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Die Beseitigung alter Atomreaktoren und Kernforschungsanlagen wird den Bund nach einem Zeitungsbericht noch auf Jahrzehnte Milliarden kosten.
Nach dem Zwischenfall in Kernkraftwerk Krümmel entflammt erneut die Debatte um den Atomausstieg. Sollte Deutschland aus Sicherheitsgründen komplett verzichten? "Ja", meint Hans Peter Schütz, "Atomkraft ist grundsätzlich lebengefährdend." Christoph Koch widerspricht: "Wer kein Atom mag, muss sagen wohin er mit dem CO2 will."
Längere Laufzeiten für deutsche Kernkraftwerke hin oder her: Noch immer ist nicht klar, wo der anfallende Atommüll seine letzte Ruhe finden soll. Die Atomlobby hofft auf eine Entscheidung mit Signalwirkung, die die Stimmung der Bevölkerung endgültig kippen lassen könnte.
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Das Endlager für radioaktive Abfälle Morsleben (ERAM) wurde zu DDR-Zeiten im ehemaligen Kali- und Steinsalzbergwerk Bartensleben eingerichtet. Heute wird die Schachtanlage von der Deutschen Gesellschaft zum Bau und Betrieb von Endlagern für Abfallstoffe mbH (DBE) im Auftrag des Bundesamtes für Strahlenschutz betrieben.
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