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Wer hat den Anschlag auf den Passauer Polizeichef Alois Mannichl verübt? Die Sonderkommission kommt nicht weiter, ein verdächtiges Paar musste wieder frei gelassen werden. Nun wird nach vier Personen gesucht, von denen detaillierte Beschreibungen vorliegen. Die Polizei veröffentlichte Phantombilder.
Offiziell verurteilt die NPD-Spitze den Anschlag auf den Passauer Polizeichef Alois Mannichl. Aber im Internet toben sich braune Gesinnungsgenossen unverhohlen aus. Das Netz ist mittlerweile zur zentralen Kommunikationsplattform der Rechten geworden. Neonazis nutzen die Technik zusehends gekonnt.
Selten hat man die bayerische Polizei so ratlos gesehen, wie nach der Messerattacke auf den Passauer Polizeichef Alois Mannichl. Haarsträubende Pannen werden totgeschwiegen. Zum Beispiel, dass die Adresse einer geschützten Hauptzeugin bekannt und diese daraufhin bedroht wurde.
Drei Wochen nach dem Attentat auf Polizeichef Alois Mannichl rüstet sich Passau am Wochenende für den Aufmarsch zahlreicher Neonazis. Rechtsextremisten aus dem Umfeld der NPD haben für Samstag zu einer Kundgebung aufgerufen. Ein von der Stadt verhängtes Demonstrationsverbot wurde vom Bayerischen Verwaltungsgerichtshof aufgehoben.
Jetzt also doch: Das bayerische Landeskriminalamt übernimmt die Ermittlungen zum Attentat auf den Passauer Polizeichef Alois Mannichl. Die Sonderkommission bei der Passauer Polizei wird unter Federführung des LKA fortgeführt. Nach mehr als zweiwöchiger Ermittlungsarbeit fehlt nach wie vor jede Spur von den Tätern.
Das ostbayerische Passau wird seinen Ruf nicht los, eine Hochburg der Rechten zu sein. Dabei haben Stadt und Bürger den Neonazis zuletzt mutig die Stirn geboten und sie aus dem Zentrum vertrieben. Der Anschlag auf Polizeichef Alois Mannichl könnte nun ein Klima der Angst verbreiten. Das Psychogramm eines Ortes.
Sie treffen sich in "Traudls Café". Im niederbayerischen Fürstenzell sind Neonazis nicht gern gesehen, aber präsent. Die rechtsextremen Straftaten nehmen in der Region zu. Nun traf es den Polizei-Chef von Passau. Alois Mannichl lebt in Fürstenzell und ist eine Hass-Figur der Rechten. Alles deutet darauf hin, dass ihm seine Haltung beinahe zum Verhängnis geworden wäre.
Auch ein Jahr nach der Messerattacke auf den damaligen Passauer Polizeichef Alois Mannichl ist der Fall unaufgeklärt und mysteriös. Nun kritisiert Oberstaatsanwalt Helmut Walch im Gespräch mit stern.de Mannichl erstmals öffentlich - wegen seiner Kollegenschelte und zahlreicher Widersprüche.
Einen Monat nach dem Mordversuch an Alois Mannichl tauchen immer mehr Ungereimtheiten auf. War es doch eine Beziehungstat? Der Passauer Polizeichef bestreitet das vehement. Nach Medienberichten sind neue Todesdrohungen per Brief aufgetaucht.
Nach dem Anschlag auf den Polizeipräsidenten von Passau, Alois Mannichl, geht das Landeskriminalamt neuen Spuren nach. Experten untersuchen Zigarettenreste, die im Umfeld von Mannichls Haus gefunden wurden. Der Polizeichef selbst ist schon bald wieder im Dienst.
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