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WHO: Jährlich sterben weltweit 1,5 Millionen Menschen durch unsichere Lebensmittel

Durch unsichere Lebensmittel sterben weltweit nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) jährlich 1,5 Millionen Menschen. Am stärksten betroffen seien Kinder unter fünf Jahren, erklärte die UN-Organisation am Donnerstag in Genf unter Berufung auf eine neue Studie. „Lebensmittelsicherheit ist kein abstraktes Thema - sie betrifft jede Mahlzeit, jede Familie, jeden Tag“, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus. Lebensmittel könnten beispielsweise durch schädliche Bakterien, Viren, Parasiten oder Chemikalien verunreinigt sein. 
Medizinisches Personal im Kampf gegen Ebola in Bunia

WHO-Chef: Hinken bei Ebola-Epidemie noch hinterher, holen aber auf

Im Kampf gegen die Ebola-Epidemie in Zentralafrika hinkt die internationale Gemeinschaft laut dem Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, noch hinterher. „Der Ausbruch hatte einen großen Vorsprung und wir liegen immer noch zurück“, sagte Tedros am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Genf. Dank der Bemühungen, die von der Regierung der Demokratischen Republik Kongo angeführt würden, sei die Welt aber dabei „aufzuholen“. 
WMO-Vorhersageexperte Moufouma-Okia mit Klimamodellen

Experten: Hohe Wahrscheinlichkeit für Wetterphänomen El Niño bis August

Klimaexperten rechnen in den kommenden Wochen mit dem Wetterphänomen El Niño und damit einem hohen Risiko von Extremwetter. Durch ungewöhnlich hohe Wassertemperaturen im tropischen Pazifik entwickelten sich derzeit die Bedingungen für einen El Niño, erklärte die Welt-Meteorologieorganisation WMO am Dienstag in Genf. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich das Wetterphänomen zwischen Juni und August ausbildet, liegt demnach bei 80 Prozent. Bis November steige die Wahrscheinlichkeit sogar auf rund 90 Prozent.