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Grand Palais

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Marie-Antoinette-Ausstellung
Marie-Antoinette-Ausstellung
Hoch erhobenen Hauptes zum Schafott

"Wenn die Armen kein Brot haben, dann sollen sie Kuchen essen." Für diesen Spruch wurde sie berühmt - dabei war er gar nicht von ihr. Eine Pariser Ausstellung widmet sich dem Leben und Sterben der französischen Königin Marie-Antoinette.

Das kann Couture!
Das kann Couture!
Chanel und Dior schweben davon

Die ganze Exzellenz der Hohen Schneiderkunst offenbart sich bei der Pariser Couture. Lagerfeld verleiht ihr sogar Flügel.

Neue Chanel-Kollektion
Neue Chanel-Kollektion
Karl zeigt seine Meerjungfrauen

Tief nach unten ging es bei der Pariser Modewoche für Chanel: Chefdesigner Karl Lagerfeld entführte das Publikum bei der Präsentation der Frühjahr-/ Sommerkollektion 2012 in eine fantastische Unterwasserwelt. Wasser Marsch.

Café au lait
Blog "Café au lait"
Mitter...äh...Museumsnacht in Paris...

...war am Wochenende wieder. Ein Grund für mich, alte Vorurteile gegenüber zeitgenössischer Kunst abzubauen. Oder auch nicht. " Anish Kapoors neuestes Werk wird garantiert zum Stadtgespräch!", versichert mir seine Assistentin, als ich mit ihr ein Interview für einen meiner Arbeitgeber vereinbare. Ihre Begeisterung strömt dabei sprichwörtlich durchs Telefon. "Es ist einfach großartig!", bestätigen wenig später alle von mir dazu befragten Journalisten-Kollegen. "Das musst Du sehen!" Wad mud, dad mud, denke ich mir also und schlurfe los, am Samstag, in Richtung des Grand Palais in Paris , den man anlässlich der Museumsnacht kostenlos besichtigen darf. Vielleicht entdecke ich ja, wider Erwarten, auf meine Spät-Zwanziger doch noch meine Ader für zeitgenössische Kunst... Doch zwischen Anish Kapoor und mir liegen zunächst die Champs-Elysées . Sie sind in angenehmen Sonnenschein getaucht, vor der normalen Geräuschkulisse plappernder Touristen, Autos... und Gekreische. Das kommt von der anderen Seite der Straße, wo ich nur vage eine Horde blau-weiß gekleideter Männer in einem großen schwarz-goldenen Eisentor stehen sehe... Schon von weitem begrüßt mich eine immens wirkende After-Shave-Duftwolke, die garantiert die gesamte Champs-Elysées hoch und runter zieht... "Was ist denn hier los?" fragt eine junge Dame einen der blau-weißen Männeken, der aus der Horde ausgeschert ist und zehn Meter entfernt auf dem Bürgersteig steht. Er ist groß, blond, blauäugig und breitschultrig, und in seinem Ohr steckt ein durchsichtiger Knopf, durch den er mit dem zweiten ausgescherten Blau-Weiß-Männeken (gleich neben ihm stehend) kommuniziert. "Wir eröffnen hier einen neuen Shop", sagt er mit einem breiten Zahnpastalächeln . "Aha", meint die Dame und wendet sich ab. Ich übernehme: "Ist das das gleiche Konzept, wie bei dem Shop in London?" frage ich und zeige auf das A&F-Schild neben dem Eingangstor. In das Geschäft im Westend der britischen Hauptstadt hatte mich meine Mom einmal geschleift. "Die haben so ein innovatives Konzept", hatte sie, die selbst Mode verkauft, damals gesagt. Und dieses Konzept war gar nicht zu verfehlen: Ein ganzer Pulk weiblicher Kunden stand vor der Tür Schlange - laut kreischend - um mit dem halbnackten Model, das extra zu diesem Zweck an der Tür geparkt worden war, für ein Photo zu posen. Im Inneren dann laute Dance-Musik, zu der die Model-Verkäufer mehr oder weniger rythmisch tanzten. "Ja, genau das gleiche Konzept wie in London", antwortet der junge Gott neben mir und zwinkert. Wieder das Zahnpastalächeln. "Aber besser!" Dann zeigt er auf die Fassade und meint: "Das ist unser Gebäude - schön, nicht? Überall mit Gold verziert..." Er guckt an dem Gebäude hinauf und sagt: "Da oben sind noch mehr von uns." Auch ich entdecke nun einen kleinen Ableger der Horde Blau-Weiß-Hemdriger oben auf dem Dach. Nur winkende Ärmchen sind zu sehen und ab und zu einmal eine Stirn. Instinktiv rechne ich damit, dass die Männeken sich jeden Moment mit lautem Urschrei an einer Liane nach unten hangeln. Doch nichts dergleichen. (siehe Video A&F Paris ) ... Nun aber genug der Flachsen, denke ich, und bewege mich, endlich, in Richtung der Ausstellung von Monsieur Kapoor. Vor dem Grand Palais wartet schon eine circa 50-Meter lange Schlange erst auf mich, dann mit mir auf die Eröffnung des Grand Palais'. Durch Sonne und Schatten arbeite ich mich langsam vor - bis auch ich in den Schlund des " Leviathan " eintreten darf. Wie ein großes, rotes Ungetüm liegt das aufgepumpte Gebilde unter der Glaskuppel des Palastes. Eine der vier miteinander verbundenen Kugeln können Besucher begehen. Sie ist in rötliches Licht getaucht, die Luft ist leicht bedrückend, da komprimiert. So richtig wohl fühle ich, als Asthmatikerin, mich nicht. "Besucher sollen sich ihre eigenen Gedanken dazu machen, hat der Künstler gesagt", erklärt eine Fremdenführerin in den 20ern. Den ganzen Tag verbringt sie angeblich in dem Gummiball. "Ich fühle mich hierdrin wie in einer Lunge - und find's herrlich!" Ich starre sie an. Wie in einer Lunge. Bedrückend. "Ja, es hat so etwas Organisches", antwortet eine Besucherin. Sie nickt lächelnd. Ich entferne mich lieber von den beiden. Doch auch alle anderen Besucher scheinen irgendeinen tollen, stets positiven Vergleich für das Plastikgebilde zu finden - sei es nun "Das Innere der Erde" oder auch "Das Weltall". Ich versuche, mich davon inspirieren zu lassen, laufe herum, betrachte das Kunstwerk, von innen, von außen, gehe näher heran, weiter weg. Zwecklos. Irgendwie bleibt es für mich eine Anreihung von Gummibällen. Leicht enttäuscht schüttele ich den Kopf. Mit einem Seufzen begrabe ich den Glauben an meine versteckte Ader für zeitgenössische Kunst und verlasse den Grand Palais. Und dennoch denke ich trotzig, dass mich dieser ganze Hype eben doch an ein ganz bestimmtes Märchen von Christian Andersen erinnert... L.

"Monumenta"
Sternenfall in der Stadt der Lichter

In Paris ist die Einzelschau des deutschen Künstlers Anselm Kiefer zu Ende gegangen. Der Titel "Sternenfall" hat nicht zuviel versprochen. Besonders, weil die Ausstellung oft bis Mitternacht geöffnet hatte.

Yves Saint Laurent
Yves Saint Laurent
Auktion bringt Rekordergebnis

Versteigerung auf Rekordkurs: Bereits am ersten Tag hat die Auktion von Kunstgegenständen des verstorbenen Modeschöpfers Yves Saint Laurent einen Millionenbetrag eingebracht. Innerhalb von nur drei Stunden nahm Christie's über 200 Millionen Euro ein. Teuerstes Stück war ein Gemälde von Henri Matisse.

Disney-Ausstellung
Disney-Ausstellung
Cinderellas Schloss steht in Bayern

Bambi sprang durch einen deutschen Märchenwald, Pinocchio lebte in einem mittelalterlichen Fachwerkhaus. Walt Disney, Urvater amerikanischen Kinderträume, holte sich viele Ideen aus Europa. Eine Ausstellung im Paris Grand Palais spürt den Originalen nach.

Café au lait
Blog "Café au lait"
Silent Disco,...

...also stille Disko, ist ein Konzept, dass sich immer mehr im kleinen Frankreich verbreitet. Dabei hören nur die Tänzer selbst die Musik - über Kopfhörer. Die Nachbarn... ...werden nicht gestört. Wie neulich im Grand Palais in Paris . Hier klicken, um Video anzusehen. (Leider mit kleinen Übergangsproblemen und einem Fehler am Ende - sorry, aber konnte es beim besten Willen nicht besser zum Laufen kriegen...) L.

Nachrichten-Ticker
Monet-Ausstellung in Paris schließt mit Besucherrekord

Die Ausstellung zum französischen Maler Claude Monet in Paris ist am Montagabend mit einem Besucherrekord zu Ende gegangen: Knapp eine Million Menschen sahen sich die Retrospektive mit 170 Bildern des impressionistischen Künstlers in den vergangenen vier Monaten in der französischen Hauptstadt an.

Café au lait
Blog "Café au lait"
Endlich einmal Touri...

...hab ich gestern gespielt mit meinen drei kleinen, puerto-ricanischen Freundinnen, die gerade Paris und mich unsicher machen. Und um das alles mit unserem Studi-Budget zu vereinen, haben wir uns einer echt amerikanischen Free Tour angeschlossen, die hier jeden Tag zweimal stattfindet. Ausnahmsweise einmal pünktlich versammelten wir uns um 13.00 Uhr am Place Saint Michel um den großen, rotgekleideten Ami mit den leicht müden Augen und der großen Wasserflasche in der Hand. Circa 15 andere junge, brotlose Menschen aus Amiland, Kanada und Oz hatten sich dort eingefunden, beobachteten mit Spannung wie Darian (unser Tourguide) die Spielregeln erklärte: die Free Tour through Paris koste nix, eigentlich aber doch, denn am Ende solle man schön Trinkgeld spenden an den armen Studenten, der doch nur sein Taschengeld aufbessern wolle. Mehr wert als Geld sei für ihn Bier, weswegen eine Bezahlung in Naturalien akzeptiert würde. Für unser Trinkgeld bekämen wir außerdem abends einen Rabatt von einem Euro auf den "Pub Crawl", also die Kneipentour mit unbegrenzt Vodka die ganze Nacht über (was im Übrigen die verquollenen Augen unseres werten Tourguides erklärte). Obligatorisch sei weiterhin, bei seinen Witzen zu lachen, erklärte Darian - deswegen habe er extra ein paar Freunde incognito unter die Menge gemischt. Und nachdem wir schon bei diesem ersten Scherz unsere Schmunzel-Pflicht erfüllt hatten, rief der kleine Ami: "So - are we a team now?" Und als zwei kleine Australier mit "Yeah" antworteten: "Oh, we've got a rowdy crowd today!" Und los hüpfte Darian, zog die Karawane von Paris-Neugierigen hinter sich her. Nach zwei kurzen Stopps bei Saint Michel und Notre Dame de Paris machten wir als nächstes am Seine-Ufer Halt, gleich neben einer der angenehm duftenden Kloaken. So würde es in Paris an vielen Orten riechen (was ich nur mit einem Nicken bestätigen konnte), da müssten wir uns dran gewöhnen, meinte unser Paris-Kenner. Und um uns dabei zu helfen, blieb Darian erst einmal eine halbe Stunde vor der Kloake stehen und erzählte uns die französische Geschichte im Schnelldurchgang. Vor 2500 Jahren setzte seine Rede an, ging über die Römer bis hin zu den "Dudes Louis" und dem "Bloke Napoléon". Unser american guide with the rowdy crowd vor Pont Neuf Als er schließlich bei Jacques Chirac ankam, meinte er, jetzt sei der schlimmste Teil der Tour vorbei, wir könnten endlich durchatmen und weitergehen. Am Pont Neuf vorbei kamen wir zum Palais Royal, wo Darian live den Ausbruch der französischen Revolution darstellte. Der Sturm auf die Bastille am 14. Juli 1789 habe in diesem Garten und Café seinen Anfang genommen und voller Mut hätte das Volk daraufhin 7 Gefangene aus der Bastille befreit: vier Urkundenfälscher, zwei Geisteskranke und einen Pädophilen. Und obwohl Darian über diese Masse an Befreiten heimlich schmunzelte, hielt ihn das nicht davon ab, die Szene voller Enthusiasmus nachzuspielen, auf die nächste Bank zu springen und zu schreien: "Folks, we gotta do something about the situation in this country! We need a revolution!" Und nachdem wir alle mitgefiebert und -geschmunzelt hatten, trabten wir zum Louvre, wo unser Guide uns mal eben über Wahrheit und Unwahrheit des Da Vinci Codes aufklärte. Über den Jardin des Tuileries ging es weiter zum Place de la Concorde. Da versuchte ich, den kleinen Puerto Ricanerinnen ein bisserl deutsche Uli Wickert-Kultur mitzugeben. So gut wie Darian konnte ich das jedoch bei Weitem nicht - auch nach dreimaligen Erklären und halbem Nachstellen Ulis berühmter Szene guckten mich alle drei Hühner noch wie Autos an... 3,5 Stunden, 16 leichte Sonnenbrände, mindestens fünf nette Gespräche und drei Email-Kontakte später erreichten wir unser Ziel, den Grand Palais. Dort gaben die jeweiligen Länderdelegationen unserem Touri-Guide das ihm zustehende Trinkgeld (eventuell als Ratenzahlung mit Verweis auf ein free beer beim Pub Crawl am Abend). Und nach einem festen Händedruck und einem "Are we alrighty here?" grinste uns der Muster-Amerikaner ein letztes Mal an und verschwand in der nächsten Métro-Station. Unsere deutsch-puerto-ricanische Delegation blieb alleine auf den Treppen des Grand Palais zurück. Und während meine drei kleinen Puerto-Ricanerinnen glücklich waren über den schnellen Überblick über Paris, war ich froh, Paris statt als Einwohner einmal als Touri erlebt zu haben... Die puerto-ricanische und deutsche Delegation in one shot... L.

Stadt.Land.Lust
Blog "Stadt.Land.Lust"
Country-Schlampen-Look

Neulich las ich, dass Karl-der Große-Lagerfeld während der Pariser Fashion-Week Heuballen ins Grand Palais karren ließ. Seine Top-Models tänzelten barfuß oder mit Highheel-Holz-Clocks in entzückenden Super-Mini-Häkel-Hängerchen mit applizierten Mohnblumen durch eine eigens aufgebaute Scheune - und wälzten sich schließlich im getrockneten Gras. Wow! Selbst Chanel goes Country. Hat mich echt begeistert. Dann schaute ich an mir runter und dachte einen kurzen Moment: Shit! Dein Outfit hat mit Bohemien-Country, oder wie immer der Style heißen mag, nicht das Geringste zu tun. Call me Country-Schlampe! Meine Füße stecken nicht in angesagten Luxus-Label-Gummistiefeln in knallrot oder mit Leo-Print, sondern in ausgelatschten, verschlammten Tretern im Tippelbruder-Look. Meinen Körper ziert kein hipper Tweed-Rock mit seitlichen Schlitzen, sondern ausgebeulte Jeans und ein formloser Pulli, in dem mein verspielter Köter seine Gebiss-Spuren verewigt hat. An den Wochenenden schrumpft mein modisches Bewusstsein gegen Null. Und bis auf die Benutzung von Wimperntusche und Lippenstift verflüchtigen sich Reste von Eitelkeit sowieso im aufsteigenden Novembernebel. Wenn ich morgens um sieben mit dem Hund zum ersten Spaziergang den Hof verlasse, treffe ich allenfalls einen Nachbarn, der sich genauso wie ich unter allwettertauglichen, unförmigen Kleidungsstücken versteckt. Nicht stylisch, aber praktisch. Klamotten allein danach auszuwählen, dass man trocken und warm durch Regen und Kälte kommt, war für mich eine absolut neue Erfahrung. Früher stand ich an den Wochenenden gern und ausdauernd vor dem Spiegel. Schminken, Aufrüschen, Ausgehen. Dünne Fähnchen. Hochhackige Pumps. Partytime. Hat Spaß gemacht. Heute gehört zum Weekend-Feeling der Verzicht auf jeden modischen Anstrich. Und ehrlich gesagt: Nach der Gewöhnungsphase hat das auch was Befreiendes. Eins ist sicher - unser Dorfplatz wird nie zum Catwalk und die stylische Landpartie à la Chanel würde den Praxistest hier draußen kaum bestehen. Ich stelle mir gerade vor, wie ich auf Highheel-Clocks im Slalom um die Maulwurfshügel über unsere Wiese eiere. Deshalb sind solche Extravaganzen wohl nur was für Großstädter und Fashionistas mit absolutem Stilwillen, die zur Wochenend-Sause auf die gepflegten Ländereien von Prinz Charles oder Liz Hurley geladen werden. Solange Einladungen dieser Art nicht ins Haus flattern, bleibe ich einfach - und nur ein ganz klein bisschen neidisch - bei meinem Wohlfühl-Schlampen-Look.

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Grand Palais auf Wikipedia

Das Grand Palais ist ein für die Weltausstellung im Jahr 1900 in Paris errichtetes Ausstellungsgebäude. Es stellt mit dem gegenüberliegenden Petit Palais und der benachbarten Pont Alexandre III ein bedeutendes Architekturensemble der Belle Époque dar. Nach unterschiedlichen Nutzungen dient es heute den staatlichen Museen als Galerie für Wechselausstellungen.

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