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5. September 2008, 11:18 Uhr

Deutsche sitzen 34 Stunden in Sibirien fest

Rund 60 deutsche Passagiere mussten sich in Russland lange in Geduld üben. Wegen Finanzproblemen der Fluggesellschaft-Allianz Air Union, einem Kooperationspartner von Lufthansa, durfte die Maschine in Tomsk nicht starten.

Zoom

Warteschlange vor dem Check-in-Schalter© Miguel Villagran/AP

Zunächst sei die Tankrechnung für die Maschine der Gesellschaft Krasair nicht bezahlt worden, meldete russische Nachrichtenagenturen am Donnerstag. Schließlich habe sich die Tomsker Gebietsverwaltung für den Weiterflug ins 3500 Kilometer entfernte Moskau eingesetzt, sagte der Wirtschaftsbeigeordnete Alexander Schatowitsch der staatlichen russischen Agentur RIA Nowosti. Die russischen Behörden hatten angekündigt, die Finanzen der Air Union zu überprüfen.

Die Flughafenleitung in der sibirischen Stadt Tomsk teilte mit, dass Air Union - der Kooperationspartner von Lufthansa - schon seit längerem keine Rechnungen bezahlt habe und keinen Kredit erhalte. Das sei der Grund für die Verzögerungen von 34 Stunden gewesen.

Russische Medien berichten seit Tagen darüber, dass mehrere hunderte Fluggäste von Krasair und anderen Fluggesellschaften der Allianz in vielen Teilen Russlands festsitzen. Dutzende Passagiere mussten sogar mehrere Tage in Wartehallen ausharren, weil ihre Fluggesellschaften die Tankfüllungen nicht bezahlen konnten.

DPA

KOMMENTARE (1 von 1)
 
Haris_Pilton (05.09.2008, 11:23 Uhr)
"Deutsche"
Das erinnert mich an die "Deutschen" die in Afghanistan, oder sonstwo am Arsch der Welt zu finden sind...was machen die da? Schon mal drüber nachgedacht?
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