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Mehr als 20 Museen hatten sich darum bemüht, drei dürfen sich freuen: Die US-Raumfahrtbehörde hat bekanntgegeben, wo die Space Shuttle nach ihrem letzten Flug ausgestellt werden.
Nach 27 Jahren, 39 Missionen und 5600 Erdumrundungen ist Schluss: Nach ihrer Rückkehr von der ISS wird die Raumfähre "Discovery" ausgemustert und zum Museumsstück.
Die US-Raumfähre "Discovery" hat ihre letzte Ruhestätte erreicht. Das Shuttle ist in einer Dependance des Smithsonian Museums in Washington angekommen. Taufrisch sieht es nicht mehr aus.
Wie geht es weiter mit NASA? Das Houston in der gestrigen Rede des Präsidenten vom Kennedy Space Center in Florida keine Erwähnung fand, lässt viele hier die Stirn runzeln. Obama will die Marslandung erleben, aber Houston ohne NASA , oder in einer abgespeckten Version ist für die Menschen in der Bay Area ein Horror-Szenario. Man munkelt zwischen 4000 und 7000 Jobs sind direkt beim Johnson Space Center betroffen und das könnten indirekt über 10000 Jobs werden. Symbolträchtig war auch, dass die Rede vom Kennedy Space Center kam. In Houston fand bisher ein Grossteil der Forschung und des Trainings der Astronauten statt. Ich hatte vor ein paar Jahren Glück, als wir deutschen Lehrer in Houston eine VIP Tour durch das NASA Gelände bekamen. Wir durften sogar Mission Control beobachten, als gerade ein Shuttle im Orbit war. Houston ist sicher kein Touristenmagnet, aber sollte jemand hier in der Nähe sein, kann ich einen Besuch im Space Center nur empfehlen. Spektakulär auch immer, wenn ein Shuttle Huckepack auf einer 747 nach Houston gebracht wird. Es ist derzeit auch nicht klar ob Houston eines der ausgemusterten Shuttles als 'Display' bekommt. Das Bieterverfahren dazu läuft gerade.
An keinem anderen Ort sind die Abenteuer der ersten Mondlandung so lebendig geblieben wie am Weltraumbahnhof in Cape Canaveral und im Kontrollzentrum in Houston. Astronauten und Besucher trainieren den Zustand der Schwerelosigkeit und erleben Raketenstarts im 20-Minuten-Rhythmus.
Wegen schlechter Wetterbedingungen dreht die "Discovery" vor der Landung Extra-Runden. Dazu musste die Raumfähre während der Rückkehr von der ISS einem seltsamen Stück Weltraumschrott ausweichen.
Ein Space Shuttle ist in New York gelandet. Die "Enterprise" reiste allerdings auf dem Rücken einer umgebauten Boeing 747 und setzte am Freitag auf dem John-F-Kennedy-Flughafen auf.
Wie zuvor bereits die US-Raumfähre "Discovery" hat sich auch die "Enterprise" auf dem Rücken einer Boeing 747 zu ihrem neuen Bestimmungsort aufgemacht.
Die "Discovery" ist als erste der drei ausgemusterten US-Raumfähren offiziell zum Museumsstück geworden: Unter den Augen tausender Schaulustiger nahm das Space Shuttle seinen Platz in einer Zweigstelle des Nationalen Luft- und Raumfahrtmuseums bei Washington ein.
Huckepack auf einer Boeing 747 ist die US-Raumfähre "Discovery" auf ihrer letzten Reise in ein Museum in der Nähe von Washington gebracht worden.
Huckepack auf einer Boeing 747 ist die US-Raumfähre "Discovery" auf ihrer letzten Reise in ein Museum in der Nähe von Washington gebracht worden.
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Das John F. Kennedy Space Center (KSC) ist der Weltraumbahnhof der NASA auf Merritt Island in Florida. Das KSC liegt nördlich und westlich der Cape Canaveral Air Force Station der USAF und grenzt an diese. Von hier aus starten seit Dezember 1968 alle bemannten Raumflüge der USA - zuerst die Apollo-Missionen und seit 1981 die Space Shuttles.