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Das Kernkraftwerk Brunsbüttel ist auf Störungen schlechter vorbereitet als der schwedische Pannenreaktor Forsmark. Die Umwelthilfe fordert Umrüstung oder Abschaltung.
Die Atomkraftwerke Brunsbüttel und Krümmel bleiben weiterhin abgeschaltet. Bei Wartungsarbeiten wurden neue Defekte gefunden. Undichte Membrane, Risse in Absaugeleitungen nennt Kraftwerksbetreiber Vattenfall allerdings "normal".
Die Vattenfall-Bosse kommen die Pannen in Krümmel und Brunsbüttel teuer zu stehen: Erst musste der Atom-Chef gehen, jetzt auch der Europa-Chef. Der Aufsichtsratschef räumte ein, man habe seine Verantwortung nicht ausreichend wahrgenommen. Die Branche fürchtet um ihr Image.
Bis 20. September muss Betreiber Vattenfall erklären, ob tatsächlich in Brunsbüttel nicht ähnliche Probleme, wie im schwedischen Reaktor Forsmark auftreten können. Die Deutsche Umwelthilfe verlangt die Stilllegung des Reaktors.
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Das Kernkraftwerk Brunsbüttel (KKB) ist ein Kernkraftwerk in Brunsbüttel, Kreis Dithmarschen, Schleswig-Holstein. Es stammt vom Hersteller Kraftwerk Union und wird von der Kernkraftwerk Brunsbüttel GmbH & Co. OHG betrieben. Gesellschafter sind Vattenfall Europe Nuclear Energy GmbH (66,7 %) und E. ON Kernkraft (33,3 %). Das Kraftwerk gilt als eines der fehleranfälligsten in ganz Deutschland.
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