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Das Kernkraftwerk Krümmel in Schleswig- Holstein hat sich nach einem Störfall abgeschaltet. Das als Aufsichtsbehörde zuständige Kieler Sozialministerium sprach von einem gravierenden Vorfall. Das umstrittene Kraftwerk war nach einer Zwangspause von fast zwei Jahren erst seit zwei Wochen wieder in Betrieb.
Der Energiekonzern Vattenfall und die schleswig-holsteinische Atomaufsicht haben sich nach längeren Hin und Her auf einen neuen Werkschef für das stillgelegte Kernkraftwerk Krümmel geeinigt.
Die Reaktorkatastrophe in Japan verunsichert viele Menschen in Deutschland. Japanreisende, die auf Nummer sicher gehen wollen, können sich bei 26 "behördlich bestimmten" Messstellen in Deutschland auf Radioaktivität untersuchen lassen.
Plötzlich hält auch Kanzlerin Merkel nicht mehr so viel von den deutschen AKW. Womöglich zu Recht: Kritiker monieren schon lange beträchtliche Sicherheitsprobleme. Ein Überblick.
Was ist bisher drin im Wahlkampf-Topf der SPD? Eine ziemlich fade Suppe. Keine Fleischeinlage, keine großen Fettaugen auf der Oberfläche. Da wollen auch die Hungrigsten keinen Nachschlag. Und wenn sich das nicht ändert, gilt das auch für die Regierungsbeteiligung: kein Nachschlag im Herbst nach der Bundestagswahl.
Er gibt sich siegessicher und verspricht, alles zu tun, damit das umstrittene AKW Krümmel nie wieder ans Netz geht: Während Betreiber Vattenfall weiter die Sicherheit der Anlage betont, hat Bundesumweltminister Sigmar Gabriel zur Attacke auf das Skandal-Kraftwerk geblasen.
Nach dem Zwischenfall in Kernkraftwerk Krümmel entflammt erneut die Debatte um den Atomausstieg. Sollte Deutschland aus Sicherheitsgründen komplett verzichten? "Ja", meint Hans Peter Schütz, "Atomkraft ist grundsätzlich lebengefährdend." Christoph Koch widerspricht: "Wer kein Atom mag, muss sagen wohin er mit dem CO2 will."
Es ist absolut haarsträubend, was sich nach dem erneuten Störfall im Atomkraftwerk Krümmel ereignete. Der Energiekonzern Vattenfall hat einmal mehr in Sachen Krisenmanagement versagt. Doch auch Angela Merkel hat jetzt ein Problem - weil ihre Partei es versäumte, die Zeichen der Zeit zu erkennen.
Nach der erneuten Panne im AKW Krümmel will Bundesumweltminister Sigmar Gabriel den Ländern die Aufsicht entziehen und den Atomausstieg beschleunigen. Bei der Kanzlerin hingegen hat der Störfall offensichtliche keine Zweifel an der Sicherheit der Atomkraft geweckt.
Bundesumweltminister Gabriel hat nach den jüngsten Störfällen offenbar die Nase voll: Innerhalb eines Jahres sollen AKW-Betreiber nachweisen, dass sie ein modernes Sicherheitsmanagement installiert haben. Außerdem blockte er ein Begehr von Vattenfall.
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Das Kernkraftwerk Krümmel ist ein Kernkraftwerk mit einem Siedewasserreaktor südöstlich von Hamburg an der Elbe, direkt am Geesthachter Ortsteil Krümmel. Betreiber ist die Kernkraftwerk Krümmel GmbH & Co. oHG, die je zur Hälfte E. ON Kernkraft und Vattenfall Europe Nuclear Energy gehört. Die Betriebsführerschaft liegt bei Vattenfall. Das Kernkraftwerk wurde am 28. März 1984 erstmals an das Stromnetz angeschlossen. Aufgrund eines Transformatorenbrands am 28. Juni 2007 befand es sich bis zu...