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Radsportprofi Andreas Klöden hat sein Schweigen gegenüber der Presse gebrochen: In einem Interview mit einer französischen Zeitung beschwert er sich über die Berichterstattung in deutschen Medien und analysiert die Gemeinsamkeiten zwischen Jan Ullrich und Lance Armstrong.
Trotz nachgewiesenen Eigenblut-Dopings darf Andreas Klöden im Juli an der Frankreich-Rundfahrt teilnehmen. UCI-Präsident McQuaid erteilte dem umstrittenen Profi freie Fahrt - und spricht im Zusammenhang mit der Tour de France 2009 vom "am besten kontrollierten Sportereignis der Geschichte".
Grünes Licht für Andreas Klöden - kein schlechtes Gewissen bei Astana: Der durch die Freiburger Untersuchungs-Kommission belastete 33-jährige Radprofi erhält von seinem Team den Freifahrtschein für die am 4. Juli in Monaco startende Tour de France, obwohl er unter dringendem Doping-Verdacht steht.
Schlimmer Verdacht: Die ehemaligen Radprofis des Team T-Mobile, Andreas Klöden und Matthias Kessler, sollen bei der Tour de France 2006 mit Eigenblut gedopt haben. Das geht zumindest aus dem Abschlussbericht der Doping-Untersuchungskommission der Universität Freiburg hervor. In Freiburg soll das Doping der Fahrer systematisch betrieben worden sein.
Ein weiterer Schock für den deutschen Radsport: Laut einem "Spiegel"-Bericht soll Andreas Klöden, Tour-Zweiter von 2004 und 2006, bei seiner ehemaligen Mannschaft Team Telekom und T-Mobile mit Eigenblut gedopt haben. Bislang schweigt Klöden zu den Vorwürfen.
Doping im Radsport und kein Ende. Gegen die kasachische Mannschaft Astana sind Ermittlungen aufgenommen worden. Eine Behörde in Frankreich wertet verdächtiges Material aus.
Tour-Dominator Alberto Contador hat auch das zweite Einzelzeitfahren der Frankreich-Rundfahrt gewonnen. Jetzt ist dem Spanier der Gesamtsieg kaum noch zu nehmen. Auf dem flachen Kurs hatte Lance Armstrong erneut das Nachsehen. Bester Deutscher im Rennen gegen die Zeit wurde Andreas Klöden.
Alberto Conatdor hat das Gelbe Trikot auf der Königsetappe der Tour de France in den Alpen souverän verteidigt. Der Spanier wurde hinter Frank Schleck Zweiter. Verlierer waren Lance Armstrong und Andreas Klöden, die in der Gesamtwertung zurückfielen.
Das endgültige Aufgebot steht noch nicht fest. Sicher ist aber: Radprofi Andreas Klöden vom umstrittenen Astana-Team wird nicht mit zum deutschen Olympia-Team zählen. Unterdessen hat Fabian Wegmann in Bochum zum zweiten Mal nach 2007 den deutschen Meistertitel auf der Straße geholt.
Radprofi Andreas Klöden bleibt trotz eines umstrittenen Interviews ein deutscher Olympia-Kandidat für Peking. In einem Gespräch mit der "Gazzetta dello Sport" hatte Klöden einen Start für das deutsche Team definitiv ausgeschlossen. Der Bund Deutscher Radfahrer will ihm dennoch eine Chance geben.
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