Kosovo

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Kurti feiert mit Anhängern in Pristina

Kosovo: Partei von Regierungschef Kurti gewinnt Parlamentswahl trotz Verlusten

Im Kosovo ist die Partei von Ministerpräsident Albin Kurti als Siegerin aus der vorgezogenen Parlamentswahl hervorgegangen, für eine absolute Mehrheit reicht es aber angesichts deutlicher Verluste nicht. Die linksnationalistische Selbstbestimmungs-Partei (VV) kam nach Auszählung fast aller Stimmen auf fast 43 Prozent, wie die Wahlkommission auf ihrer Website am Montag mitteilte. Damit steht der Balkanstaat nach der dritten Parlamentswahl in 16 Monaten womöglich vor einer schwierigen Regierungsbildung. Die Wahlbeteiligung war mit weniger als 37 Prozent sehr niedrig. 
Ministerpräsident Kurti am Sonntag bei der Stimmabgabe

Parlamentswahl im Kosovo - seit Jahren instabile politische Verhältnisse

Dritte Parlamentswahl in nur 16 Monaten - die Menschen im Kosovo haben am Sonntag einen neuen Anlauf unternommen, an der Urne für stabile politische Verhältnisse in dem Balkanstaat zu sorgen. Ministerpräsident Albin Kurti gab am Vormittag in der Hauptstadt Pristina seine Stimme ab, wie AFP-Reporter berichteten. Erste Hochrechnungen wurden am Abend nach Schließung der Wahllokale um 19.00 Uhr erwartet. 
Kosovos Ministerpräsident Albin Kurti

Vorgezogene Parlamentswahl im Kosovo nach monatelanger politischer Blockade

Im Kosovo wird am Sonntag zum dritten Mal innerhalb von 16 Monaten ein neues Parlament gewählt. Die Wahl war angesetzt worden, nachdem das tief gespaltene Parlament bei der Wahl eines neuen Präsidenten gescheitert war. Obwohl die Selbstbestimmungs-Partei (VV) von Ministerpräsident Albin Kurti bei beiden Parlamentswahlen im vergangenen Jahr stärkste Kraft geworden war, fehlte ihm die Mehrheit zur Regierungsbildung. 
Merz vor Journalisten im montenegrinischen Tivat

„Wir wollen Euch“: EU-Staaten betonen Bedeutung von Erweiterung um Westbalkanstaaten

„Wir wollen Euch“: Die europäischen Staats- und Regierungschefs haben sich bei einem Treffen in Montenegro für eine EU-Erweiterung um die Westbalkanstaaten stark gemacht. Der Vorschlag Deutschlands und Frankreichs für eine schrittweise Integration stieß nach den Worten von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) am Freitag beim EU-Westbalkan-Gipfel auf „große Zustimmung“. Er betonte, das Ziel „ist und bleibt die volle Mitgliedschaft aller Staaten der Westbalkanregion“, denen die EU bereits vor mehr als 20 Jahren eine Mitgliedschaft in Aussicht gestellt hatte.