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Congratulazione, Torino. Den Design-Titel hätte man eher Mailand zugetraut. Aber die Wahl vom International Council of Societies of Industrial Design fiel ausgerechnet auf die sich rasant wandelnde Industriestadt.
Der Deutsche Leichtathletik-Verband hat bei den Hallen-Europameisterschaften in Turin mit zehn Medaillen überrascht und damit Mut für die Freiluft-WM im Sommer in Berlin gemacht. Besonders erfreulich: Ein deutscher Springer sorgte am Abschlusstag für eine kleine Sensation.
Zuerst stirbt der Chef, jetzt bricht das Geschäft ein. "Die letzten drei Monate waren nicht leicht", resümiert Paolo Pininfarina, der Bruder des verstorbenen Chefs Andrea Pininfarina, die derzeitige Situation des italienischen Designkonzerns treffend.
Vor fünfzig Jahren motorisierte Fiat mit dem Cinquecento die Massen. Lange bevor der erste Marketingexperte von urbaner Mobilität schwadronierte, beherrschte der kugelige Knirps das Straßenbild der italienischen Städte.
Anni Friesinger hat ihre Ankündigung wahr gemacht: Die schöne Eisschnellläuferin wird in Turin fünfmal an den Start gehen. Bereits im ersten Rennen kommt es zum großen Showdown mit ihrer Erzrivalin.
Am Wochenende beginnen in Turin die Olympischen Winterspiele. Unterkünfte und Begeisterung gibt es zu wenig, Chancen für logistisches Chaos zu viel. Italien halt. Der stern ist schon mal durch die Austragungsorte spaziert.
Ireen Wüst hat den deutschen "Golden Girls" einen Riesen-Schock versetzt und Gold geholt. Nach der Performance der Niederländerin taumelten Anni Friesinger und Claudia Pechstein nur auf den vierten und fünften Platz.
Die deutschen Eisschnellläuferinnen Anni Friesinger, Claudia Pechstein und Daniela Anschütz-Thoms haben bei der Premiere des olympischen Teamwettbewerbs in Turin Gold erkämpft. Sie bezwangen im Finale das kanadische Trio. Die Belohnung: minutenlanger Beifall der 6000 Fans.
Erst schüttelte sie ein wenig enttäuscht den Kopf, doch dann brach bei Anni Friesinger die Freude aus: Im 1000-Meter-Rennen auf der Eisschnellbahn sicherte sie sich die Bronzemedaille. Gold ging an die Niederlande.
Eisschnellläuferin Marianne Timmer gehört sicher zu den hübschesten Erscheinungen der Winterspiele. Und wer attraktiv ist und noch dazu Olympiasieger, der steht in der Männergunst ganz oben. Aber Vorsicht: Für eine Abfuhr ist die Kufen-Queen immer gut.
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Lingotto ist ein Stadtteil Turins, dessen Aussehen und Entwicklung wesentlichen vom Fiat-Konzern bestimmt wurde, der dort 1916 ein Automobilwerk errichtete. Das Werk befindet sich an der Via Nizza und wurde nach sieben Jahren Bauzeit im Jahre 1923 eröffnet. Die Produktionsanlage war die größte und fortschrittlichste ihrer Zeit und besaß sogar eine ein Kilometer lange Teststrecke als Rundkurs auf dem Dach. Die fertigen Fahrzeuge konnten so direkt nach der Produktion auf das Dach gefahren werde...
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