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Die Gefahr eines Dammbruchs in der chinesischen Provinz Sichuan ist offenbar gebannt. Rund die Hälfte des Wassers des durch einen Erdrutsch entstandenen Sees soll bereits abgeflossen sein. Damit scheint eine Flutwelle, die rund eine Million Menschen gefährdet hätte, ausgeschlossen.
Das schwere Erdbeben in China hat allein in der Stadt Mianyang 18.000 Menschen unter Trümmern begraben. Die Rettungskräfte dringen nur langsam zu den Eingeschlossenen vor. Noch immer leben die Einwohner in der Region in Angst vor Nachbeben.
Die Baumaschinen lärmen, und es werden Massenhochzeiten gefeiert. Ein Jahr nach dem verheerenden Erdbeben in der chinesischen Sichuan-Provinz tut die Regierung alles für den emotionalen Wiederaufbau. Doch längst sind nicht alle Fragen geklärt - und dürfen es auch nicht.
Aus Angst vor einer drohenden Flutwelle haben die chinesischen Behörden weitere 200.000 Menschen aus dem südchinesischen Erdbebengebiet evakuiert. Arbeiter bereiten sich darauf vor, "radioaktive Quellen" aus der Nähe des gefährdeten Bereiches zu entfernen.
Neben den Nachbeben und der Gefahr von Überschwemmungen plagt die Chinesen im Katastrophengebiet noch etwas anderes: schwere psychische Probleme. Psychologie-Dozent Xu Yun und seine Studenten leisten seelische erste Hilfe. Ellen Deng sprach mit ihnen.
Aus Sorge vor Überflutungen nach einem möglichen Dammbruch werden im südwestchinesischen Erdbebengebiet erneut Bewohner in Sicherheit gebracht. Allerdings nicht 1,3 Millionen, wie die amtliche Nachrichtenagentur zunächst meldete, sondern "nur" 200.000.
Nach dem schweren Erdbeben in China, bei dem mehr als 20.000 Menschen ums Leben gekommen sein sollen, droht jetzt auch noch ein Damm zu brechen. 2000 Soldaten sind abkommandiert, um die Stadt Dujiangyan vor einer neuen Katastrophe zu bewahren.
Während viele noch hoffen, haben andere bereits schreckliche Gewissheit: Ihre Angehörigen sind tot. Mehr als 20.000 Chinesen sollen dem Erdbeben zum Opfer gefallen sein. In die Trauer mischt sich auch Wut darüber, dass die Regierung zu wenig zur Rettung der unter den Trümmern liegenden Menschen tut.
Erstmals sind chinesische Armeehubschrauber mit Hilfslieferungen in einigen vom Erdbeben betroffenen Regionen gelandet. Die Suche nach Verschütteten geht unterdessen fieberhaft weiter - 20.000 Tote soll es bereits geben. Zehntausende sind obdachlos und haben die Nacht erneut im Freien verbracht.
Bei dem schweren Erdbeben in China mit mehr als 18.000 Verschütteten sind auch Tausende Schüler unter Trümmern begraben worden. Für die Rettungskräfte zählt jede Sekunde, um noch Lebende aus den eingestürzten Schulgebäuden zu retten.
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Die Stadt Mianyang ist eine bezirksfreie Stadt im Norden der chinesischen Provinz Sichuan. Sie liegt am Mittellauf des Flusses Fu Jiang und an der Eisenbahnstrecke Baoji-Chengdu. Mianyang hat eine Fläche von 20.281 Quadratkilometern und zählt 5.290.000 Einwohner (2004). Hauptort und Regierungssitz ist der Stadtbezirk Fucheng.