Die havarierte "Costa Concordia" ist ein Schiff der italienischen Kreuzfahrtreederei Costa Crociere, dem Marktführer in Europa. Zwei Schiffe der Flotte fahren im Sommer 2012 auch ab Hamburg und Kiel.

Archivbild: das Kreuzfahrtschiffs "Costa Concordia" im Hafen von Valetta© Brian Crocker/AFP
Die "Costa Concordia" gehört zu den neuesten und größten Kreuzfahrtschiffen, die derzeit auf den Meeren unterwegs sind. Sie wurde 2006 gebaut und bietet in 1500 Kabinen Platz für 3780 Passagiere. Das Schiff misst 290 Meter und ist über 35 Meter breit. 1100 Besatzungsmitglieder kümmern sich um die Gäste. An Bord befinden sich auf 17 Decks neben fünf Restaurants auch ein Theater, ein Kino sowie Clubs und Diskotheken.
Betreiber des verunglückten Schiffes ist das italienische Kreuzfahrtunternehmen Costa Crociere mit Sitz in Genua. Die 1948 gegründete Reederei ist Marktführer für Kreuzfahrten in Europa. Im Jahr 2000 wurde sie von der Carnival Cruise Lines, dem größten Kreuzfahrtveranstalter der Welt, übernommen.
Costa betreibt eine Flotte von 15 Schiffen, die im Sommer im Mittelmeer sowie in der Nordsee und Ostsee verkehren. Auch in der Karibik, in Nordamerika, Südamerika, Arabien und Asien sind die weißen Schiffe mit den gelben Schornsteinen unterwegs. Das Stammpublikum bilden Italiener.
Die "Costa Magica" wird im Sommer zu mehreren Kreuzfahrten von Hamburg und Kiel in See stechen. Beide Orte sind auch für die mit der "Costa Concordia" baugleiche "Costa Pacifica" der Basishäfen für Nordlandkreuzfahrten.
Notfalltelefon Die Reederei hat ein Notfalltelefon (Tel. 040 - 570 121 314) für betroffene Passagiere und deren Angehörige eingerichtet.