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Die Rote Moschee ist unter Kontrolle der pakistanischen Armee. Nach rund 40 Stunden haben die Sicherheitskräfte in Islamabad das Gotteshaus von den militanten Islamisten befreit. Bis zu 80 Menschen sind seit Beginn der Belagerung ums Leben gekommen.
Der tagelange Nervenkrieg um die Rote Moschee in Islamabad endete in einem Blutbad. Pakistanische Soldaten stürmten das Gelände. Der Kleriker Abdul Rashid Ghazi erklärte zuvor, "mein Märtyrertum ist nun sicher".
Seit Stunden versuchen pakistanische Regierungssoldaten die von Extremisten besetzte Rote Moschee zu erstürmen. Bislang vergeblich. Doch jetzt wurde der Anführer der radikal-islamischen Koranschüler getötet.
Elf Stunden nach Beginn der Erstürmung der besetzten Roten Moschee in Islamabad kommen die Soldaten nur langsam voran. Zu groß ist die Gegenwehr der Islamisten. Die meisten Bewohner der Hauptstadt verfolgen die Schlacht mit einer Mischung aus Genugtung und Sorge.
Trotz einer "letzten Aufforderung" zur Kapitulation haben die Besetzer der Roten Moschee in Islamabad ihre Waffen nicht gestreckt. Soldaten lieferten sich daraufhin heftige Schusswechsel mit den Islamisten. Dennoch will die pakistanische Regierung mit ihnen verhandeln.
Seit Tagen verschanzen sich hunderte von muslimischen Extremisten in der Roten Moschee in Islamabad. Obwohl die Erstürmung kurz bevorzustehen scheint, wollen die Besetzer bis zum Tode weiterkämpfen.
Die Stimmung in Pakistan wendet sich zusehends gegen Präsident Pervez Musharraf. In Scharen feiern die Pakistaner seinen unbequemen Gegner und Justizchefs Iftikhar Chaudry, der jetzt nur knapp einem Bombenanschlag entkommen ist.
Zwei Tage nach der Stürmung der Roten Moschee in Islamabad gewinnen immer mehr Pakistanis den Eindruck, dass sie von der Regierung belogen werden, dass viel mehr als die offiziell angegebenen 102 Menschen gestorben sind. Die Wut unter der Bevölkerung steigt.
Wie einst in Afghanistan werden Buddha-Reliefs und Mädchenschulen gesprengt, CD-Verkäufer hingerichtet, die Frauen unter Burkas versteckt. Im Norden Pakistans haben die Taliban das Swat Tal übernommen. Pervez Musharrafs Truppen haben in dieser unregierbaren Region keine Chance.
Terrorchef Bin Laden will angeblich dem pakistanischen Staatspräsidenten Pervez Musharraf den Krieg erklären. Ihr Anführer wolle sich demnächst in einem neuen Video selbst zu Wort melden, erklärte die Al-Kaida.
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Die Rote Moschee (Urdu ‏لال مسجد‎ – Lal Masjid) ist eine sunnitische Moschee, die im Stadtzentrum von Islamabad, der Hauptstadt Pakistans, liegt. Ihre Bezeichnung leitet sich von den roten Außenmauern und dem roten Innenbereich her. Verantwortlich für den 1966 gegründeten zentralen Moschee-Bau war der Geistliche Maulana Abdullah. Die Geistlichen der Moschee werden vom pakistanischen Staat bezahlt. Die Moschee wurde vom Auqaf-Ministerium (dem pakistanischen Ministerium für religiöse un...