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Die Bundesregierung will den Salzstock Gorleben offenbar nicht weiter erkunden. Laut einem Zeitungsbericht sollen die Arbeiten an dem Atomendlager noch in diesem Jahr eingestellt werden.
Es ist wieder soweit. Der Castor will ins Wendland. Die Castorgegner wollen das nicht. Und mittendrin die Polizei. Klingt ungemütlich, ist es aber nicht. Denn Gorleben lädt zum Happening des Jahres.
Umweltminister Röttgen will nun doch nach weiteren Atommüllendlagern jenseits von Gorleben suchen. "Reines Theater" finden die Atomkraftgegner und kündigen weitere Proteste an.
In knapp vier Wochen soll der Castor durchs Wendland rollen - wenn Atomgegner ihn nicht stoppen. Um sie zu aktivieren, gibt es heute bundesweit Protestaktionen. Und Unterstützung von der Polizei.
Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) will laut einem Medienbericht den als Zwischenlager für atomare Abfälle genutzten Salzstock im niedersächsischen Gorleben weiter auf seine Eignung als Endlager hin erkunden lassen.
Kaum hat CSU-Chef Seehofer erklärt, es müssten jenseits von Gorleben auch neue Standorte für ein Atommüll-Endlager gesucht werden, kommt die Gegenwehr. Nur, wo soll der Müll dann hin?
Die Erkundung des Salzstocks Gorleben auf seine Eignung als Endlager für hoch radioaktiven Atommüll kann fortgesetzt werden.
EU-Energiekommissar Günther Oettinger hält ein Atom-Endlager auf Zeit für eine gute Idee. «Mich fasziniert das Argument der Rückholbarkeit», sagte Oettinger der «Welt am Sonntag».
Die Gespräche über ein Atomendlagergesetz sollten in eine neue Runde gehen, ohne dass eine Einigung erwartet wurde.
Die Bundesregierung fasst offenbar einen Stopp der Erkundungsarbeiten am höchst umstrittenen möglichen Atommüllendlager-Standort Gorleben ins Auge.
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Der Salzstock Gorleben in Niedersachsen ist ein mögliches Endlager für hochradioaktive Abfälle. Er ist Teil des Atommülllagers Gorleben. Seit 1986 wurde ein Erkundungsbergwerk angelegt und der Salzstock teilweise zum Endlager ausgebaut.
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