16. November 2012, 15:18 Uhr

Dresden lässt die Stadt im Advent wieder glänzen

Die Kassen vieler Kommunen in Deutschland sind leer, so muss jetzt auch bei der traditionellen Weihnachtsbeleuchtung in den Straßen gespart werden. In Dresden setzt man die Tradition fort, dank sparsamer LED-Beleuchtung.

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Das Video im Wortlaut: Noch herrscht die sprichwörtliche Ruhe vor dem Sturm. Der weltbekannte Striezelmarkt in Dresden öffnet erst Ende November seine Tore. Doch bereits jetzt hat die Stadt an den wichtigsten Punkten die weihnachtlichen Lichterketten aufgezogen, 2.800 LED-Lampen insgesamt. Bis 2009 waren sie herkömmliche Glühbirnen, die kosteten die Stadt pro Saison etwa 2.000 Euro. Das zerrte auch immer an der knappen Stadtkasse. O-Ton Reinhard Koettnitz, Leiter Dresdner Straßen- und Tiefbauamt "Seit 2010 werden LED-Elemente genutzt. Mehr...

Das ist eine enorme Einsparung, denn jetzt brauchen wir für die Saison bloß noch 200 Euro." Nicht zu vergessen ist gerade in Dresden das private Engagement. So sind auch an den Häusern, die den Striezelmarkt eingrenzen, unzählige Lichterketten angebracht. Eine Initiative der jeweiligen Hauseigentümer. O-Ton Arne Förster, Patrizia Immobilienmanagement "Das ist damals eine Entscheidung des Eigentümers gewesen um das traditionelle Ambiente des Striezelmarktes nochmal zu untermalen." Gerade Dresden ist für seine unzähligen Weihnachtsmärkte in der Stadt inzwischen weltweit bekannt. Es wäre daher sicher ein fataler Fehler, die Besucher zu enttäuschen. O-Ton Reinhard Koettnitz, Leiter Dresdner Straßen- und Tiefbauamt "Ich glaube es gibt immer wieder Einsparungspotentiale, aber in dem Falle, gerade bei der Weihnachtsbeleuchtung und bei den verbindenden Elementen über die Augustusbrücke sollte man die 200 Euro durchaus berappen. Ich glaube, das ist nicht die Größenordnung, wo es beim Einsparungspotential noch darauf ankommt." Dresden geht mit gutem Beispiel voran. Sicher auch, weil man die Touristen aus aller Welt zur Weihnachtszeit nicht enttäuschen will. Schließen

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