1. Februar 2010, 11:15 Uhr

Brauchen ältere Menschen weniger Schlaf?

Oft hört man, dass das Schlafbedürfnis mit dem Alter sinkt. Aber stimmt das auch? Anhand von 110 Erwachsenen haben Forscher der Universität Surrey diese These überprüft.

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Ältere Menschen brauchen weniger Schlaf©

Das Schlafbedürfnis sinkt mit dem Alter. Dies geht aus einer Studie der Universität von Surrey in England hervor, deren Ergebnisse in der jüngsten Ausgabe der US-Fachzeitschrift "Sleep" veröffentlicht wurden. Demnach schlafen 66- bis 83-Jährige im Schnitt 20 Minuten pro Tag weniger als 40- bis 55-Jährige. Die wiederum schlafen 23 Minuten pro Tag weniger als 20- bis 30-Jährige.

Die älteste Gruppe benötigte pro Nacht im Schnitt sechseinhalb Stunden Schlaf, die mittlere Gruppe sechs Stunden und 50 Minuten, die jüngste Gruppe sieben Stunden und 13 Minuten. Darüber hinaus fühlten sich die Älteren tagsüber im Schnitt seltener müde als die Jüngeren. Ältere Menschen wachen der Studie zufolge während der Nacht häufiger auf. Auch die Tiefschlafphasen werden mit dem Alter kürzer. Wer gesund älter wird, schläft kaum tagsüber, nachts aber tief und durchgehend. Für die Studie wurde das Schlafverhalten von 110 gesunden Erwachsenen ausgewertet, die nicht über Schlafstörungen klagten.

AFP
 
 
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