Features19. April 2012 , 02:04 Uhr
10 Tipps, um das Beste aus der Xbox 360 herauszuholen
Mit dem neuen Metro-Dashboard, das im Dezember veröffentlicht wurde, hat sich die Xbox 360 in eine Art Set-Top-Box verwandelt. War das eine Entwicklung in die richtige Richtung? Das muss der Nutzer selbst entscheiden. Sicher ist auf jeden Fall, dass die große Anzahl an Medieninhalten und Software auf Xbox LIVE dem neuen Interface und damit auch den Gamern einiges abverlangt. Mit unserem Leitfaden sollte man für die neueste Reinkarnation der Xbox 360 jedoch gewappnet sein.
1. Online Speichern: Um von dieser Funktion profitieren zu können, wird das neue Metro-Dashboard, eine Xbox-LIVE-Gold-Mitgliedschaft und Breitbandinternet benötigt. Durch das Speichern von Spielständen und Ähnlichem im Internet werden die eigenen Inhalte von überall zugänglich. Dadurch können Inhalte nahtlos auf jeder anderen Xbox genutzt werden.
Die Cloudspeicherung ist eines der besten neuen Features von Xbox LIVE und ein guter Grund um eine Goldmitgliedschaft abzuschließen. Games können dadurch ganz komfortabel auf anderen Konsolen gespielt werden. Um die Cloud-Speicherung zu aktivieren, wechselt man auf der Xbox-Steuerung zu den „Einstellungen“ und wählt „System“ aus. Dann wird die Option „Speicher“ und anschließend „In der Cloud gespeicherte Spiele“ ausgewählt. Mittels „Cloud-Speicherung aktivieren“ erhält man 512 MB Onlinespeicher, die man wie eine herkömmliche Speicherkarte oder Festplatte verwenden kann. Sehr nützlich!
2. Freunde benachrichtigen: Damit von diesem Feature Gebrauch gemacht werden kann, benötigt man neben dem neuen Metro-Dashboard und Multiplayer-Spielen auch ein paar Freunde.
Wer hasst es nicht, auf andere zu warten? Xbox LIVE möchte der nervigen Warterei ein Ende bereiten und bietet deshalb die sogenannte “Beacon”-Funktion an. Mittels „Beacon“ kann man Freunde und soziale Netzwerke benachrichtigen. Xbox lässt einen dann wissen, sobald diese für ein Spielchen bereit sind. Auswählen lässt sich die Funktion über die Guide-Taste auf dem Controller.
3. Sound abdrehen: Alles was man dazu braucht sind das neue Metro-Dashboard und der Wunsch nach Ruhe.
Sollten die Soundeffekte der Xbox als störend empfunden werden, reicht es, in den „Einstellungen“ auf „Audio“ und „Soundeffekte“ zu gehen, um die Xbox verstummen zu lassen.
4. Xbox aus der Ferne steuern: Für dieses Feature benötigt man neben dem neuesten Metro-Dashboard ein Mobiltelefon samt Windows Phone 7 oder ein iPhone, iPad beziehungsweise iPod touch und schon kann man die Xbox mit dem Smartphone steuern.
Die Xbox-Begleiter-App für Windows Phone 7 und iOS bietet allerdings nicht so viele Funktionen wie Remote Play bei der PlayStation 3. Die App kann kostenlos über den Windows Phone Marketplace oder iTunes heruntergeladen werden. Damit lässt sich das Smartphone über die Konsolen-Einstellungen und das Begleiter-Menü mit der Xbox 360 verbinden.
Videos mit anderen Formaten abspielen: Um verschiedene Videos auf der Xbox 360 abzuspielen, benötigt man neben einem halbwegs leistungsfähigen PC das kostenlose PC-Programm TVersity.
Die Xbox 360 und PS 3 sitzen im selben Boot, wenn es um die Unterstützung von Medienformaten geht. Keiner der beiden Hersteller konnte sich dazu durchringen, alle Formate zu unterstützen. Mittels der PC-Anwendung TVersity (www.tversity.com) können jedoch Videodateien umgewandelt werden, um sie dann auf die Xbox 360 zu streamen. Man benötigt allerdings eine Breitbandkabelverbindung sowie einen PC mit hoher Leistungsstärke, um HD-Videos abspielen zu können.
6. Externe Festplatten nutzen: Um eine externe Festplatte für die Xbox 360 nutzen zu können, benötigt man nur eine externe Festplatte oder einen USB-Stick. Gamer haben dadurch den Vorteil, ihre Inhalte mitnehmen zu können, ohne die Cloud nutzen zu müssen.
Eine externe Festplatte oder ein USB-Stick wird von der Xbox 360 problemlos erkannt. Allerdings muss das Peripheriegerät für FAT32 oder HFS+ formatiert sein und nicht für das gängigere NTFS. Dateien, die größer als 4 GB sind, können nur über das Mac-Format HFS+ genutzt werden.
Dashboard neu gestalten: Damit das Dashboard neu gestaltet werden kann, benötigt der Gamer neben dem neuen Metro-Dashboard Lust auf Veränderung und etwas Geld für neue Themen.
Die Themen-Einstellungen sind bei den Xbox-360-Dashboards nicht so einfach zu finden. Innerhalb von Metro werden die Themen gemeinsam mit den Erfolgen unterhalb des Avatars angezeigt.
8. Alles durchsuchen: Neben dem neuen Metro-Dashboard benötigt man für diese Funktion eine Internetverbindung sowie die Kinect. Eine Suchmaschine wie Bing ist für die Xbox 360 von großem Vorteil.
Auf der Xbox kann es durch Promoinhalte und herunterladbare Inhalte (DLC) schnell unübersichtlich werden. Eine Suchmaschine ist mittlerweile ein essenzielles Tool. Mittels Bing kann man auf der Xbox 360 nach Spielen, Videos, Apps und anderen Inhalten suchen. Gesucht werden kann über den Controller, das Keyboard oder die Kinect. Die Suchergebnisse können nach Kategorien gefiltert werden.
9. Werbung blockieren: Um lästige Werbeanzeigen zu blockieren, benötigen Gamer einen Administratoren-Zugang zu ihrem Router beziehungsweise Modem und ein klein wenig Technikverständnis. Der Aufwand lohnt sich allerdings, denn dadurch können Microsoft-Werbungen auf der Hauptseite entfernt werden.
Für Anwender die anstatt von Werbeanzeigen lieber Platzhalter angezeigt bekommen, gibt es – sofern der Router das unterstützt – eine einfachere Lösung. Um die Werbung innerhalb des Dashboards zu umgehen, muss man die Blockliste des Routers aufrufen und die Adresse rad.msn.com hinzufügen.
10. Benachrichtigungen deaktivieren: Der Vorteil der Deaktivierung ist, dass man Filme und Spiele in Ruhe und ohne Statusupdates genießen kann.
Alle, die sich von den Statusmeldungen genervt fühlen, brauchen nur auf ihre Guide-Taste drücken, die „Einstellungen“ öffnen und die entsprechende Funktion bei den Benachrichtigungen deaktivieren. Die Status-Updates lassen sich entweder vollständig deaktivieren oder können lediglich während der Wiedergabe von Filmen ausgeschaltet werden.