Features5. November 2012 , 02:11 Uhr
20 Dinge, die Sie sicher nicht über GTA wussten
Rockstar lässt normalerweise nichts durchsickern. Wenn dann tatsächlich ein paar Geheimnisse herauskommen, sind die gewöhnlich ziemlich interessant.
1. Der 9/11-Effekt:
Spiel: Grand Theft Auto III, Jahr: 2001.
Da Entwicklerstudio Rockstar seinen Standort in New York City hat, war das Unternehmen von den Terroranschlägen des 11. Septembers direkt betroffen. Als Reaktion darauf wurden Inhalte in „Grand Theft Auto 3“ verändert, da das Studio seinen Respekt ausdrücken wollte. Anscheinend wurden die Polizeiautos von den Farben Blau und Weiß auf Schwarz und Weiß abgeändert. Außerdem wurden angeblich ein paar Missionen, die sich um einen Terroristen namens Darkel drehen sollten, entfernt. Rockstar sagte jedoch, dass nur etwa ein Prozent des gesamten Games geändert wurde.
2. Eigenartig animiert:
Spiel: Grand Theft Auto III, Jahr: 2001.
In “GTA 3” gibt es eine Auftragskiller-Mission, in der man einem Charakter in einem schwarzen Anzug namens Tanner nachjagt. Dessen eigenartige Bewegung ist eine Spöttelei über die misslungenen Szenen in “Driver 3”, in denen man zu Fuß unterwegs ist.
3. Ein anderer Beginn:
Spiel: Grand Theft Auto, Jahr: 1997.
In der Originalidee zu „GTA”, die noch nicht einmal einen Namen hatte, sollte man einen Cop in einer großen Stadt spielen, der Kriminellen nachjagt. Dann wurden die Rollen umgekehrt, weil das Team dachte, das würde doch mehr Spaß machen.
4. Demütige Anfänge:
Spiel: Grand Theft Auto, Jahr: 1997:
Nachdem das Originalkonzept (1995 geschrieben) online durchgesickert war, wurde bekannt, dass der erste Name des Games “Race ‘n’ Chase” lauten sollte. Geplante Schlüsselelemente waren Freiheit, Autos stehlen und Fußgänger in riesigen Städten überfahren. Diese haben es, wie wir wissen, alle in die Endprodukte geschafft.
5. Nikos Ursprung:
Spiel: Grand Theft Auto IV, Jahr: 2008.
Der Charakter Niko Bellic basiert angeblich auf Vladimir Mashkovs Charakter aus dem Film „Behind Enemy Lines“. Laut einem Interview mit dem Schauspieler in einer russischen Talkshow wurde ihm angeboten, die Synchronstimme für Niko zu sprechen. Er lehnte dieses Angebot ab.
6. Glücklicher Zufall:
Spiel: GTA: San Andreas, Jahr: 2004.
Rapper Young Maylay, der die Stimme von CJ Johnson synchronisierte, hatte noch nie zuvor geschauspielt. Während eines Treffens zwischen Rockstar und DJ Pooh (bezüglich der Musik) haben die Entwickler Maylays Stimme zufällig am Telefon mitangehört und ihm die Rolle angeboten.
7. Fehlende Motorräder:
Spiel: Grand Theft Auto III, Jahr 2001.
Warum gibt es einen Mangel an Motorrädern in “GTA 3”? Angeblich wurden sie zwischen 1999 und 2001 aus Liberty City verbannt. Die Wahrheit: Rockstars Team war in dieser Zeit nicht zur Programmierung von Motorrädern fähig.
8. Burnout:
Spiel: Grand Theft Auto III, Jahr: 2001.
Das erste “GTA”-Game für die Xbox, “Grand Theft Auto 3”, lief auf der RenderWare-Engine. Diese wurde vom „Burnout“-Entwickler Criterion produziert und bei vielen anderen Games der Xbox-Ära verwendet, wie zum Beispiel „Vice City“ und „San Andreas“.
9. Australische Zensur:
Spiel: Grand Theft Auto III, Jahr: 2001.
Es kommt ziemlich selten vor, dass irgendetwas in “GTA” zensiert wird. Die australische Version von „GTA 3“ wurde jedoch etwas beschnitten. Die super strengen Australier fanden tatsächlich, dass man Prostituierte nicht töten dürfe, nachdem man sie bestellt hat. Diese Möglichkeit wurde deshalb aus “GTA 3” und im darauffolgenden Jahr aus “Vice City” entfernt.
10. Rekord im Fluchen:
Spiel: GTA: San Adnreas, Jahr: 2004.
In “GTA: San Andreas” wird das F-Wort 365 Mal verwendet. Hierbei wurden weder der Soundtrack noch NPC-Dialoge mitgezählt. Das ist nur einer der vielen Gründe, warum die Reihe als schlechter Einfluss auf Kinder und Jugendliche angesehen wird. Wie Barack Obama dazu sagte: „Es ist nicht für Kinder gedacht, obwohl es genug Kinder gibt, die es spielen.“
11. Die Rage-Engine:
Spiel: Grand Theft Auto IV, Jahr: 2008.
Für “GTA 4” entwickelte Rockstar eine eigene Engine – die RAGE (Rockstar Advanced Game Engine). Dabei wurde Middleware von anderen Unternehmen, beispielsweise Euphorias Charakteranimationen, benutzt.
12. Der lange Arm des Gesetzes:
Spiel: Grand Theft Auto, Jahr 1997.
Im “GTA”-Universum gibt es viele fiktionale Rechtsinstitutionen. „NOOSE” sind SWAT-Teams und das “FIB” ist überraschenderweise eine Parodie des FBI. Das „Bureau of Narcotics“ basiert auf der Drug Enforcement Administration (DEA).
13. Musiklegenden:
Spiel: GTA: Vice City Stories, Jahr: 2006.
Im Laufe der “GTA”-Reihe haben viele Musiker ihre Stimmen zur Verfügung gestellt (Debbie Harry, Ice T, Iggy Pop und Axl Rose). Die 80er-Jahre-Legende Phil Collins ging in „VCS“ sogar noch einen Schritt weiter. Während er auf der Bühne „In The Air Tonight” singt, muss man seinen Charakter vor der Ermordung beschützen.
14. Anti-Helden:
Spiel: Grand Theft Auto, Jahr: 1997.
Es gab fast 40 “Grand Theft Auto”-Protagonisten. In den frühen Spielen hatte man verschiedene Charaktere zur Auswahl, die späteren Games fokussierten sich auf nur eine Hauptfigur. In „Grand Theft Auto 4“ konnte man (via DLC) zum ersten Mal mit mehreren Charakteren spielen, deren Geschichten miteinander verflochten waren.
15. Geteiltes Universum:
Spiel: Grand Theft Auto III, Jahr: 2001.
Auch andere Rockstar-Games, wie “Bully” und “Manhunt”, spielen im “GTA”-Universum mit. Die Stadt Carcer City aus „Manhunt“ wird des Öfteren im Radio von “GTA” erwähnt. Die Bullworth Academy, der Schauplatz von “Bully”, wird in “GTA 4” in der TV-Show “I’m Rich” gezeigt.
16. Lazlow Jones:
Spiel: Grand Theft Auto III, Jahr: 2001.
Der DJ Lazlow Jones ist seit “GTA 3” Teil der Serie. Er schreibt Dialoge und spielt eine Rolle. Sein Alter Ego ist der Radiomoderator von V-Rock in „Vice City“, von Entertaining America in “San Andreas”, von Chatterbox in “GTA III” und berichtet für Integrity FM in „GTA IV“.
17. Gesetzliche Maßnahmen:
Spiel: Grand Theft Auto IV, Jahr: 2008.
Rockstar wurde insgesamt (ziemlich erfolglos) auf knapp 800 Millionen Euro verklagt. Dazu zählt eine Klage über etwa 300 Millionen Euro des Anwalts Jack Thompson, der das Spiel als „Cop-Kill-Simulator” bezeichnete. Nach mehreren gescheiterten Fällen gegen Rockstar wurde Thompson aus der Anwaltsgemeinschaft in Florida verbannt.
18. Schottische Wurzeln:
Spiel: GTA: San Andreas, Jahr: 2004.
Da Rockstar North seinen Standort in Edinburgh hat, gibt es in den Games viele Hinweise auf die schottische Kultur. Die Eisenbahnbrücke in San Fierro basiert auf der Forth Bridge, und eine Statue in „GTA 3“ hat einen Absperrkegel auf dem Kopf, was eine Tradition aus Glasgow ist. Wir könnten Unmengen dieser Details aufzählen.
19. Die Gant-Brücke:
Spiel: GTA: San Andreas, Jahr: 2004.
Ein Zeichen neben der Gant-Brücke aus “San Andreas” (die der Golden Gate Bridge aus San Francisco nachgebildet wurde) enthüllt einige interessante Fakten: Sie wurde aus 15.000 Polygonen gebildet, benutzt elf Texturen und benötigt 1,27 MB Speicherplatz. Es gibt Duzende dieser versteckten Hinweise in der gesamten Reihe, einschließlich eines versteckten Zeichens in „GTA 3“ welches besagt: „Du solltest nicht hier sein, weißt du.“
20. Ode an Scarface:
Spiel: GTA: Vice City, Jahr: 2002.
Die Mitarbeiter bei Rockstar North sind riesige „Scarface“-Fans. Die Miami-Version der 80er aus „Vice City“ wurde von Brian de Palmas legendärem Film inspiriert. Auf der 80er Radiostation in “GTA 3” laufen Songs aus dem “Scarface”-Soundtrack und das Game ist voller Huldigungen an den Film. Hierzu gehört Tommys pompöse rot-schwarze Villa, die fast identisch zu der von Tony Montana aus dem Film ist. Robert Loggia (Frank Lopez in „Scarface“) spielte Ray Machowski in “GTA III”.
Quelle: cvg


