Features14. Februar 2013 , 12:02 Uhr

“Aliens: Colonial Marines” – Zehn Geheimnisse in der Alienwelt

Während wir die Kampagne durchgespielt haben, fanden wir einige Andeutungen auf James Camerons Quellenmaterial sowie andere überraschende Geheimnisse.

Wir haben unsere zehn Favoriten zusammengestellt, ihre Bedeutung erklärt und wie man sie findet.

1. Die alte Crew

Nachdem man das Raumschiff Sulaco zu Beginn des Spieles betreten hat, kommt man am Frachtraum vorbei und befindet sich dann in einem Umkleideraum. Wenn man mit der Taschenlampe auf die Spindtüren leuchtet, wird man alle Marines der Originalcrew finden.

Die Namen Hudson, Vasquez, Dietrich, Hicks, Apone, Gorman, Drake, Ferro, Wierzbowski, Spunkmeyer und Frost tauchen dort auf. Außerdem sieht man den militärischen Rang jedes einzelnen Marines.

2. Das ist meine Knarre

Neben sammelbaren Erkennungsmarken von Crewmitgliedern und Audiodateien, um die Hintergrundgeschichte von “Aliens: Colonial Marines” zusammenzustückeln, findet man auch legendäre Waffen, die das Gegenstück zu den Waffen der Hauptcharaktere sind. Diese Waffen sind nicht nur kraftvoller als die Standardversionen, sondern sie sehen auch wie im entsprechenden Film aus.

Es gibt insgesamt sechs legendäre Waffen, die man in den folgenden Abschnitten findet:

- Mission eins: Hicks’ Schrotflinte.

- Mission vier: Gormans Pistole.

- Mission fünf: Hudsons Pulsgewehr.

- Mission sechs: Vasquez’ Smart-Knarre.

- Mission neun: Vasquez’ Pistole.

- Mission zehn: Frosts Flammenwerfer.

3. Ja, ist denn schon Ostern?

Während der zweiten Mission („Schlacht um Sulaco“) trifft man zum ersten Mal auf die Aliensorte Facehugger als auch zahlreiche Alieneier. Danach findet man einen Raum, in welchem man durch ein Fenster eine große Anzahl Alieneier sieht. Direkt hinter dem Eingang zu diesem Raum befindet sich ein Tastenfeld, das keinen weiteren Zweck zu erfüllen scheint.

Aktiviert man die Tastatur und geht zum Korridor zurück, wird man eine nicht gekennzeichnete Tür vorfinden, die sich geöffnet hat. Dahinter befindet sich ein Raum voller bemalter Facehugger-Eier, die wie echte Ostereier aussehen! Außerdem liegen ein paar Buntstifte auf einer Kiste und eine Auswahl an Kinderzeichnungen hängt an der Wand. Vielleicht wurden diese ja von Newt höchstpersönlich gezeichnet.

4. Acht Räder an meinem Wagen

Zu Beginn von Mission vier (“Keine Hoffnung in Hadley’s”) trifft man auf dem Weg zur Kolonie auf mehrere Fahrzeuge. Das erste ist ein stecken gebliebener Daihotai-Traktor mit acht Rädern, den man in der Sonderedition von „Aliens“ sieht. Dort wird er von Newts Familie gefahren, die sich auf den Weg macht, um das Schiff Derelict zu untersuchen. Das zweite Fahrzeug ist der schwer bewaffnete Bodenpanzer M577, der im Film von Ripley gefahren wird.

Wenn man in der Kolonie ankommt, sieht man eine originalgetreue Nachbildung des “Hadley’s Hope (Pop. 158)”-Schildes unter den Trümmern, komplett mit dem “Have a nice day!”-Graffiti.

5. Ich will Spaß, ich geb Gas

Es gibt mehrere Bereiche im Spiel, wo man ein tiefer gelegtes Dreirad der Marke Weyland-Yutani findet. Das erste befindet sich in dem versteckten Ostereierraum, den wir bereits erwähnt haben. Ein weiteres ist in einem Nebenraum links vom Korridor nach dem Betreten von Hadley’s Hope in Mission vier versteckt.

Dieses Dreirad sieht man ebenfalls zu Beginn der Sonderedition, als ein Kind dafür getadelt wird, damit im Korridor der Gateway Station herumzuflitzen. Ein ähnliches Dreirad gibt es auch in „The Terminator”, bei welchem ebenfalls James Cameron Regie geführt hat.

6. Newts Wiege

Nachdem man Hadley’s Hope zum ersten Mal betreten hat, sollte man in den Nebenraum links vom Korridor einbiegen (wo sich das Dreirad befindet) und sich dort die Audiodatei anhören. Man hört die Stimme von Ann Jorden (Newts Mutter), die Ereignisse aus der Limitierten Auflage des Filmes wiedergibt. Sie erzählt, dass ein Facehugger sich in ihrem Ehemann Russ eingenistet hat, während er das Schiff Derelict untersucht hat.

Gegen Ende der Aufnahme hört man Newt selbst sprechen. Sie sagt, dass ihr Vater in der Cafeteria auf sie wartet. Da sich zu diesem Zeitpunkt ein Alien der Spezies Chestburster in ihm befindet, ist dies höchstwahrscheinlich die Quelle der Xenomorph-Seuche, die die Kolonie ausgelöscht hat.

Während man sich durch Hadley’s bewegt, wird man etwas auf dem Bewegungsmelder erkennen. Es stellt sich dann aber heraus, dass es nur eine „verlorene Decke“ ist, die von einem Deckenventilator herabhängt. Da sich Newt in den Lüftungsschächten versteckt hat, ist das wahrscheinlich ihre Decke.

7. Platzpatronen

Während man Hadley’s Hope erforscht, stößt man auf zwei Wachpostenroboter, die einen Korridor bewachen. Einer davon hat keine Munition mehr und der andere hat nur ein paar Kugeln übrig. Diese sieht man in der Spezialausgabe des Films. Ein Xenomorphangriff wird im letzten Moment von den Pistolen der Roboter vereitelt, bevor ihnen die Munition ausgeht.

Die Munitionsanzeige aus dem Spiel soll mit der aus dem Film übereinstimmen. Im Game wird allerdings 04 und 000 angezeigt, während die Anzeigen auf den Geschütztürmen im Film 010 und 000 aufweisen. Vielleicht wurden ein paar mehr Kugeln abgeschossen, bevor wir an dieser Stelle angelangt sind.

8. Zu Kopf gestiegen

Als Newt im Film gefunden wird, umklammert sie den Kopf einer Puppe. Es war eines der wenigen Spielzeuge, das sie retten konnte, als sie sich in den Lüftungskanälen vor den Xenomorphen versteckte. Diesen Gegenstand findet man auch im Spiel, während man die Kanalisation in der fünften Mission (“Der Rabe”) durchquert.

Nach dem Checkpunkt, an dem man eine Abwasserpumpe einschaltet und die Xenos in der Nähe explodieren, wendet man sich nach der Plattform nach rechts und biegt an der folgenden Kreuzung nach links ab. In einen kurzen Tunnel zur Rechten findet man den Puppenkopf auf einem Fass liegen. Man wird mit der Trophäe “Kommen meistens nachts…” belohnt, die sich auf Newts Aussage bezieht.

9. Ein Lied und ein Tanz

Wenn man sich in Mission sieben (“Eine Kugel”) durch die Labore schleicht, sollte man O’Neal ignorieren und stattdessen durch die rechte Tür gehen. Am Ende dieses Raumes findet man einen Strohhut und einen Gehstock, die in einem Sicherheitsbehälter versiegelt sind.

Dies ist eine Andeutung auf Mel Brooks Parodie “Spaceballs”, in welchem ein Alien aus John Hurts Brust hervorbricht (womit seine Rolle als Kane aus dem Originalfilm “Alien” veralbert wird), dann einen Strohhut und Gehstock schnappt und damit „Hello! Ma Baby” auf der Bar des Schnellrestaurants vorführt (http://www.youtube.com/watch?v=aVZUVeMtYXc).

10. Bruchlandung

Während man sich in Mission acht (“Schutzwall”) durch Derelict vorwärtsbewegt, wird man den Hauptkommandoraum erreichen und die Leiche eines Weltalljockeys vorfinden. Nachdem man alle Feinde losgeworden ist, muss man auf den Kopf der Leiche zielen, bis ein Hologramm erscheint.

Die Projektion zeigt das Raumschiff in einer offenen Weltraumschlacht mit einem unbekannten, runden Schiff, wodurch es zur Bruchlandung kommt und das Schiff in seine gegenwärtige Position auf dem Planeten LV-426 gelangt.

Quelle: cvg