Features8. Februar 2013 , 04:02 Uhr
“Dead Space 3” – 10 Tipps, um die necromorphe Bedrohung zu überleben
Beim neuen “Dead Space 3”-Spiel kann man sich nicht auf alte Strategien verlassen. Wir haben zehn Tipps und Tricks für euch zusammengestellt.
1. Wie man immer genügend Vorräte hat
In “Dead Space 3” hat man eine Art virtuelle Werkbank zur Verfügung, mit der man sich Gegenstände basteln und herstellen kann oder sogar muss, um zu Überleben. Außerdem steht einem ein neuer Roboter zum Aufspüren und Sammeln von Gegenständen zur Verfügung. Dieser Roboter ist Gold wert. Wenn man ihn intelligent einsetzt, kann man so viele brauchbare Gegenstände aufspüren, als würde man sich im Lagerhaus von Praktiker befinden. Drückt man oben auf die Kreuztaste, wird außerdem ein Radardisplay angezeigt. Im Kegel sieht man die Richtung des nächsten Ressourcenlagers angezeigt, während die Pfeile an den Bildschirmseiten zeigen, ob das Lager höher oder niedriger als die eigene Position ist. Wenn man eine ressourcenreiche Gegend betritt, leuchtet das Display in konzentrischen Kreisen auf. Man sollte sicherstellen, dass man diese Lager zu jeder sich bietender Gelegenheit aufsucht und plündert, um Medizinpakete herzustellen.
2. Wie man noch mehr Ressourcen sicherstellt
Wenn man den ersten Ressourcenpunkt des Roboters aufspürt (er ist dort, wo man auch den Roboter findet), sollte man auf die akustischen Signale der Umgebung achten. Das Piepen wird in ressourcenreichen Gegenden wiederkehren, egal ob man den Roboter zur Hand hat oder nicht. Man sollte also seine Ohren aufsperren und wird bald allein durch Töne erkennen, wo es sich lohnt, haltzumachen. Wer jedoch wert auf visuelle Signale legt, sollte auf abgelegene Pfade im Schnee von Tau Volantis achten. Wenn man auf drei oder vier sackgassenartige Weggabelungen stößt, kann man sicher sein, dass sich an deren Ende Schneekäfige befinden, die gute Plündergründe sind.
3. Wie man alle Gegenden erforscht
Eines der ersten Gegenstände, die man herstellen sollte, sobald sich die Möglichkeit ergibt, ist der “Tungsten Torque Bar”. Mit diesen Einmalhebeln kann man verschlossene, aber gut gefüllte Lagerräume öffnen. Man sollte sicherstellen, dass man immer drei dieser Wegwerfhebel mit sich trägt. Mehr benötigt man nicht und sie nehmen auch kaum Platz im Inventar weg. Die möglichen Funde, die man mit Hilfe der „Tungsten Torque Bars“ machen kann, übertreffen die Materialkosten bei Weitem. Es gibt noch drei gesperrte, optionale Koop-Missionen in „Dead Space 3“, die man nur mit Hilfe eines Partners im Onlinemodus betreten kann. Diese erscheinen in Kapitel 4, 11 und 14.
4. Wie man kostenlose Gesundheitspunkte bekommt
Einfach einen alten Anzug anziehen, wird nicht helfen. Aber wenn man alle Upgrades in seine aktuelle Ausrüstung steckt, erhält man automatisch eine Aufstockung der Gesundheit und hebt die wertvollen Gesundheitspakete für kommende Fehlschüsse auf. Man muss auch seine Sauerstoffanzeige niemals aufwerten, da Sauerstoffkanister selbst in den größten Vakuumgegenden zuhauf vorhanden sind.
5. Wie man Unitologen den Erdboden gleichmacht
Die größte Gefahr bei menschlichen Feinden ist das fehlende Feedback ihrer Kugeln. Man kann nur an der schwindenden Gesundheitsanzeige erkennen, dass man getroffen wurde. Sobald man Menschen entdeckt, sollte man den rechten Analogstick drücken, um sich zu ducken und seine telekinetischen Kräfte bereithalten. Statikgranaten, Explosionsgranaten und später auch Raketen werden auf einen niederprasseln, welche man mittels Telekinese bereits in der Luft abfangen und zurückschleudern kann. Befinden sich Necromorphs in der Nähe, sollte man Deckung suchen und erstmal abwarten, wie sich die beiden Parteien gegenseitig in Stück reißen, bevor man sich einmischt.
6. Wie man das Beste aus Carver herausholt
Wenn du “Dead Space 3” im Multiplayermodus spielen möchtest, sollte man mit seinem Partner auf der gleichen Wellenlänge liegen und die gleichen Ziele verfolgen. Die Hauptfunktion im Koop-Modus ist die Möglichkeit, die Gegenstände teilen zu können. Isaac und Carver können sogar Gegenstände austauschen, wenn sie sich nicht in unmittelbarer Nähe zueinander befinden. Das kann Leben retten, wenn einer der Partner in Bedrängnis geraten ist und mit schwindenden Reserven zu kämpfen hat.
7. Wie man Feeder für zusätzliche Munition und Gesundheit nutzt
Eine Hauptgegnerart in “Dead Space 3” sind die Feeder. Dabei handelt es sich um verhungerte Menschen, die Necromorph-Fleisch gegessen haben und dadurch zum Monster mutiert sind. Feeder findet man grundsätzlich in einer Meute an einem Kadaver nagend. Visceral möchte, dass man seine Waffen ruhen lässt und an ihnen vorbeischleicht, indem man seine telekinetischen Kräfte nutzt, um die Feeder mit Objekten abzulenken. Spielt man „Dead Space 3“ im normalen Modus, ist es jedoch schlauer, sich ordentlich zu bewaffnen (mit einer Waffe, die mehrere Gegner gleichzeitig lahm legen kann) und die Feeder zu attackieren. Zwar stürzen sich diese dann alle auf einen, aber sie sind relativ einfach umzunieten und jeder getötete Mutant lässt Pakete mit Munition, Gesundheit oder Statik fallen. Man wird mit mehr Gegenständen belohnt, als man beim Kämpfen eingebüßt hat.
8. Wie man sich schneller durch Schneestürme bewegt
Wenn man sich damit abfinden kann, einen der wenigen atmosphärischen Momente des Games zu verhunzen, dann ist es nützlich zu wissen, dass man nur seine Waffe heben muss, um sich schneller fortzubewegen. Dann kann man auch auf die Necromorphs springen, die aus der Schneewehe hervorschießen.
9. Wie man mit Horden an Gegnern klarkommt
Eine der besten Zusätze, die man an seine selbst hergestellte Waffe anbringen kann, ist der “Stasis Coating Modifier”. Dadurch werden alle Schüsse mit Statik aufgeladen, die die Feinde lähmen anstatt das Abfeuern zu verlangsamen. Die Verlangsamung der Gegner gibt einen genug Zeit zum Nachladen.
Eine weitere gute Möglichkeit, Gegnergruppen aufzuhalten, ist der Einbau eines Plasmakerns als einen zweiten Abzugmechanismus an der Waffe. Ein Schuss sendet einen schrotflintenähnlichen Pulstoß aus, der Necromorphs von den Füßen haut. Der angerichtete Schaden ist zwar minimal, aber man kann die Gegner damit außer Reichweite befördern, um nachzuladen oder kurz einen anderen Gegner auszuschalten.
10. Wie man vermeidet, seinen Fortschritt zu verlieren
Man sollte keine optionale Mission beginnen, außer man hat Zeit und Muße diese auch an Ort und Stelle zu beenden. Wir haben mehrmals bedeutende Fortschritte verloren, als wir inmitten der Mission ausgestiegen sind, obwohl wir gespeichert hatten. Einmal haben wir unsere gespeicherte Datei aufgerufen und wurden zum Beginn des Levels zurückbefördert. Vorsicht ist also geboten.
Quelle: cvg