Features19. November 2012 , 01:11 Uhr
“Halo 4” – 5 Geheimnisse, die man vielleicht übersehen hat
“Halo 4” ist eine wahre Fundgrube an denkwürdigen Situationen. Mit unserer Hilfe musst man nicht stundenlang danach suchen, denn das haben wir bereits getan.
1. Master Chief enthüllt
Wir beginnen mit Master Chiefs Gesicht. Beendet man „Halo 4“ im Normalmodus erhält man eine filmische Szene, in der der Schlachtfeld-erprobte Spartan seine Rüstung abnimmt. Jedoch schwenkt die Kamera weg, als er seinen Helm abnehmen möchte. Beendet man „Halo 4“ jedoch im legendären Schwierigkeitsgrad, wird man mit der ungeschnittenen Version der Szene belohnt und man sieht das Gesicht (oder genauer gesagt die Augen) von John-117. Darin sind die Spuren des Kampfes zwischen Mensch und Maschine deutlich zu sehen, aber es beweist letztendlich, dass Master Chief tatsächlich ein Mensch ist.
2. Schicke Avatare
Vergiss die Westen- und Käppikombo die dein armer Xbox-Avatar tragen muss. Mit “Halo 4” bekommst du ein paar brandneue Schmuckstücke geschenkt. Der Ritter-Helm wird die Köpfe jener zieren, die die Trophäe “Knight in White Assassination” (tote einen Ritter während einer Spartan-Ops-Mission) erworben haben. Den Mark-VI-Helm aus Platin kann man sich aufsetzen, wenn man die Handlung zu Ende spielt und einen giftgrünen UNSC-Infinity-Kaputzenpulli erhält man, wenn man zum SR-5 in der Multiplayerkomponente „War Games“ aufsteigt.
3. Conan O’Brien
Der beliebte amerikanische Moderator und Comedian Conan O’Brien und sein Kumpel Andy Richter haben in „Halo 4“ einen Cameo-Autritt als mürrische UNSC-Soldaten. Der Moderator ist ein so großer Fan von Games, dass er seine Tests in einer Webserie unter dem Titel “Clueless Gamer“ veröffentlicht und war natürlich hellauf begeistert in „Halo 4“ erscheinen zu können. Er und Ritter sind in einer Ecke des Hangars hinter den Warthogs zu Beginn von Mission sechs mit dem Titel „Shutdown“ stationiert. Die Dialoge der beiden reichen von Erfahrungen mit der Gewerkschaft, über den auszuübenden Dienst bis hin zum Anrufen von bösen Gottheiten.
4. Tanzende Unggoy
Grunts oder Unggoy sind die Witzbolde des “Halo”-Universums. In der siebten Mission “Composer” der Kampagne, kurz bevor man den Mantis-Mech erhält, kann man einen Blick von der Glasscheibe ins Atrium werfen und sieht eine Gruppe Unggoy, wie sie ihre Glieder rhythmisch bewegen. Sogar ein paar Jackals machen mit.
5. Die Dienstakte von John-117
Terminals sind wiederkehrende, versteckte Objekte in den “Halo”-Spielen und auch im vierten Teil gibt es eine Menge zu entdecken. Gleich am Anfang gibt es ein besonderes Terminal in „Halo 4“, welches man leicht übersehen kann. Nachdem man aus der Kühlkammer in “Forward Unto Dawn” kommt, sollte man den Laufsteg anpeilen. Dann sieht man eine Treppe, an deren Unterseite sich ein Terminal befindet, welches die Dienstakte von Master Chief enthält. Damit kann man auf alle Events aus „Halo 1, 2 und 3“ sowie einer kompletter Zusammenfassung der Handlung zugreifen. Ein nützliches Feature für alle, die mittlerweile den Faden verloren haben.
Bonus: Limited Edition
Für alle, die nicht 100 Euro für die Limited Edition ausgegeben haben, hat 343 Industries eine Überraschung in “Halo 4” parat: Auf dem Datenträger befindet sich eine kostenlose, jedoch nur digitale Version der Sonderausgabe. Man findet diese zusätzlichen Teile beispielsweise im ersten Level „Dawn“. Dort muss man den Bereich frei machen, wo die Allianz mit dem Schiff andockt, auf dem Boden links davon befindet sich ein 3D-Modell der Gamebox. Es gibt eine weitere außerhalb der Kühlkammer mit der Zahl acht drauf gemalt und eine außerhalb von Kühlkammer Nummer 15.