Vorschau30. April 2012 , 11:04 Uhr
Designer von Guild Wars 2 zum Spiel
Während momentan die Beta von “Guild Wars 2” getestet wird, wurde bekannt, dass das Game kein typisches MMO sein wird. Der Gamedesigner erklärt warum.
Anstatt einer Questkette zu folgen und durch das Absolvieren von Missionen ein höheres Level zu erreichen, wird der Gamer in “Guild Wars 2” aufgerufen, umherzuwandern, um Ereignisse zu entdecken. Die einzige Einschränkung wird das Level, in dem man sich befindet, sein. Aber je mehr Gebiete man erforscht, desto stärker wird man. Das hat nicht nur Auswirkungen auf das Spielgefühl, sondern auch auf die Arbeitsweise des Entwicklerstudios.
Wir sprachen mit Gamedesigner Colin Johanson über ArenaNets Pläne bezüglich der Zukunft von „Guild War 2“: „Wir werden ein Team an Designern, Gestaltern und Gameplay-Programmierern haben, die auch nach dem Launch permanent das Spiel überwachen und zusätzliche Inhalte hinzufügen. Neue Inhalte werden über das gesamte Game verteilt sein, anstatt sich auf bestimmte Bereiche zu beschränken und werden darüber hinaus bestehende Ereignisse beeinflussen.“
Johanson verdeutlicht: „Unser Ziel ist, dass jedes Mal, wenn ein Spieler einen neuen Charakter anlegt und beispielsweise die gleiche Karte von vor sechs Monaten spielt, komplett neue Inhalte vorfindet. Die Welt wird immer größer werden und in drei Jahren, könnte ein neuer Charakter statt den vorhergehenden 100 Ereignissen an die 300 vorfinden.“
ArenaNet wird die Aufmerksamkeit der Spieler jedoch nicht auf die neuen Inhalte lenken. Johanson glaubt, dass es wichtig ist, das Überraschungsmoment beizubehalten.
Johanson dazu: „Ich denke, ein großer Teil des Spielspaßes entsteht durch das Entdecken und Erforschen der Welt. Man sollte ausziehen und nicht wissen, was einen an der nächsten Ecke erwartet. Wenn wir dieses Abenteuergefühl jeden Tag, den sich der Gamer in das Spiel einloggt, aufrechterhalten können, haben wir unser Ziel erreicht.“
