Vorschau18. Juli 2012 , 11:07 Uhr
Diablo 3 – 18-jähriger stirbt nach 40-Stunden-Gamingmarathon
Ein Taiwanese ist nach über 40 Stunden ununterbrochenen Spielens von “Diablo 3” gestorben. Blizzard bedauert den Vorfall, ruft aber zur Eigenverantwortung auf.
Berichten zufolge starb ein 18-jähriger Taiwanese, nachdem er “Diablo 3” für 40 Stunden ohne Pause durchspielte. Der junge Mann ist nur unter dem Namen Chuang bekannt und begab sich vergangenen Freitag in der Mittagszeit in einen privaten Raum eines Internetcafés und verließ diesen nicht für zwei Tage, um „Diablo 3“ zu spielen. Er nahm dem Bericht zufolge weder Nahrung zu sich, noch schlief er während dieses Gamingmarathons mit tragischen Folgen.
Sonntagmorgen fand eine Mitarbeiterin des Internetcafés den jungen Mann mit dem Kopf auf dem Computertisch ruhend vor und weckte ihn auf. Chuang erhob sich, ging ein paar Schritte und brach anschließend zusammen. Er wurde ins Krankenhaus eingeliefert, aber starb kurz nach der Einlieferung.
Blizzard hat ein Statement zum tragischen Todesfall veröffentlicht: „Wir sind über diese Nachrichten sehr erschüttert und unsere Gedanken sind in dieser schweren Stunde mit der Familie und den Freunden von Chuang.“
Blizzard ruft im weiteren Verlauf des Statements zur Mäßigung und Eigenverantwortung auf und sagt, dass alltägliches Leben immer Vorrang vor jeglicher Form der Unterhaltung haben sollte.
Die Todesursache ist bisher noch ungeklärt, aber Experten vermuten, dass Chuang, aufgrund des langen Sitzens, an Herz-Kreislauf-Versagen oder einem Blutgerinnsel gestorben ist.
Das ist jedoch nicht der erste Todesfall nach exzessivem Gaming in Taiwan. Anfang des Jahres verstarb ein Taiwanese, nachdem der das Spiel „Leaque of Legends“ ununterbrochen für 23 Stunden gespielt hatte.