Vorschau12. November 2012 , 03:11 Uhr

Molyneux fragt nach Spenden für den geheimnisvollen Würfel

Peter Molyneux und sein Studio 22 Cans haben einen Spendenaufruf gestartet, da das “Curiosity”-Projekt von Startschwierigkeiten geplagt ist.

Berichten zufolge haben bereits eine Million Fans die App “Curiosity – What’s inside the cube” für iOS und Android heruntergeladen. Eine solch hohe Nachfrage haben die Entwickler nicht erwartet und haben mit einigen Netzwerkproblemen zu kämpfen.

Seit dem Launchtag gab es immer wieder Störungen. Viele Spieler konnten sich nicht einloggen, während andere anscheinend verschiedene Lagen der Zerstörung des Würfels sehen können. Eigentlich war der Grundgedanke des Experiments, dass alle Spieler gleichzeitig den Würfel wegtippen und dadurch Münzen verdienen können. Durch einen Serverbug verschwinden die angesammelten Münzen jedoch willkürlich.

22 Cans hat mehrmals auf Twitter angekündigt, dass an den Problemen gearbeitet wird. Jetzt hat das Studio jedoch zu Spenden aufgerufen, um eine bessere Netzwerkstruktur erwerben zu können.

Molyneux erklärte: “Wir könnten Hilfe brauchen, diese Erfahrung wahrhaft wundervoll zu machen. Unsere Serverkosten werden sich durch die Arbeiten an der Fehlerbehebung weiter erhöhen.”

Auf der Webseite des Entwicklers 22 Cans heißt es: “Wir sind ein kleiner, unabhängiger Entwickler. Aufgrund der starken Nachfrage geben wir netten Leuten jetzt die Möglichkeit, Geld zu spenden, damit wir Curiosity zur bestmöglichen Erfahrung machen können. Egal wie groß oder klein die Spende sein mag, sie wird uns helfen, Curiosity besser zu machen.“

Außerdem hat das Studio die Serverprobleme in einer Videonachricht an die Fans eingeräumt. Das entsprechende Video findet man auf YouTube unter dem Titel „Message from 22cans on server and coins issue“.

Seit dem Start des Gamingexperiments wurden anscheinend schon drei Lagen unzähliger Blöcke, die den Würfel bilden, komplett zerstört. Es gibt die wildesten Spekulationen, welche Überraschung sich im Inneren des Würfels befinden wird. Wenn 22 Cans seine Probleme aber nicht bald in den Griff bekommt, kann die Enthüllung noch eine Weile dauern.

Quelle: cvg