Vorschau20. Juni 2012 , 03:06 Uhr

PC-Version von Dishonored wird eigenes Interface haben

Schlechte PC-Versionen von ursprünglich guten Konsolengames tun besonders weh. Aber „Dishonored“ könnte eine Ausnahme werden. Arkane Studios erklärt warum.

Die Webseite „PCGamer“ hat auf der E3 die Designer Raphaël Colantonio und Harvey Smith gefragt, wie viel Aufmerksamkeit die PC-Version von „Dishonored“ erhält. Die Antwort fiel sehr positiv aus, auch wenn sie nicht sehr detailliert war.

Beide haben viel Erfahrung mit PC-Entwicklungen und sagten: „Unser Hintergrund ist definitiv PC-relevant. Mit diesem Spiel haben eine große Fangemeinde aus Konsolenspielern aber auch Hardcore-PC-Gamern. Beide Seiten üben einen großen Einfluss aus. Aber wichtig ist letztendlich, dass die PC-Version eine eigene Benutzeroberfläche hat.“

Das PC-Gamer mitunter sehr hohe Ansprüche haben, weiß auch Smith. Er sagte: „Das ist eine sehr aufregende Mischung. Aber egal wo man sich befindet, ob in Lyon oder Austin, gibt es eine Menge Leute, denen die PC-Standards extrem wichtig sind. Das ist fast wie eine Religion.“

Smith erklärt weiter, dass dasselbe auch für PlayStation und Xbox zutrifft. Er sagte, dass die Konsolenenthusiasten im Team im entsprechenden Bereich arbeiten und dass die PC-Traditionalisten die PC-Version entwickeln.

Das hört sich gut an. Wenn PC-Standards bei Arkane Studios tatsächlich eine Religion sind, dann können wir uns jetzt schon auf die PC-Version von „Dishonored“ freuen. Aber bis jetzt gibt es bis auf die optimierte Benutzeroberfläche noch keine weiteren Details.