Vorschau9. Oktober 2012 , 11:10 Uhr

PETA versus Pokémon

Generationen an Nintendo-Fans lieben die Pokémon-Videospiele, -Fernsehsendungen und -Tauschkartenspiele. Aber scheinbar möchte PETA dem ein Ende bereiten.

Es steht außer Frage, dass Tiermisshandlungen falsch sind, und es ist gut, dass Organisationen dagegen kämpfen. Doch PETA scheint bei diesem Vorhaben manchmal über die Stränge zu schlagen. Nun hat die Tierrechtsorganisation eine Kampagne gegen “Pokémon Black and White 2” gestartet. PETA behauptet,dass das Spiel Tiergrausamkeit anpreise und vergleicht die Behandlung der Pokémon mit denen misshandelter Tiere.

Es ist nicht das erste Mal, dass PETA Nintendo auf dem Kieker hat. Vergangenes Jahr prangerte die US-amerikanische Organisation das Spiel “Super Mario 3D Land” aufgrund der Verwendung des Tanooki-Anzugs an.

Teil der PETA-Kampagne gegen Pokémon ist eine Videoparodie des Games. In dem von PETA veröffentlichten Videospiel kämpfen die Pokémon gegen ihre Trainer und das Ziel ist, alle Pokémon zu befreien anstatt zu fangen.

In der offiziellen Erklärung von PETA heißt es: “Wie es in der wirklichen Welt mit Tieren passiert, werden Pokémon wie Gegenstände behandelt und zu Unterhaltungszwecken oder (als Objekt von) Experimenten genutzt. Die Art und Weise in der Pokémon in Pokébälle gestopft werden ist vergleichbar mit Zirkuselefanten an Ketten, die mittels Elektroschocks dazu gebracht werden, gefährliche Tricks zu vollführen. Wenn es PETA in Unova geben würde, wäre unser Motto: Pokémon dürfen nicht misshandelt werden. Sie existieren aus einen bestimmten Grund. Wir glauben, dass diese Nachricht an alle Kinder weitergegeben werden sollte.“