Vorschau3. Januar 2013 , 04:01 Uhr

Stadt in Connecticut will gewalttätige Spiele zerstören

Die Stadt Southington in Connecticut, USA hat die Initiative “Violent Video Games Return Program” zur Rückgabe gewalttätiger Videospiele organisiert.

Southington ist etwa 50 Kilometer von Newtown entfernt, wo vor Weihnachten ein tragischer Amoklauf in einer Grundschule stattgefunden hat. Auf der Webseite „Polygon” wird berichtet, dass die Organisation brutale Games, DVDs und CDs einsammeln und zerstören wird.

Trotz dieser ziemlich symbolischen Geste betonen die Organisatoren der Initiative (SouthingtonSOS), dass sie keine Verbindung zwischen gewalttätigen Spielen und dem Massaker in der Schule herstellen. In einem Statement heißt es: „Diese Aktion soll nicht heißen, dass wir brutale Videospiele für die schockierenden Ereignisse in Newtown am 14. Dezember verantwortlich machen. SouthingtonSOS ist jedoch der Meinung, dass es hinreichend Beweise gibt, dass gewalttätige Videospiele sowie brutale Medien aller Art, einschließlich TV und Filme, die am laufenden Band Gewalt und Töten darstellen, zu erhöhter Aggressivität und Angst führen und unsere Kinder gegenüber gewalttätigen Handlungen (inklusive Mobbing) unempfindlicher machen.“

Laut Joe Erardi, einem Mitglied von SouthingtonSOS, soll die Initiative Eltern dazu aufrufen, mit ihren Kindern eine ernsthafte Unterhaltung über Videospiele zu führen. Außerdem werden alle Teilnehmer an dem Programm im Gegenzug für ihre gewalttätigen Spiele einen Gutschein im Wert von 25 US-Dollar erhalten, damit sie sich anderen Unterhaltungsmöglichkeiten zuwenden können.

Quelle: pcgamer