In einem Abschiedsbrief hat sich Robert Enke bei seiner Familie und seinem Psychiater entschuldigt. Er habe sie in den letzten Tagen bewusst getäuscht, damit er seinen Selbstmord vorbereiten konnte. Enke galt als freundlich, offen, hilfsbereit. Selbst sein Arzt, der ihn wegen der Depressionen behandelte, sah bei dem 32-Jährigen keine akute Selbstmord-Gefahr. Das zeigt, wie schwierig der Umgang mit Depressionen ist.