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Tödlicher Unfall in Le Mans löst Sicherheitsdebatte aus

Nach dem Tod von Allan Simonsen beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans wird über neue Sicherheitsvorkehrungen diskutiert. Der Däne hatte eine Leitplanke gerammt, die nicht mit Reifenstapeln geschützt war.

  Beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans starb wieder ein Fahrer

Beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans starb wieder ein Fahrer

Der tödliche Unfall des dänischen Rennfahrers Allan Simonsen zu Begin der legendären 24 Stunden von Le Mans hat eine Debatte über die Sicherheit entlang der Strecke ausgelöst. Der 34 Jahre alte Aston-Martin-Fahrer hatte am Samstag neun Minuten nach dem Start die Kontrolle über seinen Wagen verloren und war in die Leitplanke gekracht - an einer Stelle, wo kein Reifenstapel als Puffer aufgebaut war.

"Man wird sich Gedanken machen müssen. Die Rennstrecke führt im 45-Grad-Winkel auf die Landstraße. Gerade an dieser Stelle sollte man mit Reifenstapeln die Leitplanken zusätzlich absichern", sagte der dreimalige Le-Mans-Sieger Marco Werner, der als Audi-Botschafter in Frankreich weilte. Dagegen nahm der fünfmalige Le-Mans-Gewinner Frank Biela die Verantwortlichen in Schutz: "Ich glaube nicht, dass man irgendjemandem einen Vorwurf machen kann. An dieser Stelle fliegt man normalerweise nicht von der Strecke."

Viele Fahrer wollten sich aus Respekt vor dem veranstaltenden Automobile Club de l'Ouest (ACO) nicht zu dem Thema äußern. Der Club teilte mit, dass der Unfall und seine Folgen von den französischen Behörden untersucht würden. Laut ACO ist dies bei einem Unfall mit Todesfolge ein normaler Vorgang.

ds/DPA/DPA

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