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BVB-Tore-Show, Nagelsmanns Sieg und Geigers Premiere

Berlin - Mit einer Tore-Show hat sich Borussia Dortmund auf das Champions-League-Duell mit Real Madrid am Dienstag eingestimmt. Beim 6:1 (3:0) gegen Borussia Mönchengladbach machten vor allem zwei Offensivspieler auf sich aufmerksam.

Gute Laune

Dortmunds Trainer Peter Bosz hat mächtig gute Laune: Beim 6:1 gegen Mönchengladbach spielte seine Mannschaft groß auf. Foto: Bernd Thissen

Mit einer Tore-Show hat sich auf das Champions-League-Duell mit Real Madrid am Dienstag eingestimmt. Beim 6:1 (3:0) gegen Borussia Mönchengladbach machten vor allem zwei Offensivspieler auf sich aufmerksam.

Das gelang auch einem Hoffenheimer Youngster. Ein Rückblick auf die Samstagsspiele in der :

PREMIERE: Dennis Geiger ist elf Jahre jünger als sein Trainer Julian Nagelsmann. Der Coach - mit 30 Jahren der jüngste Fußballlehrer in der Bundesliga - schätzt den Mittelfeldspieler offenbar, denn Geiger stand in seinem fünften Bundesliga-Spiel zum vierten Mal in der Startelf. Nun belohnte sich der 19-Jährige, als er mit seinem ersten Bundesliga-Tor den Weg zum 2:0 Hoffenheims gegen Schalke 04 ebnete.

TOP-TORJÄGER: Mit drei Toren gegen Gladbach eroberte Pierre-Emerick Aubameyang die Führung in der Torjägerliste von Robert Lewandowski zurück. Der Gabuner hat in sechs Spielen acht Tore erzielt, eins mehr als der Pole vom FC Bayern München. In Maximilian Philipp präsentierte sich ein weiterer Dortmunder Offensivspieler stark: Der ehemalige Freiburger erzielte seine Saisontore drei und vier.

MATCHWINNER: Timo Werner ließ alle bei RB Leipzig nach dem Ende einer durchwachsenen Englischen Woche aufatmen. Fans, Kollegen und Verantwortliche wie Trainer Ralph Hasenhüttl. Der Nationalstürmer war Matchwinner beim 2:1 seines Clubs gegen Eintracht Frankfurt. Beim 1:0 konnte Eintracht-Keeper Lucas Hradecky den Schuss von Werner nur vor die Füße von Torschütze Jean-Kevin Augustin abwehren. Und beim 2:0 war Hradecky machtlos gegen Werners Versuch aus der Drehung.

ERLÖSUNG: Beim FSV Mainz 05 kam nach vier Niederlagen in fünf Spielen Krisengerede auf, der Druck auf Trainer Sandro Schwarz wuchs. Durch das 1:0 gegen Hertha BSC herrscht nun wohl wieder ein wenig mehr Ruhe - auch dank des Videobeweises. Der bescherte den Rheinhessen einen berechtigten Foulelfmeter, den Pablo De Blasis zum Tor des Tages nutzte.

ERFOLGLOSIGKEIT: Sechs Spiele - kein Sieg: Weder Werder Bremen noch dem SC Freiburg gelang im direkten Duell der erste Saisonerfolg. Spielzeitübergreifend ist Werder seit neun Partien sieglos, Freiburg seit acht. Im Breisgau kennt man diese Situation und geht mit ihr routiniert um. In Bremen demonstriert man ebenfalls noch Ruhe.

dpa

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