Cottbus siegt im Ostderby

11. November 2012, 15:50 Uhr

Energie Cottbus hält Anschluss an die Spitze: Die Lausitzer gewannen gegen Dynamo Dresden. Auch Ingolstadt bleibt oben dran. Der FSV Frankfurt musste einen Rückschlag hinnehmen.

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Cottbus, Dresden, Ingolstadt

Früh auf der Siegerstraße: Dennis Sörensen (2.v.r.) trifft bereits in der 7. Minute zur Cottbusser Führung gegen Dresden.©

Dynamo Dresden ist nach der fünften Pflichtspielniederlage hintereinander im Abstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga angekommen. Die Sachsen unterlagen am Sonntag im Ostderby beim FC Energie Cottbus mit 0:2 (0:2) und rutschten auf den 15. Tabellenplatz ab. Die Tore für Cottbus schossen Dennis Sörensen (7.) und Ivica Banovic (31./Foulelfmeter). Die Lausitzer zogen nach Punkten mit dem Tabellendritten aus Kaiserslautern (25) gleich.

Cottbus kontrollierte durch frühes Pressing die Partie von Beginn an. Die frühe Führung durch den Kopfballtreffer des Dänen Sörensen (7.) brachte noch mehr Sicherheit. Dynamo hatte große Schwierigkeiten, ein konstruktives Angriffsspiel aufzubauen. Hinzu kam noch ungeschicktes Zweikampfverhalten: Cheikh Gueyes legte den Cottbuser Alexander Bittroff im Strafraum, Banovic verwandelte den Strafstoß sicher zum 2:0 (31.).

Nach der Pause blieben die Dresdner Bemühungen dürftig, die Niederlage zu verhindern. Pech kam hinzu, als Mickael Poté in der 65. Minute an den Pfosten köpfte. Cottbus hatte bis auf wenige Ausnahmen kaum Mühe, die Führung über die Zeit zu retten.

Der FC Ingolstadt hat den Rückstand auf den Relegationsplatz auf zwei Punkte verkürzt. Die Mannschaft von Trainer Tomas Oral setzte sich in einem packenden Derby gegen Jahn Regensburg mit 4:2 (0:1) durch. Stefan Leitl (48.), Manuel Schäffler (70.), Christian Eigler (85./Handelfmeter) und der Brasilianer Caiuby (90.) trafen für die Gastgeber. Ramon Machado und Abdenour Amachaibou (80.) erzielten die Tore für die Gäste, die im ersten Pflichtspiel unter Interimstrainer Franz Gerber einen Befreiungsschlag im Abstiegskampf verpassten.

Durch die erste Heimniederlage in diesem Jahr hat der FSV Frankfurt den Kontakt zur Spitzengruppe verloren. Trotz klarer Feld- und Chancenvorteile unterlagen die Hessen dem TSV 1860 München mit 0:1 (0:1). Benjamin Lauth erzielte in der 36. Minute das Tor zum glücklichen Erfolg der "Löwen", die dank eines überragenden Gabor Kiraly zwischen den Pfosten ihre Negativserie von vier sieglosen Spielen beendeten. Mit 20 Punkten schoben sich die Münchner bis auf einen Zähler an den Tabellensechsten aus Frankfurt heran.

tis/DPA
 
 
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