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So wird Vettel wieder Weltmeister

Zwei Rennen sind noch zu absolvieren. Zehn Punkte Vorsprung hat der Deutsche vor Fernando Alonso. stern.de beantwortet die wichtigsten Fragen vor dem vorletzten Grand Prix.

Von Joel Stubert

Der Kampf um die Formel-1-Krone

Fernando Alonso versucht es mit verbissenenen Kampfansagen und zur Schau gestellten Drohgebärden. Doch Sebastian Vettel lässt das kalt. Er hat nur eines im Sinn - den Titel-Hattrick. Zehn Punkte Vorsprung vor dem Spanier bei noch zwei Rennen, vieles spricht vor der Wettfahrt in Austin (Sonntag ab 20 Uhr im stern.de-Liveticker) für den Heppenheimer. Was muss passieren, damit er den WM-Titel schon in Amerika sichert? Bleibt Alonso cool? Und wem liegt die neue Strecke am besten? stern.de beantwortet die wichtigsten Fragen zum Showdown in Texas.

Wie wird Vettel schon in Austin Weltmeister?

Wenn er gewinnt und Alonso maximal Fünfter wird. Vettel hätte dann 280 Punkte. Alonso käme auf höchstens 255. Die Lücke könnte der Spanier im letzten Rennen nicht mehr schließen. Dito, wenn der Deutsche Zweiter wird und der Spanier maximal Neunter. Vettel hätte dann 273 Punkte. Alonso käme auf höchstens 247. Wenn Vettel Dritter wird und Alonso nicht in die Punkteränge kommt, sprich maximal Elfter wird. Vettel hätte dann 270 Punkte. Alonso bliebe bei 245 Zählern. Dank der größeren Anzahl an Saisonsiegen wäre Vettel bei 25 Punkten Vorsprung nach dem Grand Prix der USA schon vor dem Finale in Sao Paulo am 25. November Weltmeister. Vettel hat in diesem Jahr bislang fünfmal gewonnen, Alonso dreimal. Für einen Sieg gibt es 25 Zähler. Derzeit beträgt sein Vorsprung auf den Spanier zehn Punkte.

Wie schätzt die Szene den Deutschen ein?

Da gibt es unterschiedliche Meinungen. Mc-Laren-Pilot Lewis Hamiltons sagt zum Beispiel: "Glaube ich, dass Vettel die gleiche Klasse hat wie Fernando Alonso? Nein! Fernando war mein Teamkollege. Also weiß ich, wie schnell er ist." Nach der furiosen Aufholjagd in Abu Dhabi lästerte der Brite: "Vettel hat nur Glück gehabt." Betrachtet man die Unterlegenheit des Ferraris von Alonso im Vergleich zum Red Bull Vettels, könnte man zu dem Schluss kommen, dass der Spanier zumindest nicht der schlechtere Fahrer ist. Das sieht Ex-Weltmeister Jacques Villeneuve genauso: "Vettel hat einfach mehr Probleme mit schwierigen Situationen. Alonso hat den Titel 2012 eher verdient. Denn kein Zweifel, er ist der Beste. Deswegen drücke ich ihm die Daumen." Was die fahrerische Klasse betrifft, müssen sich sicherlich auch Kimi Räikkönen und Lewis Hamilton nicht hinter Vettel verstecken. Nur sitzen auch sie in dieser Saison in den schlechteren Autos.

Wer wird am besten auf der Strecke in Austin zurechtkommen?

Vermutlich Red Bull - also Vorteil Vettel. Der Kurs in Austin ist, so wie andere neue Strecken zum Beispiel in der Türkei und Indien, sehr vielseitig. Speedelemente wechseln sich mit schwierigen Kurvenabschnitten ab. Das kommt Vettel und seinem Boliden entgegen. Ex-Fahrer Alexander Wurz half dem Deutschen Hermann Tilke bei der Gestaltung der Strecke. Er sieht den Weltmeister im Vorteil: "Es ist eine Downforce-Strecke, wo der Abtrieb entscheidend ist - und da ist Red Bull stärker." Allerdings kann kein Fahrer auf praktische Erfahrungen auf der nagelneuen Strecke zurückgreifen.

Droht der Formel 1 eine Dominanz à la Schumacher?

Vettel hat die WM noch nicht gewonnen. Holt er den Titel, hat er gute Chancen, eine Ära zu begründen. Wie sein Vorbild Michael Schumacher bei Ferrari von 2000 bis 2004 profitiert Vettel von der Dominanz seines Autos. Auf den meisten Strecken ist der Red Bull seiner Konkurrenz überlegen. Nicht umsonst machen einige Experten vor allem Chef-Designer Adrian Newey für die Erfolge des Deutschen verantwortlich. Der 53-Jährige Brite ist überall anerkannt. "Adrian ist einfach ein Genie, phänomenal", schwärmt Lewis Hamilton: "Er tut Dinge, die ich mir nicht vorstellen kann. In Indien war Sebastian im ersten Abschnitt so schnell, wie ich es in meinem Auto nie hätte sein können, nicht mal wenn ich 200 Prozent gebracht hätte." Das beste Auto im Feld, vermischt mit seinem großen Talent, der zunehmenden Routine und Erfahrung - das ist das Rezept für eine lange währende Dominanz des Sebastian Vettel.

Behält Fernando Alonso kühlen Kopf?

Wohl schon. Vor zwei Jahren ging Alonso als Führender ins letzte Rennen, wurde am Ende nur Siebter und musste Sebastian Vettel zum WM-Titel gratulieren. Doch seitdem ist er gereift und gilt als mental stärker. Sagt zumindest der Spanier. Allerdings versucht der Spanier schon seit ein paar Wochen, Vettel mit allerlei Psychotricks zu provozieren. Gerade ließ er sich mit einem Paintball-Gewehr ablichten. Spricht Alonso, hört man Kampfansagen. Das zeugt von sehr viel Selbstbewusstsein. De facto leistete sich Alonso in dieser Saison ganz wenige Fehler und dürfte sich auch in Texas nicht aus der Ruhe bringen lassen.

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