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Für Weltmeister Sebastian Vettel und den Formel-1-Circuit geht es in diesem Jahr doch noch nach Bahrain. Das im März abgesagte Rennen soll im Oktober nachgeholt werden, das Saisonfinale in Indien fällt damit auf den zweiten Advent. Die Teams sehen Gesprächsbedarf.
Im Wüstensand von Bahrain hat Nico Rosberg im Williams ein Ausrufezeichen gesetzt: Der deutsche Pilot war im Training zum vierten Saisonrennen am schnellsten unterwegs. Stark zeigten sich auch Fernando Alonso im Renault und Jarno Trulli im Toyota. Um Ferrari muss man sich Sorgen machen.
Die Posse um das Formel-1-Rennen in Bahrain steht vor dem Ende. Laut Streckenbetreiber gibt es erneut eine Absage. Im kommenden Jahr aber soll die Königsklasse wieder in der Wüste fahren.
Der Automobil-Weltverband Fia urteilt am Mittwoch über den Überhol-Skandal von Ferrari beim Großen Preis von Deutschland. Der italienische Rennstall muss mit einer härteren Strafe als bisher rechnen - und dem endgültigen Aus in der WM.
Ferrari-Pilot Kimi Räikkönen hat die Qualifikation für den Großen von Belgien gewonnen. Zweiter wurde Felipe Massa, Dritter Formel-1-Weltmeister Fernando Alonso vor seinem McLaren-Teamkollegen Lewis Hamilton. Nach dem Ausschluss von McLaren-Mercedes in der Marken-WM liegt Ferrari klar vor BMW.
Der Internationale Automobilverband Fia hat einen neuen Präsidenten. Ex-Ferrari-Teamchef und Schumacher-Intimus Jean Todt tritt das Erbe von Max Mosley an. Todt setzte sich bei der Wahl gegen Ex-Rallye-Weltmeister Ari Vatanen durch. Ein deutscher Fia-Vizepräsident muss seinen Hut nehmen.
Der Internationale Automobilverband Fia hat seinem scheidenden Präsidenten Max Mosley viel zu verdanken. Allerdings ist der Mann auch ein Beispiel dafür, dass niemand zu lange an der Macht bleiben sollte. Die Fia braucht einen Wechsel. Aber nur einer der beiden Nachfolge-Kandidaten steht für Erneuerung.
FIA-Präsident Max Mosley über die Stallregie von Spielberg: »Alles ist möglich«. Im Training konnte Michael Schumacher scheinbar nicht an die Spitze fahren.
Kein Einsehen: Der frühere Chef des Formel-1-Rennstalls Renault, Flavio Briatore, will gegen seine lebenslange Sperre klagen. Der Italiener war für den größten Skandal im Rennzirkus verantwortlich gemacht worden.
Nelson Piquet Jr. hat mit seinen Aussagen einen der größten Formel-1-Skandale ausgelöst und sieht sich nun selbst schweren Vorwürfen ausgesetzt. Ein Nachfolger für den gefeuerten Renault-Sportchef Flavio Briatore steht unterdessen bereit. Außerdem bahnt sich ein spektakulärer Fahrerwechsel an.
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