Der dreimalige Formel-1-Weltmeister Jackie Stewart hat den Rücktritt von Formel-1-Boss Bernie Ecclestone und Fia-Chef Max Mosley gefordert. Ecclestone habe eine derartige Machtfülle, dass er jeden erdrücken könne, der etwas ändern wolle. mehr...
Es klang nach einem Märchen aus tausend und einer Nacht: Ein mexikanischer Milliardär übernimmt den kriselnden Honda-Rennstall und rettet damit die Japaner vor dem Formel-1-Ausstieg. Jetzt aber folgte das Dementi. Auch der Wechsel von Fernando Alonso zu Ferrari ist noch lange nicht klar. mehr...
Noch mehr Spannung, aber keine neue Hackordnung: Michael Schumacher geht davon aus, dass durch die neuen Regeln die Teams in der Formel 1 näher zusammenrücken. Force India verlängerte den Vertrag mit Adrian Sutil. mehr...
Die Formel 1 macht Ernst in Sachen Kosten sparen. Auf einer Sitzung des Motorsport-Weltverbandes wurde einschneidende Maßnahmen beschlossen, die die Ausgaben schon im nächsten Jahr bis zu 30 Prozent senken sollen. Besonders bei den Motoren und den Testfahrten gab es doch Überraschendes. mehr...
Die Formel 1 steckt in einer tiefen finanziellen Krise. Brancheninsidern zufolge sei der unerwartete Ausstieg von Honda nur der Anfang einer möglichen Welle an Rückzügen der Hersteller. Jetzt kommen die ersten Vorschläge, wie man der Krise begegnen kann. Vor allem Mercedes tut sich dabei hervor. mehr...
Die ersten Schockwellen der internationalen Finanzkrise erreichen die Formel 1: Honda steigt aus Königsklasse des Motorsports aus. Ob der Rennstall um Teamchef Ross Brawn einen neuen Geldgeber findet, ist offen. Mercedes und BWM sehen derzeit keinen Grund für einen Rückzug. mehr...
Schock für die deutschen Formel-1-Fans: Die Austragung des Grand Prix von Deutschland ist gefährdet - schon 2010 könnten in Hockenheim keine Rennen mehr stattfinden. Und auch am Nürburgring - dem Partner von Hockenheim - sieht die Lage mehr als düster aus. mehr...
Der "Sex-Skandal" rund um den Fia-Boss Max Mosley mit angeblichem "Nazi"-Kontext hat in den internationalen Medien für Riesen-Wirbel gesorgt. Die Mosley-Seite reagierte darauf mit einem beispiellosen juristischen Feldzug. Die Angelegenheit entwickelt sich zum größten Pressefall der europäischen Geschichte. Von Jens Fischer mehr...
Der ehemalige Rennfahrer Gerhard Berger hat seinen Anteil am Formel-1-Rennstall Scuderia Toro Rosso wieder an Red Bull verkauft. Damit ist der Getränke-Konzern hundertprozentiger Eigentümer von zwei Teams in der Formel 1. mehr...
Eine Woche nach seinem Triumph in São Paulo hat der neue Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton in Stuttgart mit den Fans den Saisonabschluss gefeiert. Im Interview mit stern.de spricht er über den härtesten Moment in seinem Leben, seinen Erzrivalen Fernando Alonso und Barrack Obama. mehr...
Auf der großen Ferrari-Party nach dem Formel-1-Finale soll Felipe Massa gemeinsam mit Ex-Ferraristi Rubens Barrichello böse Schmählieder auf Michael Schumacher gesungen haben. Das berichten brasilianische Medien. Dabei wird Massa und Schumi eigentlich ein exzellentes Verhältnis nachgesagt. Von Klaus Bellstedt mehr...
Ex-Weltmeister Fernando Alonso bleibt bei seinem Rennstall Renault. Der Spanier beendete damit alle Gerüchte um einen möglichen Wechsel. Auch Alonsos Teamkollege Nelson Piquet jr. wird weiter für die Franzosen fahren. Der Brasilianer war wegen schwacher Leistungen in die Kritik geraten. mehr...
Das Saison-Finale der Formel 1 in Brasilien wird in die Sportgeschichte eingehen. Zum einen durch den hochdramatischen Rennverlauf, zum anderen – und noch viel wichtiger – dadurch, dass endlich wieder packender Sport geboten wurde. Kein Gerede, nur noch Nerventhriller. Dafür danke. Im Namen aller Fans. Ein Kommentar von Jens Fischer
Letzte Runde, letzte Kurve: Es könnte keine bessere Art als die geben, mit der sich Lewis Hamilton in São Paulo zum jüngsten Weltmeister der Formel-1-Geschichte gemacht hat. Vier Kilometer nasser Asphalt, um aus einem sechsten einen fünften Platz zu machen und damit den Titel zu erringen. Es siegte der Obama-Faktor: Yes, we can! Von Elmar Brümmer, São Paulo
In einem atemberaubenden Rennen hat sich Lewis Hamilton als jüngster Fahrer der Formel-1-Geschichte den WM-Titel gesichert. Wenige Meter vor dem Ziel in Sao Paulo sah noch Felipe Massa wie der neue Weltmeister aus, dann spielte ausgerechnet ein Deutscher Schicksal.
Was für eine Dramatik vor dem letzten Rennen dieser Formel-1-Saison in Sao Paulo: Ferrari-Pilot Felipe Massa geht am Sonntag (ab 18 Uhr im stern.de-Live-Ticker) von der Pole Position ins Rennen. Der Topfavorit auf den Titel, Lewis Hamilton, zeigte im Qualifying Nerven. Alles ist jetzt möglich.
Was ist in einem Formel-1-Finale schwieriger? Die entscheidenden vier Punkte im Silberpfeil einzufahren, oder im Ferrari zu siegen und auf Pannen beim Spitzenreiter zu hoffen? Vor dem Showdown von Interlagos lastet der Druck auf Lewis Hamilton. Kontrahent Felipe Massa gibt sich cool. Von Elmar Brümmer, São Paulo
Aufatmen in der Formel 1: Der Plan, in der kommenden Saison einen Einheitsmotor einzuführen, ist wohl kein Thema mehr. Das bestätigten die Hersteller nach intensiven Verhandlungen mit dem Automobil-Weltverband Fia. Nun werden andere Kostensenkungs-Modelle diskutiert.
Im Machtkampf zwischen den Herstellern und dem Automobil-Weltverband Fia um die geplante Einführung des Einheitsmotors ist nach der Ausstiegsdrohung von Ferrari endgültig die Zukunft der gesamten Formel 1 in Gefahr. Trotz der drohenden Eskalation will Fia-Boss Max Mosley hart bleiben.
Die Auseinandersetzung in der Formel 1 um die Einsparmöglichkeiten wird heftiger: Jetzt hat Toyota angedroht, sein Engagement zu beenden, wenn der Einheitsmotor komme. Außerdem bangen die Rennställe wegen der Finanzkrise um Sponsoren.
Sieben Punkte Vorsprung: Mit diesem Polster geht McLaren-Mercedes-Pilot Lewis Hamilton in das letzte Rennen in Brasilien. Doch noch ist die Weltmeisterschaft nicht gewonnen. Und Motorsportchef Norbert Haug warnt, dass der Titel nicht nur "reine Formsache" sei.
Stimmt ja: Lewis Hamilton hat in Shanghai seinen WM-Titel fast perfekt gemacht. Man hat es beinahe nicht bemerkt. Wieder einmal gab es im Formel-1-Zirkus wichtigere Themen als den Sport: Kosten, Strafen und Kollegen-Schelte. Die Formel 1 ist dabei, den Kontakt zur Basis zu verlieren. Ein Kommentar von Jens Fischer
Den Fluch von Shanghai hat Lewis Hamilton beim Großen Preis von China eindrucksvoll gebrochen. Jetzt gilt es für den Silberpfeil-Piloten das letzte Deja-Vu zu bewältigen: Erneut fährt er als WM-Spitzenreiter mit sieben Punkten Vorsprung zum Finale nach Sao Paulo, wo er 2007 den Titel an Kimi Räikkönen verlor. Von Elmar Brümmer, Shanghai
Er kann beim vorletzten Rennen der Formel 1 in Shanghai zum jüngsten Weltmeister der Geschichte werden. Es gibt nur ein Problem für Lewis Hamilton: Mehrere Fahrer kündigten an, für Felipe Massa fahren zu wollen, denn der Shootingsstar ist wegen seines Fahrstils nicht sehr beliebt unter den Kollegen. Von Elmar Brümmer, Shanghai
Bernie Ecclestone hat weitere drastische Vorschläge zur Kostenreduzierung in der Formel 1 gemacht. Außerdem forcierte der Internationale Automobilverband Fia das Tempo auf dem Weg zu Einheitsmotoren. Der Widerstand bei den Rennställen gegen die Vorschläge ist aber sehr groß.
Formel Drama am Fujiyama: Zum vierten Mal in Folge sind beim Großen Preis von Japan alle Prognosen über den Haufen geworfen worden. Fernando Alonso staubt im Renault einen Sieg ab – vor BMW-Pilot Robert Kubica und Kimi Räikkönen. Bester Deutscher wird Sebastian Vettel auf Rang sieben. Aber das ist alles nichts gegen die Dramen der WM-Favoriten. Von Elmar Brümmer, Fuji
Die Favoriten straucheln, Alonso triumphiert: Beim spektakulären Grand Prix im japanischen Fuji haben die Favoriten um den WM-Titel einen schweren Rückschlag erlitten: Lewis Hamilton verpasste die Punkteränge, Massa wurde nur Achter. Fernando Alonso raste zu seinem zweiten Sieg in dieser Saison.
WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton hat sich die Pole Position für den Großen Preis von Japan gesichert. Der McLaren-Mercedes-Pilot fuhr im entscheidenden Durchgang der Qualifikation die Bestzeit. WM-Rivale Massa kam im Ferrari nicht über den fünften Platz hinaus.
Bei dem einen mischen sich Kaltblütigkeit und wilde Entschlossenheit, der andere kommt wie ein verunsicherter Teenie daher: Vor dem Großen Preis von Japan hat sich der Kampf um die Formel-1-WM zu einem Duell zwischen Lewis Hamilton und Felipe Massa entwickelt. Die beiden Rivalen im großen Form-Check. Von Elmar Brümmer, Fuji
Die Weltmeisterschaft in der Formel 1 ist bei drei noch ausstehenden Rennen zu einem Zweikampf zwischen Lewis Hamilton und Felipe Massa geworden. Vor dem Japan-Grand-Prix spricht Norbert Haug, Motorsportchef von Mercedes, über die Siegchancen der Silberpfeile, die Angst vor schlechtem Wetter und das Drama der letzten Saison.
Über seine Zukunft war viel spekuliert worden: Der Rennstall BMW-Sauber wird auch in der Saison 2009 mit Nick Heidfeld an den Start gehen. Damit verringern sich auch die Wechseloptionen des zweimaligen Weltmeisters Fernando Alonso, der als Heidfeld-Nachfolger gehandelt wurde.
Damit war nicht unbedingt zu rechnen: Der deutsche Formel-1-Pilot Nico Rosberg bleibt auch in der Saison 2009 seinem Rennstall Williams treu. Das bestätigten die Engländer. Zuvor hatte Rosberg des Öfteren seinen Unmut über seine momentane sportliche Situation geäußert.
Nach dem peinlichen Debakel beim Großen Preis von Singapur hat Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo das Formel-1-Titelrennen zur Chefsache gemacht. Schuld an dem missglückten Boxenstopp von Felipe Massa sei auch die Rennstrecke , die "für einen Zirkus geeigneter wäre."
Die Formel 1 hat eine gelungene Nacht-Premiere auf dem Stadtkurs in Singapur gefeiert. Die tragik-komische Lachnummer von Ferrari sorgte für viel Spektakel. Mit Alonso hat das Rennen einen überraschenden Champion und für ein deutsches Quartett lohnte sich die Nachtschwärmerei ebenfalls. Von Elmar Brümmer, Singapur
Bitterer Abend für Ferrari in Singapur: Ein Boxenstopp-Chaos hat Felipe Massa den Sieg beim ersten Nachtrennen der Formel-1-Geschichte gekostet. Massa schaffte es am Ende nicht in die Punkteränge. Lewis Hamilton wurde Dritter und konnte seine WM-Führung auf sieben Punkte ausbauen. Fernando Alonso siegte, Nico Rosberg wurde sensationell Zweiter.
Der Brasilianer Felipe Massa ist beim Großen Preis von Singapur auf die Pole Position gefahren. Hinter ihm stehen beim ersten Nachtrennen der Formel-1-Geschichte der WM-Führende Lewis Hamilton im McLaren-Mercedes und Kimi Räikkönen im zweiten Ferrari. Bester Deutscher ist Nick Heidfeld auf Rang sechs.
Die Formel 1 feiert am Wochenende Premiere: Das unter Flutlicht ausgetragene Nachtrennen von Singapur elektrisiert eine ganze Szene. Und alle profitieren sie von der unwirklichen Spätvorstellung: Piloten, die Glamour-Girls der Fahrer und sogar Begleitservice-Agenturen. Von Elmar Brümmer, Singapur
Die Formel 1 bleibt spannend wie nie. Das Berufungsgericht des Internationalen Automobilverbandes Fia erklärte die Bestrafung Hamiltons beim Grand Prix von Belgien für rechtsmäßig. Die Verantwortlichen von Ferrari reagierten mit Schweigen.
Er ist der jüngste Formel-1-Sieger aller Zeiten: Sebastian Vettel sorgte mit seinem Triumph von Monza für ein historisches Sportereignis. Dementsprechend überschlagen sich die Zeitungen von Montag mit Lobeshymnen für das deutsche "Piloten-Jüngelchen".
714 Tage nach Michael Schumacher in Shanghai hat Deutschland wieder einen Formel-1-Sieger. Sebastian Vettel triumphierte ausgerechnet auf dem High-Speed-Kurs von Monza - als jüngster Pilot überhaupt und mit einem Auto, das eigentlich nicht konkurrenzfähig ist. Die Experten sind sich einig: Vettel hat das Talent zum Weltmeister. Von Elmar Brümmer, Monza
Mit weichen Knien stand der Sieger von Monza beim Großen Preis von Italien auf dem Podium: Sebastian Vettel hat als jüngster Fahrer in der Formel-1-Geschichte einen Grand Prix gewonnen. Geadelt wurde der 21-Jährige von Michael Schumacher: "Nur einer hat das Rennen bravourös gemeistert." Von Elmar Brümmer, Monza
Sebastian Vettel im Toro Rosso startet beim Großen Preis von Italien sensationell von der Pole Position: In einem chaotischen Qualifying in Monza mit starkem Regen setzte sich der 21-Jährige vor Heikki Kovalainen und Mark Webber durch. Räikkönen, Hamilton und Kubica verpassten den Sprung unter die ersten Zehn.
Vor dem Großen Preis von Italien in Monza ist die Stimmung aufgeheizt: McLaren-Mercedes und Lewis Hamilton fühlen sich durch die Aberkennung des Sieges beim Großen Preis von Belgien ungerecht behandelt. Deshalb gilt jetzt nur eines: In der Heimat von Ferrari wollen die Silbernen zurückschlagen. Von Elmar Brümmer, Monza
Spa-Sünder Lewis Hamilton hat nach seiner umstrittenen Zeitstrafe mit Spott auf die Fahrkünste seines Rivalen Kimi Räikkönen beim Regenrennen von Belgien reagiert. Dafür stieß seine Aktion unter den anderen Fahrern auf wenig Verständnis.
Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug hat seine Kritik an der Aberkennung des Sieges von Lewis Hamilton beim Großen Preis von Belgien erneuert. Das strittige Manöver des Briten gegen Ferrari-Fahrer Kimi Räikkönen sei eine "erlaubte Besserleistung" gewesen, sagt Haug - und geht sogar noch einen Schritt weiter.
McLaren-Mercedes hat offiziell Berufung gegen Lewis Hamiltons fragwürdige Zeitstrafe beim Großen Preis von Belgien eingelegt. Nun muss die FIA entscheiden, wann es zur Verhandlung kommt. Unterdessen reagieren immer mehr Experten mit Schärfe und unmissverständlicher Deutlichkeit auf das Skandalurteil. Im Lager der Silberpfeile schäumt man vor Wut.
Es sah so aus, als habe sich McLaren-Mercedes Pilot Lewis Hamilton in einer dramatischen Schlussphase beim Formel 1-Rennnen von Spa durchgesetzt. Doch die Rennkommissare befassten sich mit einem seiner Überholmanöver - und machten dann Nick Heidfeld endgültig zum Regenkönig von Spa. Von Elmar Brümmer, Spa
Lewis Hamilton hat in seinem McLaren-Mercedes beim Großen Preis von Belgien gesiegt. Der Formel 1-Fahrer setzte sich in einer dramatischer Schlussphase gegen die Konkurrenz durch. Ein besonderes Rennen fuhr auch der Mönchengladbacher Nick Heidfeld.
Beim Qualifying zum Großen Preis von Belgien hat Weltmeister Lewis Hamilton die gesamte Konkurrenz der Formel 1 hinter sich gelassen. Aus deutscher Sicht hat BMW Sauber-Pilot Nick Heidfeld die besten Chancen, ihm im Rennen noch gefährlich zu werden.
Es ist die vielleicht schlimmste Krise seiner Karriere: Nick Heidfeld fährt im Formel-1-Zirkus nur noch hinterher. Sein Boss bei BMW, Mario Theissen, hält ihm die Stange - noch. Am Wochenende in Spa muss Heidfeld in die Punkte fahren, sonst droht der Verlust seines Cockpits. Von Elmar Brümmer, Spa-Francorchamps
Felipe Massa hat die Grand-Prix-Premiere in Valencia gewonnen. Die Rundfahrt auf dem schnellen Stadtkurs erlebte einen viel versprechenden Auftakt. Nur wäre es schön, wenn beim nächsten Mal ein richtiges Rennen dazu kommen würde - mit ein bisschen weniger Müll auf der Strecke. Von Elmar Brümmer, Valencia
Ungarn-Unglücksrabe Felipe Massa hat mit seinem Triumph bei der Grand-Prix-Premiere in Valencia die silberne Siegesserie beendet. Der Ferrari-Pilot feierte bei der Hafenrundfahrt auf dem schnellen Stadtkurs seinen vierten Saisonerfolg und sorgt zugleich für neue Spannung im Titelrennen. Ein deutsches Trio fuhr in Spanien in die Punkte.
Der Unglücksrabe von Ungarn hat sich zurückgemeldet: Ferrari-Pilot Felipe Massa startet beim Großen Preis von Europa in Valencia vor Lewis Hamilton und Robert Kubica von der Pole Position. Sebastian Vettel im Toro Rosso war bester Deutscher und fuhr sensationell auf den sechsten Rang.
Mit Vollgas auf die Promenade: Nach der Sommerpause rast die Formel1 auf den neuen Stadtkurs von Valencia. Die Kulisse verspricht einen Urlaubs-Grand-Prix - doch die von Betonbarrieren eingeschnürte Strecke ist auch eine Mut-Probe von ganz neuer Qualität. Von Elmar Brümmer, Valencia
Bis kurz vor Schluss sah es beim Großen Preis von Ungarn nach einem Triumph für Felipe Massa aus. Doch die Hoffnungen lösten sich im rauchenden Motor des Ferrari-Piloten auf. Am Ende der hitzigen Runden auf dem Hungaroring gab es mit Heikki Kovalainen, Timo Glock und Lewis Hamilton stattdessen drei Glückspilze zu bestaunen. Von Elmar Brümmer, Budapest
Kurz vor Schluss hat Felipe Massa, der beim Großen Preis von Ungarn souverän in Führung lag, seinen Boliden abstellen müssen. Dadurch fuhr Heikki Kovalainen im McLaren-Mercedes zu seinem ersten Grand-Prix-Sieg. Toyota-Pilot Timo Glock wurde sensationell Zweiter, Räikkönen Dritter.
Wenn es Nacht wird im Fahrerlager der Formel 1, legen Robert Kubica und Fernando Alonso die Karten auf den Tisch. Denn mit dem Großen Preis von Ungarn beginnt traditionell der Poker für die nächste Saison. Nick Heidfeld, Giancarlo Fisichella und Adrian Sutil haben dabei nicht die besten Karten. Von Elmar Brümmer, Budapest
Heikki Kovalainen jagt auch in der nächsten Saison als Silberpfeil über die Formel-1-Pisten. Der Finne bleibt damit Teamkollege Lewis Hamilton als Edelhelfer erhalten. Für einen anderen Fahrer zerschlägt sich damit ein Wechsel zu McLaren-Mercedes.
McLaren-Mercedes-Pilot Lewis Hamilton startet beim Großen Preis von Ungarn von der Pole-Position. Der Engländer fuhr auf dem Hungaroring bei Budapest in der Qualifikation Bestzeit vor seinem finnischen Teamkollegen Heikki Kovalainen. Für den Deutschen Nick Heidfeld lief es dagegen sehr schlecht.
Nass machen, das scheint eine Spezialität von Lewis Hamilton zu werden. Zwei Wochen nach dem Regentanz von Silverstone holt sich der 23-jährige Brite auch beim zweiten Heimspiel des Rennstalls McLaren-Mercedes in Folge den Sieg. Von Elmar Brümmer
WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton hat seine Formel-1-Premiere auf dem Hockenheimring trotz eines Strategie-Fehlers gleich mit einem Triumph gekrönt. Formel-1-Neuling Nelson Piquet junior landete auf Platz zwei. Ein schlimmer Crash von Timo Glock überschattete das Rennen.
Er ist der Jahrhundertsportler. Ein Talent wie kein zweites, das alle Rekorde brach. Aber wie oft wurde "Schumi" eigentlich Formel 1-Weltmeister? Und wem hätte er 1998, beim "Chaosrennen" von Spa, beinahe ein blaues Auge verpasst? Testen Sie Ihr Wissen im großen stern.de-Quiz. Es gibt einen von 39 exklusiven Schumi-Schlüsselanhängern zu gewinnen.
Nostalgie ist Trumpf in Hockenheim: Während sich das deutsche Formel-1-Quintett durch die Saison quält und eher selten Grund zum Feiern hat, zelebrieren die Fans vor dem deutschen Grand Prix den schwarz-rot-goldenen Schumacher-Kult. Von Elmar Brümmer
Nick Heidfeld ist heiß auf Hockenheim, Nico Rosberg zählt die Tage bis zum Heimspiel und Lewis Hamilton will Mercedes im "Wohnzimmer" den nächsten Sieg schenken: Der Kampf um den Titel in der Formel 1 elektrisiert die Massen und weckt beim Gastspiel am Hockenheimring Erinnerungen an die goldenen Zeiten der Ära Michael Schumacher.
Bei den Testfahrten auf dem Hockenheim-Ring vor dem Großen Preis von Deutschland hat sich Lewis Hamilton in bestechender Form präsentiert. Weltmeister Kimi Räikkönen hielt im Ferrari kaum mit. Und auch Nick Heidfeld braucht im BMW mehr Speed, wenn er beim Heim-Grand-Prix bestehen will.
Nick Heidfeld hat einen Befreiungsschlag gelandet: Mit einem fehlerfreien und genialen Rennen im Regen-Chaos von Silverstone meldete der BMW-Pilot wieder Ansprüche bei seinem Arbeitgeber an - und genoss den Triumph leise.
Diesen Triumph hat er herbeigesehnt: McLaren-Mercedes-Pilot Lewis Hamilton krönte sich zum "Regenkönig" von Silverstone. Wieder einmal behielt der junge Brite die Nerven und übernahm die WM-Führung. Aus den haushohen Favoriten in den italienischen Rennwagen wurden dagegen begossene Pudel. Von Elmar Brümmer, Silverstone
Was für ein Comeback im Heimspiel: Beim Großen Preis von Großbritannien in Silverstone hat Lewis Hamilton die Konkurrenz deklassiert und ist in einem chaotischen Regen-Rennen souverän zum Sieg gerast. Nick Heidfeld wurde im BMW Zweiter, Rubens Barichello Dritter und Räikkönen im Ferrari Vierter.
Vor dem Formel 1-Grand Prix in England sind alle Augen auf den Lokalmatador Lewis Hamilton gerichtet. Doch beim Qualifying in Silverstone hat ein Finne dem Engländer die Schau gestohlen. Auch Nick Heidfeld freut sich über seinen erkämpften Startplatz.
Formel-1-Boss Bernie Ecclestone streicht die britische Traditionsstrecke Silverstone aus dem Renn-Kalender. Zwei Tage vor dem Großen Preis von Großbritannien verkündete Ecclestone, dass der 2009 auslaufende Vertrag für den Kurs nicht verlängert wird. Im Gespräch ist nun eine Strecke, auf der bislang vor allem Motorradfahrer ihre Runden drehen.
Die Europameisterschaft verpasst, in Wimledon nicht mehr vertreten - jetzt schaut ganz England gebannt auf Lewis Hamilton. Der Mc-Laren-Mercedes-Pilot muss bei seinem Heim-Grand-Prix zeigen, wie gut er wirklich ist. Von Elmar Brümmer, Silverstone
In der Einöde der französischen Provinz hat Ferrari völlig ungefährdet den dritten Doppelerfolg der Saison feiern können. Das Duell Rot gegen Silber fiel aus. Lewis Hamilton kassierte wieder eine Strafe und schaffte es nicht einmal in die Punkteränge - und auch BMW blieb chancenlos. Von Elmar Brümmer, Magny-Cours
Showtime für die Roten in Magny-Cours: Mit einem überlegenen Doppelsieg beim Großen Preis von Frankreich hat Ferrari sich eindrucksvoll zurückgemeldet. Massa übernahm mit seinem dritten Saisonsieg die Führung in der Fahrer-Wertung. Jano Trulli im Toyota wurde sensationell Dritter.
Die Formel-1-Himmelsstürmer von BMW sind in der französischen Provinz unsanft auf dem harten Boden der Realität gelandet. Zwei Wochen nach dem Doppelsieg von Montreal spielten der Pole Kubica und der Mönchengladbacher Heidfeld im Qualfiying in Magny-Cours nur eine Nebenrolle. Ferrari dominierte klar.
Crash! Boom! Bang! Zwei Wochen hat Hamilton Zeit gehabt, sich von dem kräftigen Rumms, mit dem er sich und Kimi Räikkönen in Montreal aus dem Rennen bugsiert hat, zu erholen. Der Große Preis von Frankreich ist für den Silberpfeil-Piloten ein Rennen ums Selbstvertrauen. Von Elmar Brümmer, Magny Cours
Die Formel 1 hat einen neuen Favoriten, den die Kenner längst haben kommen sehen: Robert Kubica. Der Pole hat mit seinem Sieg in Montreal Begehrlichkeiten bei seinem Team BMW-Sauber geweckt, die eigentlich erst für die kommende Saison vorgesehen waren: den Titel in der Königsklasse. Von Elmar Brümmer
Robert Kubica hat den Großen Preis von Kanada gewonnen. Der BMW-Pilot profitierte dabei von einem kuriosen Missgeschick zweier WM-Favoriten. Ein deutscher Pilot beendete in Montreal ebenfalls eine lange Leidenszeit.
WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton hat die Formel-1- Konkurrenz eindrucksvoll in die Schranken gewiesen. In letzter Sekunde schnappte sich der britische Vize-Weltmeister im McLaren-Mercedes in Montréal die Pole Position für den Großen Preis von Kanada.
Schnell war er schon immer, doch fehlte ihm stets die Konstanz. Dies scheint Felipe Massa in den Griff bekommen zu haben. Ferrari hält große Stücke auf den 27-jährigen Brasilianer und verlängerte seinen Vertrag bis 2010. Der Brasilianer ist in diesem Jahr bereit für den WM-Titel.
Vor einem Jahr baute BMW-Pilot Robert Kubica den spektakulärsten Crash der vergangenen Saison. Wie durch ein Wunder blieb er unverletzt. Jetzt kehrt er zum Großen Preis von Kanada nach Montreal zurück. Eines ist sicher: Den Polen mit dem eingebauten Vorwärtsdrang haut nichts mehr um. Von Elmar Brümmer, Montreal
Nun ist es also amtlich: Max Mosley bleibt FIA-Präsident. Doch das umstrittene Votum für den "Verkehrs-Sünder" spaltet den Motorsport - weil es das Milliardengeschäft Formel 1 in Gefahr bringt und eines mal wieder deutlich macht: Letztendlich geht es nur ums Geld. Von Elmar Brümmer
Riesen-Überraschung in Paris: Max Mosley bleibt nach stundenlanger Sitzung Chef des Internationalen Automobilverbandes FIA. Der Engländer, der wegen eines Sex-Skandals in die Schlagzeilen geraten war, erreichte bei der Vertrauensabstimmung eine klare Mehrheit.
Der Druck auf Fia-Boss Max Mosley wächst: Kurz vor der entscheidenden Generalversammlung des Automobil-Weltverbandes hat Formel-1-Chef Bernie Ecclestone Mosley zum Rücktritt aufgefordert. Der Druck der Konzerne und Sponsoren sei wegen des Sex-Videoskandals einfach zu groß.
Nick Heidfeld wurde beim Chaos-Grand-Prix von Monaco viermal überrundet und nach gutem Start abgeschlagen Letzter. Dennoch gehört der in den letzten Wochen so Leidgeplagte zu den Gewinnern des Wochenendes. Und zwar in Sachen Menschlichkeit in der PR-Maschine Formel 1. Von Jens Fischer
Der diesjährige Formel-1-Jagd durch das Fürstentum wird unvergessen bleiben: Ein Crash nach dem anderen, ein gebrochener deutscher Außenseiterpilot und ein Weltmeister, der wie ein Anfänger fuhr - am Ende hatte nur Einer alles richtig gemacht und der feierte seine Wiederauferstehung. Von Elmar Brümmer, Monte Carlo
Rutscher und Kollisionen: Das erste Regen-Rennen seit dem Verbot der Traktionskontrolle war hoch spannend. Am Ende stoppte Silberpfeil-Pilot Lewis Hamilton beim Großen Preis von Monaco die rote Siegesserie, Robert Kubica im BMW-Sauber setzte seine Erfolgssträhne fort und Adrian Sutil im Force India hätte fast für die deutsche Sensation gesorgt.
Qualifikation beim Großen Preis von Monaco: Felipe Massa hat sich die Pole Position vor seinem Ferrari-Teamkollegen Kimi Räikkönen gesichert. Bester Deutscher war Nico Rosberg.
Der Formel-1-Zirkus gastiert in Monaco, der Brutstätte von schrillem Klischee, von Models und Millionen. Hier jagt eine Party die nächste, die PR-Maschinerie stampft Event auf Event aus dem Boden. Mittendrin: Ein einsamer Mann, dessen Lächeln nur noch Maske ist. Von Elmar Brümmer, Monte Carlo
Mit einem steifen Lächeln auf den Lippen präsentierte sich Max Mosley zum ersten Mal nach Bekanntwerden des Sexvideo-Skandals der Öffentlichkeit. Auch wegen seines medialen Schlagabtauschs mit Bernie Ecclestone, wurde dieser Auftritt mit Spannung erwartet.
Die Fronten bei den Machthabenden der Formel 1 verhärten sich. Nach einem Brief von FIA-Präsident Max Mosley geht jetzt Bernie Ecclestone in die Offensive. Mosley solle sich nicht mit ihm anlegen, macht der Brite deutlich. Beim nächsten Rennen in Monaco könnte es zum Showdown kommen.
Die Hitze in Deutschland hätten sie im Otodrom von Istanbul gut brauchen können, nicht nur, was die Reifen angeht. Aber auf die mickrigen 17 Grad allein lässt es sich nicht schieben, dass der fünfte Lauf zur Formel-1-Weltmeisterschaft über weite Strecken ein echter Langweiler war. Von Elmar Brümmer, Istanbul
Es lief alles nach Plan für die Scuderia: Felipe Massa ist im Ferrari von der Pole Position weg zum Sieg beim Großen Preis der Türkei gerast. Silberpfeil-Pilot Lewis Hamilton wurde Zweiter, dahinter fuhr Weltmeister Kimi Räikkönen auf den dritten Platz. Die beiden BMW mit Kubica und Heidfeld kämpften sich auf Position vier und fünf.
Ferrari dominiert weiter: Beim Großen Preis der Türkei in Istanbul startet Felipe Massa von der Spitze. Dahinter folgen Kovalainen und Hamilton in den Silberpfeilen. Für Nick Heidfeld gab es ein kleines Debakel: Der Deutsche fuhr im Qualifying auf die neunte Position, seine Teamkollege Kubica auf die Fünf.
Es ist selten, dass sich Mercedes und BMW in der Formel 1 mal einig sind, aber vor Istanbul lautet die nüchterne Prognose aus beiden Lagern übereinstimmend: "Ferrari ist der Maßstab." Die Frage ist jetzt: Was macht die Roten so stark, was machen sie besser als ihre Rivalen? Von Elmar Brümmer, Istanbul
In der Formel 1 wird vor dem GP der Türkei diskutiert: Wie sind die Kosten einzudämmen, wie kann verhindert werden, dass weitere Teams aus dem Feld verschwinden? Nach dem Aus von Super Aguri gehen in Istanbul nur noch zehn Teams an den Start.
McLaren-Mercedes-Pilot Heiki Kovalainen darf beim Großen Preis der Türkei an den Start gehen. Nur 14 Tage nach seinem spektakulären Crash in Barcelona gaben die Formel-1-Ärzte grünes Licht für den Finnen. Unterdessen steht der Grund für seinen Unfall fest.
Wenn die Formel 1 in Istanbul an den Start geht, wird es nur noch zehn Teams geben: Das japanische Team Super Aguri ist pleite und musste den Rennbetrieb einstellen. Ob Silberpfeil-Pilot Heikki Kovalainen nach seinem Horror-Crash starten darf, entscheiden die Ärzte noch.
So schnell wie der Silberpfeil von Heikki Kovalainen beim Grand Prix von Spanien durch das Kiesbett in die Reifenstapel schoss, so schnell geht die Formel 1 nach dem Horror-Unfall zur Tagesordnung über. Sie tut zumindest so. Von Elmar Brümmer, Barcelona
Es war ein Schock für McLaren-Mercedes: Heikki Kovalainen raste ungebremst in einen Reifenstapel. Sein Bolide wurde komplett zerstört, aber der Finne blieb nahezu unverletzt. Der Horror-Crash überschattete die Machtdemonstration von Ferrari und das Debakel der deutschen Fahrer. Von Elmar Brümmer, Barcelona
Kimi Räikkönen hat beim Großen Preis von Spanien einen souveränen Start-Ziel-Sieg eingefahren. Teamkollege Massa fuhr auf den zweiten Platz, Hamilton wurde Dritter. Silberpfeil-Pilot Kovalainen machte einen Abflug und wurde ins Krankenhaus eingeliefert. Heidfeld verpasste durch eine Zeitstrafe die Punkteränge knapp.
Max Mosley will wieder an die Rennstrecke. "Ich werde zum Monaco-Grand-Prix gehen. Ich lebe dort", so der Fia-Präsident. Die Rückkehr kommt überraschend, zu heftig war die allgemeine Kritik an Mosley nach dessen bizarrer Video-Sex-Affäre. Den Grand Prix von Spanien wird er nicht besuchen.
Fernando Alonso hat gelassen auf die Äußerungen von Luca di Montezemolo reagiert. Der Ferrari-Boss hatte einer Verpflichtung des zweifachen Weltmeisters eine Absage erteilt.
Klare Worte vom Ferrari-Boss Luca di Montezemolo: Den Spekulationen über einen möglichen Wechsel des zweifachen Weltmeisters Fernando Alonso zu Ferrari hat Montezemolo eine deutliche Absage erteilt. Für den in einen Sexvideo-Skandal verwickelten Max Mosley sieht er keine Zukunft als Fia-Chef.
FIA-Präsident Max Mosley hat als Reaktion auf den Sex-Skandal einen Rücktritt nicht mehr ausgeschlossen - allerdings nur nach Ablauf seiner regulären Amtszeit. Von einem freiwilligen Rückzug will er nach wie vor nichts wissen und wittert wieder eine Verschwörung.
Droht Ferrari und der Formel 1 wieder ein Spionage-Skandal? Bilder einer revolutionären Aerodynamik-Lösung sind unter mysteriösen Umständen einem Magazin zugespielt worden. Für Experte Hans-Joachim Stuck ist klar: "Diese Löcher gibt es nur bei Ferrari", sagt er zu stern.de. Von Jens Fischer
Nach dem Doppelsieg in Bahrain scheint rund um Maranello die Sonne. Fahrern und Teamverantwortlichen ist im Ferrari-Headquarter deutlich anzumerken: Wir sind in Form und in dieser Saison kaum zu schlagen. stern.de hat die Scuderia Ferrari besucht. Von Jens Fischer, Maranello
Jahrhundert-Talent, Schumi-Nachfolger, Champion in spe - für Lewis Hamiltons letztjähriges Formel-1-Debüt war kein Superlativ gut genug. Nach dem Grand Prix in Bahrein steht fest: Der britische Shooting-Star zeigt Schwächen, speziell wenn er unter Druck gerät. Auch für Hamilton scheint zu gelten: Mit Talent alleine gewinnt man keine Rennen. Von Jens Fischer
Strafversetzung, Fehler, Unfälle - Wunderknabe Lewis Hamilton ist in seinem zweiten Formel-1-Jahr erstmals heftig in die Kritik geraten. Beim großen Preis von Bahrain landete er nur auf dem 13. Platz. Ein Desaster für den ehrgeizigen Briten und seinen Rennstall.
Der größte Gewinner beim Wüstenrennen in Bahrain heißt BMW. Die Münchner sind endgültig zur zweiten Kraft gereift. Aber Vorsicht: Der Konkurrenzkampf zwischen Nick Heidfeld und Robert Kubica besitzt Sprengkraft. Von Elmar Brümmer, Sakhir
Ferrari-Triumph in der Wüste: Felipe Massa hat den Großen Preis von Bahrain gewonnen. Kimi Räikkönen wurde Zweiter. Dahinter folgten die beiden BMW-Piloten Robert Kubica und Nick Heidfeld. Lewis Hamilton im Silberpfeil erlebte ein Debakel - ein verpatzter Start und ein Crash mit einem Ex-Kollegen katapultierten ihn Platz 13.
Weltmeister Kimi Räikkönen nur auf Platz vier, Lewis Hamilton auf drei, Ferrari hinter BMW-Sauber: Beim Großen Preis von Bahrain startet Robert Kubica vom ersten Startplatz aus. Es ist die erste Pole für den deutschen Rennstall.
Die Formel 1 fährt am Sonntag jenseits aller Moral-Diskussionen auch noch ein richtiges Rennen. Der GP von Bahrain besitzt durchaus Brisanz. Und auch das Transfer-Karussell dreht sich schon wieder. Im Mittelpunkt: Fernando Alonso. Der pflegt bei Renault schon wieder jene Unzufriedenheit, an der im Vorjahr das McLaren-Team verzweifelte. Von Elmar Brümmer, Bahrain
In seinem Kampf gegen drohenden Amtsverlust und die Zeitung "News of the world" hat Max Mosley einen weiteren Tiefschlag kassiert: Das Video seiner Orgie darf in einer Kurzfassung wieder gezeigt werden. Anfang Juni wird die Fia über das Schicksal ihres Präsidenten entscheiden.
Mit fünf Prostituierten soll sich Max Mosley vergnügt haben. Jetzt fordern mehrere Mitgliedsverbände des FIA seinen Rücktritt. Auch der amerikanische Automobilclub AAA, der größte Mitgliedsverband der FIA, stellte sich gegen den FIA-Verbandschef.
Der Skandal in der Formel 1 erreicht politische Dimensionen. Nachdem die großen Auto-Motorenhersteller ihren Unmut geäußert haben, setzt sich "Mad Max" jetzt zur Wehr. Dabei wird schnell klar: Der Respekt vor der Machtfülle des Briten ist riesengroß, zu bedeutend ist Mosleys Position im Millionengeschäft Formel 1. Von Elmar Brümmer, Bahrain
Neben BMW und Mercedes haben auch andere Renställe den Inhalt des Videos von Fia-Boss Max Mosley scharf kritisiert. Sie verlangen vom Automobil-Weltverband schnelle Maßnahmen. Mosley will jetzt eine Fia-Genralversammlung einberufen.
Der Fall "Max Mosley" wird immer mysteriöser. Der Brite fühlt sich nun als Opfer einer Verschwörung. Geheime Kräfte sollen ihn ausspioniert und in die bizarre Sex-Falle gelockt haben. Ein Rücktritt kommt für ihn nicht in Frage.
Peinliches Schweigen in der Formel 1: Das Video, das den Fia-Präsidenten Max Mosley in Uniform zeigen soll, hat bisher nur zu Rücktrittsforderungen von jüdischen Organisationen geführt - noch, denn der erfolgreiche Funktionär hat viele Feinde. Von Elmar Brümmer
In einem Video ist der Boss des Automobil-Weltverbandes Fia zu sehen, wie er eine wilde Party feiert. Max Mosley wurde von jüdischen Organisationen jetzt zum Rücktritt aufgefordert.
Der zweimalige Weltmeister Fernando Alonso hat Spekulationen über einen möglichen Wechsel zu Ferrari angeheizt. Im Moment fährt der ehrgeizige Spanier im Renault nur hinterher und Ferrari-Pilot Felipe Massa ist in Italien nach zwei verpatzten Rennen in die Kritik geraten.
Kein Monsun, kein Hitzschlag, kein Chaos - die Formel 1 kehrt im zweiten Rennen beim großen Preis von Malaysia innerhalb von einer Woche zur Normalität zurück. Weltmeister Kimi Räikkönen fuhr überlegen seinen ersten Saisonsieg ein. Und das Konzernduell zwischen McLaren-Mercedes und BMW dürfte bald schärfer werden. Von Elmar Brümmer, Sepang
Rückschlag für McLaren-Mercedes: Lewis Hamilton und Heikki Kovalainen sind beim Großen Preis von Malaysia in der Startaufstellung um jeweils fünf Plätze zurückversetzt worden. Sie hatten einen deutschen Fahrer im Qualifying behindert. Felipe Massa startet im Ferrari von der Pole Position.
Rot vor Silber: Felipe Massa und Weltmeister Kimi Räikkönen haben sich die erste Startreihe für den Großen Preis von Malaysia gesichert und sich damit im Kampf um die Formel-1-Weltmeisterschaft zurückgemeldet. Dafür mussten die Silberpfeil-Fahrer zu den Rennkommissaren.
51 Grad auf dem Teer und eine selten da gewesene Wetterfühligkeit der Rennwagen: Nach dem Rennen in Melbourne lassen sich kaum Schlüsse auf den weiteren Verlauf der Formel 1-Saison ziehen. Nur eins: so viel deutsch war nie. Von Elmar Brümmer, Melbourne
Turbulent war das erste Rennen der neuen Formel-1-Saison: Von insgesamt 22 Fahrern erreichten lediglich sieben das Ziel. Vize-Weltmeister Lewis Hamilton unterstrich mit seinem Sieg seine Ambitionen auf den Titel. Williams-Pilot Nico Rosberg schaffte erstmals den Sprung aufs Treppchen.
Leise und bescheiden hat Ferrari seinen Rennwagen für die neue Saison vorgestellt. Die Aerodynamik der neuen "roten Göttin" wurde komplett überarbeitet.
Frühstart mit der Frühschicht: Noch 68 Tage sind es bis zum Beginn der neuen Formel-1-Saison, aber das Kopf-an-Kopf-Rennen der Rivalen Ferrari und McLaren-Mercedes läuft bereits auf Hochtouren. Von Elmar Brümmer, Stuttgart
Dieses Auto soll's jetzt richten, den deutschen Rennstall in der Formel 1 in Fahrt bringen und zu Rot und Silber aufschließen.
Ferrari, BMW, Renault oder doch McLaren Mercedes? stern.de zeigt Ihnen, wer für wen an den Start geht.
Eine Ära ist vorbei: Erstmals nach 17 Jahren fährt kein Schumacher mehr in der Formel 1. Höchste Zeit für einen neuen deutschen Superstar. Die Kandidaten sind zahlreich. Gleich fünf deutsche Piloten buhlen in der neuen Saison um Schumis Erbe. stern.de sagt Ihnen, wer die besten Chancen hat. Von Elmar Brümmer
In dieser Saison will Nick Heidfeld angreifen: Sein BMW-Sauber-Team ist zur dritten Kraft gereift und will Ferrari und den Silberpfeilen auf Augenhöhe begegnen - und "Quick-Nick" will endlich den ersten Grand-Prix-Sieg einfahren.
Nico Rosberg ist schon ein Star: Der Sohn von Formel-1-Weltmeister Keke Rosberg will in der neuen Saison aufs Podium - und Renault und Red Bull abhängen.
Sebastian Vettel ist der jüngste der fünf deutschen Fahrer in der Formel 1. Er hat bisher als Stammpilot bei Toro Rosso alle Erwartungen erfüllt - und verbreitet dabei fast immer gute Laune.
Timo Glock weiß, was ein Abstieg bedeutet. Schließlich hatte er schon mal einen Fuß in der Formel-1-Tür. Aber es klappte nicht und Glock musste Karriereumwege in Kauf nehmen. Als Toyota-Stammfahrer will er jetzt beweisen, was er drauf hat.
Adrian Sutil gilt als talentiert. Sein Problem ist nur: Um Erfolge einzufahren, bräuchte er ein schnelleres Auto. Als Fahrer von Force India wird er seine Gegner wieder nur von hinten sehen - aber vielleicht reicht es diesmal zu mehr als nur einem WM-Punkt.
Michael Schumacher hat sein furchtloser Tritt auf das Gaspedal zur Ikone gemacht. Ayrton Senna bezahlte seinen Mut dagegen mit dem Leben. In ihrem Buch "Legenden der Formel 1" zeigen die Fotografen Bernard und Paul-Henri Cahier strahlende Sieger und tragische Helden in intimen Porträts. Von Kai Behrmann
Im März startet die neue Formel-1-Saison. Welcher Grand Prix findet dieses Jahr unter Flutlicht statt? Und mit welchem Model ist Renault-Chef Briatore verlobt? Testen Sie Ihr Wissen!
Fast wäre der deutsche Formel-1-Star Nico Rosberg arbeitslos geworden: Einem Zeitungsbericht zufolge soll sein Arbeitgeber Williams eine 15-Millionen-Euro -Finanzspritze von Bernie Ecclestone erhalten haben, um den Rennstall vor der Pleite zu retten. mehr...
Williams und Renault Angriff aus dem Hinterhalt Formel-1-Team Ferrari Der Feind im eigenen Lager Kommentar Schumi, der "Anti-Boris"Neue Fragen
von schlaumann: Start-Stop-Automatik - Nutzen?
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11:42 Die Test-Akte Mercedes
11:36 Die strengen Testregeln in der Formel 1
12:57 Hintergrund: Rekordstrafe gegen McLaren-Mercedes 2007
10:37 Wolff vor FIA-Verhandlung: "Kein Kampfziel"
13:46 Königlicher Orden für Red-Bull-Teamchef Horner
20:26 Vettel: "Es gab keinen Grund zu wechseln"
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09:48 Mehr Wunsch als Wirklichkeit: Die Formel 1 in New York