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Indien-Dominator Vettel rast auf die Pole

Sebastian Vettel hat sich die Pole Position für den Großen Preis von Indien gesichert. WM-Hauptrivale Fernando Alonso kam nicht über Platz fünf hinaus.

  Beste Voraussetzung für einen weiteren Sieg: Sebastian Vettel sichert sich die Pole beim Grand Prix von Indien

Beste Voraussetzung für einen weiteren Sieg: Sebastian Vettel sichert sich die Pole beim Grand Prix von Indien

Sebastian Vettel baut seinen knappen Vorsprung an der Spitze der Formel 1 aus. Mit einer Rundenzeit von 1:25,283 Minuten beim Qualifying sicherte er sich beim Grand Prix von Indien die Pole.

Für den Doppelweltmeister der Formel 1 hätte die Qualifikation zum Großen Preis von Indien aber nicht besser laufen können. Nervenstark raste der Heppenheimer in seinem Red Bull wie bei seinem Sieg auf dem Buddh International Circuit auf den ersten Startplatz. Und gleich drei Fahrer schoben sich noch zwischen Vettel und dessen schärfsten WM-Widersacher Fernando Alonso.

"Trotzdem Augen auf für morgen. Es wird ein langes Rennen", mahnte Vettel. Ganz verhehlen konnte der Red-Bull-Star seine Freude aber nicht: "Ich war sehr glücklich mit der Runde. Das ist bislang ein großartiges Wochenende." Eines, an dem er mit einem weiteren Sieg bei seinen Asien-Wochen zum ersten Mal in seiner Karriere vier Erfolge in Serie feiern könnte - und einen weiteren Schritt Richtung WM-Hattrick.

Zumal Alonso in seinem Ferrari am Samstag nicht über Platz fünf hinauskam. Im WM-Duell hat der Spanier vor dem viertletzten Saisonrennen sechs Punkte Rückstand. Umso besser für Vettel, dass sich neben Teamkollege Mark Webber auch noch das McLaren-Duo Lewis Hamilton und Jenson Button vor den Weltmeister von 2005 und 2006 schob. "Wir müssen die ganze Zeit aggressiv rangehen. Ich muss versuchen, vor Sebastian ins Ziel zu kommen. Das ist das Hauptziel. Wie wir das machen, weiß ich nicht", räumte Alonso ein, der zwischenzeitig in der Saison schon mal 44 Punkte Vorsprung auf Vettel gehabt hatte.

Schumachers viertletzte Qualifying seiner Karriere

Vettel-Kumpel Michael Schumacher konnte sich die Entscheidung in den letzten zehn Minuten schon von der Box aus anschauen. Für den Mercedes-Piloten verlief das viertletzte Qualifying seiner Karriere enttäuschend. Der 43-Jährige kam nicht über den 14. Platz hinaus. Stallrivale Nico Rosberg machte es besser: Der Wiesbadener belegte den zehnten Rang und war neben Vettel der einzige der fünf deutschen Fahrer in den Top Ten.

Denn nachdem sich Timo Glock im unterlegenen Marussia als 21. mal wieder nach dem ersten K.o.-Abschnitt hatte verabschieden müssen, erwischte es auch Nico Hülkenberg. Zum Bedauern der einheimischen Fans schaffte der Emmericher im Force India nur Rang Zwölf.

Die Eins sicherte sich indes den ersten Platz. An Vettel gab es kein Vorbeikommen. Schnellster in beiden Freitagstrainings, Schnellster im letzten Warmfahren vor der Quali. Nachdem der 25 Jahre alte Heppenheimer seinen Siegeshunger zuletzt in Singapur, Japan und Südkorea schon etwas stillte, nährte er die Hoffnungen auf den vierten Sieg in Serie in beeindruckender Manier. Wenngleich er sich bei seinem ersten Versuch für die Pole-Zeit verbremste und den Umlauf abhaken musste. "Ich hatte ein stehendes Vorderrad", schilderte Vettel. "Ich wusste aber, dass die Zeit für Platz eins möglich war." Wie schon so oft, hielt er dem Druck stand, keinen Fehler auf der 5,125 Kilometer langen Runde zu machen.

tib/DPA/DPA

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