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Der Internationale Automobilverband Fia hat seinem scheidenden Präsidenten Max Mosley viel zu verdanken. Allerdings ist der Mann auch ein Beispiel dafür, dass niemand zu lange an der Macht bleiben sollte. Die Fia braucht einen Wechsel. Aber nur einer der beiden Nachfolge-Kandidaten steht für Erneuerung.
Die wütenden Proteste der Fahrer und Rennställe zeigen Wirkung: Der Internationale Automobilverband FIA will die Regel-Änderungen in der Formel 1 nicht auf Teufel komm raus durchsetzen und hat das höchst umstrittene Vorhaben vorerst gestoppt.
Für Weltmeister Sebastian Vettel und den Formel-1-Circuit geht es in diesem Jahr doch noch nach Bahrain. Das im März abgesagte Rennen soll im Oktober nachgeholt werden, das Saisonfinale in Indien fällt damit auf den zweiten Advent. Die Teams sehen Gesprächsbedarf.
Adrian Sutil steht Ärger ins Haus: Der Mitbesitzer des Lotus-Renault-Rennstalls hat den deutschen Formel-1-Piloten wegen schwerer Körperverletzung angezeigt. Sutil bestreitet jede Absicht.
Nach dem Skandalrennen in Indianapolis setzt nun das Nachtreten ein. Der Internationale Automobilverband hat den Schuldigen beim Reifenhersteller Michelin ausgemacht und spart nicht mit Kritik.
Der Internationale Automobilverband hat das geplante Elektronik-Verbot bereits zum zweiten Mal innerhalb von zehn Wochen verschoben und nun erst für die Saison 2004 vorgesehen.
Ferrari feiert in Hockenheim. Nach dem Doppelsieg von Fernando Alonso und Felipe Massa freut sich die "Scuderia". Die Kritik an der Art und Weise des Erfolgs ist jedoch groß. Nicht zum ersten Mal entschied die Stallorder Ferraris über den Ausgang eines Grand Prixs.
Der Internationale Automobilverband Fia hat einen neuen Präsidenten. Ex-Ferrari-Teamchef und Schumacher-Intimus Jean Todt tritt das Erbe von Max Mosley an. Todt setzte sich bei der Wahl gegen Ex-Rallye-Weltmeister Ari Vatanen durch. Ein deutscher Fia-Vizepräsident muss seinen Hut nehmen.
Kein Einsehen: Der frühere Chef des Formel-1-Rennstalls Renault, Flavio Briatore, will gegen seine lebenslange Sperre klagen. Der Italiener war für den größten Skandal im Rennzirkus verantwortlich gemacht worden.
Das Renault-Team ist wegen der Verwicklung in den Unfall-Skandal der Formel 1 für zwei Jahre auf Bewährung gesperrt worden. Dagegen wurde der ehemalige Renault-Teamchef Flavio Briatore als mutmaßlicher Drahtzieher lebenslang aus der Formel 1 ausgeschlossen.
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