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"Keine guten Neuigkeiten" von Michael Schumacher

Seit seinem Skiunfall vor mehr als zwei Jahren erfährt die Öffentlichkeit nur wenig über Michael Schumachers Gesundheitszustand. Anders der Ex-Ferrari-Chef Luca di Montezemolo. Wie der nun erklärte, erhalte er immer wieder Neuigkeiten über seinen ehemaligen Fahrer - "leider keine guten".

Michael Schumacher

Wie geht es Michael Schumacher? Die Worte des ehemaligen Ferrari-Chefs machen wenig Hoffnung.

Mehr als zwei Jahre ist der tragische Skiunfall von Michael Schumacher jetzt her. Seither dringen nur selten Nachrichten über seinen Gesundheitszustand an die Öffentlichkeit. Einer der wenigen, die Informationen bekommen, ist Ex-Ferrari-Chef Luca di Montezemolo. Während einer Veranstaltung in Mailand hat er sich laut italienischen Sportzeitungen pessimistisch geäußert. Von Journalisten nach Schumacher gefragt, antwortete er der Gazzetta dello Sport zufolge: "Schumacher? Ich höre immer wieder Neuigkeiten über ihn, und leider sind es keine guten."

Dann fuhr er fort: "Er war ein großartiger Fahrer, mit dem wir menschlich und beruflich einen langen Weg geteilt haben. Aber das Leben ist wirklich seltsam. Er war der erfolgreichste Fahrer bei Ferrari. In seiner Karriere hatte er nur einen ernsten Unfall, 1999, und das war unsere Schuld, nicht seine. Und dann hat ihn leider ein zufälliger Ski-Unfall zerstört."

"Michael Schumacher war kein leichtsinniger Skifahrer"

Schumacher hatte sich bei seinem Sturz am 29. Dezember 2013 im französischen Méribel ein schweres Schädel-Hirn-Trauma zugezogen. Er hatte einige Tage in Lebensgefahr geschwebt und monatelang im Koma gelegen. Inzwischen setzt der 47-Jährige seine Regeneration in seinem Haus am Genfer See im Kreis der Familie fort. Details zu Schumachers gesundheitlichem Zustand gibt es seit den ersten dramatischen Tagen damals im Krankenhaus von Grenoble kaum. Schumachers Managerin wollte die Aussagen von di Montezemolo auf Anfrage der Nachrichtenagentur DPA nicht kommentieren.

Luca di Montezemolo war von 1991 bis 2014 bei Ferrari und ist heute Präsident der Fluggesellschaft Alitalia. Im Gespräch mit den Journalisten wehrte er sich auch gegen Kritik an Schumachers Fahrstil auf Skiern. Beim Unfall soll der ehemalige Formel-1-Weltmeister ein paar Meter neben der regulären Piste gefahren sein. "Es stimmt nicht, dass er ein leichtsinniger Skifahrer war", so der Ex-Ferrari-Chef. "Außerhalb der Piste war er immer sehr umsichtig. Vor allem auf Skiern."

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