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Vettel ist König, aber Schumi bleibt Kaiser

Im Schatten von Sebastian Vettels drittem Titelgewinn ist Michael Schumacher von der Formel-1-Bühne abgetreten. Die beiden zu vergleichen, verbietet sich von selbst.

Ein Kommentar von Klaus Bellstedt

  Champions unter sich: Sebastian Vettel und Michael Schumacher nach dem Grand Prix von Brasilien

Champions unter sich: Sebastian Vettel und Michael Schumacher nach dem Grand Prix von Brasilien

Natürlich gehören Sebastian Vettel nach seinem dritten Titelgewinn in der Formel 1 die Schlagzeilen. Der 25-Jährige hat in Sao Paulo eine außergewöhnliche Saison gekrönt. Den Hattrick in der Königsklasse des Rennsports schafften vor ihm nur Juan Manuel Fangio und Michael Schumacher. Beide sind Legenden des Rennsports. Sebastian Vettel befindet sich erst auf dem Weg dorthin. Auch das wurde in Brasilien klar.

Die Zuschauer an der Strecke von Interlagos hatten schon immer ein gutes Gespür. Hier, wo der brasilianische Volksheld Ayrton Senna begraben liegt, wird niemand so schnell zum Mythos. Michael Schumacher, das hat das letzte Rennen der Saison 2012 gezeigt, genießt hier Heldenstatus. Vor, während und nach dem Grand Prix huldigten ihm die Fans. Sie feierten ihr Idol. Mit Sprechchören und Transparenten. So sehr, dass man leicht den Eindruck bekommen konnte, nicht Vettel sei gerade Weltmeister geworden, sondern Schumacher.

Der Rekordweltmeister lieferte ein letztes Mal in seiner unvergleichlichen Karriere großen Sport ab und erlebte alles, was seine Leidenschaft und Liebe zur Formel 1 ausgemacht hat: Regenchaos, Crashs, zahlreiche Positionswechsel und ein bis zur letzten Runde packendes WM-Duell, auch wenn er dabei keine Rolle mehr gespielt hat. Am Ende wurde es Platz sieben. Damit schließt sich auch ein Kreis: Schumi, bis zuletzt mit der Startnummer 7 im Silberpfeil unterwegs, holte sieben Mal den WM-Titel in der Formel 1. Sebastian Vettel kann das auch schaffen. Keine Frage. Aber ihn jetzt schon mit Schumacher zu vergleichen, wäre falsch. Und viel zu früh.

91 Siege in der Formel 1

Das, was den 43-Jährigen auch in dieser für ihn so enttäuschenden Saison ausgezeichnet hat, wird jetzt, unter dem Eindruck der Vettel-Mania, schnell vergessen. Schumacher, in einem zu keiner Zeit konkurrenzfähigen Auto unterwegs, blieb seinem Team gegenüber immer loyal. Und obwohl die öffentliche Kritik meist auf den Megastar niederprasselte, ersparte er sich Schuldzuweisungen an die Verantwortlichen, Techniker und Ingenieure des Mercedes-Rennstalls. Bedingungslose Loyalität dem Arbeitgeber gegenüber war immer schon eine von Schumachers großen Stärken. Vom fahrerischen Können ganz zu schweigen.

91 Siege hat Schumacher in seiner Formel-1-Karriere errungen. 68 Mal landete er auf der Pole. Hinzu kommen weitere Bestmarken. Das Image des Superstars hat sich Schumacher gewissermaßen selbst erfahren. Dass er trotz seines Formel-1-Ausstiegs eine begehrte PR-Ikone bleibt, zeigen neue Werbeverträge. Auch nach Bekanntgabe seines Rücktritts kam es zu lukrativen und langfristigen Abschlüssen. Schumacher war und ist weiterhin eine Marke. Auch diesbezüglich ist Vettel noch nicht soweit. Denkt man an ihn, kommt einem als erstes Red Bull in den Sinn.

"Im Leben geht es um Leidenschaften"

Michael Schumacher und Sebastian Vettel sind mittlerweile gute Freunde. Es war kein Zufall, dass der Alte in Sao Paulo als einer der ersten dem Jungen zu dessen dritten Titelgewinn gratulierte. "Es ist ein schöner Moment, ihm das Feld zu überlassen. Er macht das klasse, ich bin ein Fan von ihm", sagte Schumacher hinterher. Das waren große Worte. Danach machte er sich auf zu seinem Team. Unter dem rechten Arm trug Schumacher seinen Helm. "Im Leben geht es um Leidenschaften. Danke, dass ihr meine mit mir geteilt habt", lautete die Helmaufschrift bei seinem Abschieds-Grand-Prix in Sao Paulo. Schumi, wir werden dich vermissen!

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