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Kaiserslautern bleibt auf Aufstiegskurs

Der 1.FC Kaiserlautern gibt sich keine Blöße und hält Verfolger Cottbus durch das 1:0 auf Distanz. Dynamo Dresden gelingt ein Befreiungsschlag, und der FC Köln überrascht in München.

  Gefeierter Torschütze: Hendrick Zuck wird von seinen Mannschaftskameraden auf Händen getrgen.

Gefeierter Torschütze: Hendrick Zuck wird von seinen Mannschaftskameraden auf Händen getrgen.

Der 1. FC Kaiserslautern arbeitet weiter am Unternehmen Wiederaufstieg. Der Bundesliga-Absteiger gewann am Freitagabend das Spitzenspiel gegen Energie Cottbus mit 1:0 (1:0) und bleibt damit in der 2. Fußball-Bundesliga auch nach 14 Partien ungeschlagen. Die Lauterer Saison-Entdeckung Hendrick Zuck erzielte bereits in der 13. Minute das Siegtor für den großen Aufstiegsfavoriten und Angstgegner des FC Energie. Von zehn Spielen gegen den FCK haben die Cottbusser jetzt neun verloren.

Auch Boubacar Sanogo konnte daran vor 29.622 Zuschauern nichts ändern. Der Cottbuser Torjäger schoss in der Saison 2005/06 zehn Bundesliga-Tore für die Lauterer, wurde diesmal aber von dem erst 19 Jahre alten Dominique Heintz abgemeldet.

In einem offenen und kampfbetonten Spiel ließ Kaiserslautern in der Defensive nichts zu und hatte nach vorne die besseren Szenen. Erneut das erst 22-jährige Eigengewächs Zuck (31.), Mohamadou Idrissou (43.) und Alexander Baumjohann (79.) verpassten aber die Gelegenheit, vorzeitig alles klarzumachen. Cottbus spielte sehr bemüht, aber viel zu harmlos.

Lebenszeichen vom FC Köln

Der 1. FC Köln hat mit einem ungefährdeten Auswärtssieg beim TSV 1860 München wieder einmal ein Lebenszeichen in der 2. Fußball-Bundesliga abgegeben. Der Bundesliga-Absteiger gewann am Freitagabend in München vor 25.800 Zuschauern mit 2:0 (1:0).

Kevin McKenna (3. Minute) und Adel Chihi (75.) erzielten die Tore beim vierten Kölner Saisonsieg. Die Münchner "Löwen", die nach der Gelb-Roten Karte für Mittelfeldspieler Grigoris Makos ab der 38. Minute in Unterzahl agieren mussten, büßten durch die zweite Heimniederlage den Kontakt zu den Aufstiegsplätzen ein.

Nach zuvor drei sieglosen Spielen hatten die mitgereisten lautstarken Kölner Anhänger schon kurz nach dem Anpfiff Grund zum Jubeln. Einen mit viel Effet geschlagenen Eckball von Adil Chihi wuchtete McKenna mit dem Kopf ins Münchner Tor.

Die "Löwen" rannten nach dem frühen Rückstand planlos an, die Angriffe verpufften. Makos sah nach einem ungeschickten Foul an Jonas Hector seine erste Gelbe Karte (24.). Und als der 1860-Profi wenig später den Ex-Münchner Matthias Lehmann im Zweikampf mit dem Ellbogen im Gesicht traf, zückte Schiedsrichter Markus Schmidt Gelb-Rot - ein harter, aber auch selbst verschuldeter Platzverweis für den Griechen.

In Unterzahl wurde es noch schwerer für 1860. Eine echte Torchance erspielten sich die "Löwen" nicht. Köln kontrollierte das Spiel und schlug dann auch entscheidend zu. Erst vergab Anthony Ujah noch frei vor Kiraly (68.), aber Chihi machte es danach aus 14 Metern besser.

Dresden bezwingt den FSV

Dem abstiegsbedrohten Fußball-Zweitligisten Dynamo Dresden ist ein Befreiungsschlag gelungen. Die Elbestädter gewannen am Freitagabend im glücksgas-Stadion vor 20 133 Zuschauern mit 2:1 (2:0) gegen den FSV Frankfurt. Gegen den stark dezimierten FSV, bei dem gleich sechs Spieler fehlten, sorgte Sebastian Schuppan mit einem Doppelpack für den Sieg: In der 5. Minute traf der Verteidiger nach einer Ecke, zehn Minuten später verwandelte er einen Foulelfmeter. Matthew Leckie (64.) verkürzte zwischenzeitlich zum 1:2.

Schuppan hatte kurz zuvor seinen zweiten Strafstoß verschossen (63.). Zudem sah Mickael Poté wegen einer Unsportlichkeit in der 84. Minute die Gelb-Rote Karte. Personellen Gleichstand gab es nur vier Minuten später, als der Frankfurter Yannik Stark ebenfall mit einer Gelb-Roten Karte vom Platz musste.

Dresden erwischte einen Blitzstart dank Schuppan, brachte dennoch aber wenig Souveränität ins Spiel. In der Halbzeitpause musste der Dresdner Cristian Fiel verletzungsbedingt vom Platz, für ihn kam Giannis Papadopoulos. Dynamo konnte spielerisch wenig überzeugen und vergab durch Poté (71.) noch eine Riesenchance, die Gästekeeper Patric Klandt mit einem großartigen Reflex entschärfte.

dho/DPA/DPA

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