Köln kämpft sich ins Mittelfeld - Paderborn gefrustet

23. November 2012, 20:06 Uhr

Der 1.FC Köln kann zu Hause doch noch gewinnen. Das 3:1 beendet Bochums Mini-Serie. Paderborn lässt gegen Dresden Punkte liegen - und Regensburg bleibt unter Trainer Gerber weiter sieglos.

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Kölns Kevin McKenna köpft zum 2:0 ein©

Mit einem ungefährdeten Heimsieg hat der 1. FC Köln die Mini-Serie des VfL Bochum beendet. Die Rheinländer setzten sich am Freitagabend mit 3:1 (2:0) gegen den Revierclub durch, der zuvor vier Spiele nicht mehr verloren hatte. Anthony Ujah mit seinem Treffern (11./83. Minute) und Kevin McKenna (35.) sicherten den Kölnern den zweiten Heimsieg der Saison in der zweiten Fußball- Bundesliga. Nikolow Gelashwili (90.) gelang nur das späte 1:3 aus Bochumer Sicht.

Bei dem frühen 1:0 profitierten die Kölner vor rund 40.000 Zuschauern von einem Fehler von Philipp Heerwagen. Der VfL-Torhüter war nach einem Pass von Miso Brecko überhastet aus seinem Tor gelaufen und ermöglichte Ujah so, den Ball zunächst an ihm vorbei und dann ins leere Tor zu schieben. Den nächsten Rückschlag mussten die Gäste hinnehmen, als McKenna nach einem Eckball traf.

Doch ein Aufbäumen der Bochumer fand nicht statt. Spielerisch waren sie klar unterlegen, agierten meist zu zögerlich und sorgten kaum für Gefahr im Strafraum von FC-Schlussmann Timo Horn.

Paderborn verspielt Sieg gegen Dresden

Fußball-Zweitligist SC Paderborn hat auch das vierte Heimspiel in Serie nicht gewinnen können. Für die Gastgeber reichte es gegen Dynamo Dresden nur zu einem 2:2 (2:2). Damit drohen die Ostwestfalen den Anschluss an die Spitzenplätze in der Tabelle zu verlieren. Deniz Yilmaz (11. Minute) und ein Eigentor von Sebastian Schuppan (21.) bescherten Paderborn zwar zweimal die Führung, doch Idir Ouali (14.) und Lynel Kitambala (38.) gelang jeweils der Ausgleichstreffer.

Die größten Höhepunkte hatte die Partie in den ersten 45 Minuten. Bei den vier Treffern machten die Abwehrreihen keine glückliche Figur. Dresdens Schuppan lenkte sogar eine Flanke des starken Daniel Brückner nahezu unbedrängt ins eigene Netz.

Im zweiten Durchgang verflachte die Partie etwas, trotzdem wurde den 9127 Zuschauern ein temporeiches Spiel geboten. Die besten Chancen hatten Paderborns Mittelfeldspieler Tobias Kempe (64.), dessen Freistoß an der Latte landete, und Dresdens Filip Trojan (69.). Der Dresdener scheiterte mit einem Eckball auch an der Latte.

Regensburg verliert gegen Aalen - Trainer Gerber weiter sieglos

Auch im dritten Versuch hat Fußball-Zweitligist Jahn Regensburg seinen ersten Sieg unter Trainer Franz Gerber verpasst. Die Oberpfälzer kassierten gegen den VfR Aalen nach zwischenzeitlicher Führung durch drei späte Gegentreffer noch eine 1:3 (1:0)-Niederlage und stecken weiter im Abstiegsschlamassel. Patrick Haag (44. Spielminute) brachte den Jahn zwar in Führung, doch Enrico Valentini (76.), Robert Lechleiter (84.) und Marcel Reichwein (88.) machten die Sieghoffnungen zunichte.

Vor etwa 4000 Zuschauern suchten beide Teams lange nach einer spielerischen Linie. Erst nach knapp einer halben Stunde kamen die Gastgeber besser in die Partie - und auch gefährlich vor das Tor. Haag (29.) und Francky Sembolo vergaben hochkarätige Möglichkeiten, ehe Haag kurz vor der Pause aus 18 Metern traf. Der Regensburger Führung war ein vorzüglicher Pass von Oliver Hein vorausgegangen.

Aalen demonstrierte in der zweiten Hälfte zwar nur punktuell Gefahr, aber das reichte zum dreifachen Punktgewinn. Eine scharfe Hereingabe von Lechleiter nutzte Valentini zum 1:1, dann konterten Lechleiter und Reichwein die Gastgeber aus und sicherten den Erfolg.

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