17. März 2013, 14:27 Uhr

Lautern gewinnt gegen Ingolstadt

Kaiserslautern hat im Kampf um den Relegationsplatz einen wichtigen Sieg gegen Ingolstadt eingefahren. Schwierig bleibt die Lage für die Schlusslichter Regensburg und Sandhausen.

2. Liga, FCK, Ingolstadt, Sandhausen

Endlich wieder in der Erfolgsspur: Zweifach-Torschütze Albert Bunjaku (m.) feiert seinen Treffer zum 2:0 gegen Ingolstadt mit Trainer Franco Foda (r.) und Christian Löwe.©

Der 1. FC Kaiserslautern hat seine Schwächeperiode überwunden und sich wieder zum Topfavoriten auf den Relegationsplatz in der 2. Fußball-Bundesliga aufgeschwungen. Im Mehrkampf um Rang drei und die damit verbundene Chance, über zwei zusätzliche Partien gegen den Erstliga-Drittletzten noch aufzusteigen, feierten die Pfälzer am Sonntag einen 3:0-Erfolg gegen den FC Ingolstadt. Der Abstand zur Konkurrenz wuchs an, weil mit dem FSV Frankfurt (0:3 in Paderborn) und Energie Cottbus (1:2 in Duisburg) zwei Kontrahenten mächtig enttäuschten.

Ingolstadt, das ebenfalls noch minimale Aufstiegschancen hat, verlor durch die Niederlage in der Pfalz ebenfalls vorerst den Anschluss. Der zuletzt wochenlang schwächelnde Albert Bunjaku durfte erstmals im neuen Jahr über eigene Tore jubeln - und besorgte (42./71. Minute) zusammen mit Mohamadou Idrissou (87.) den FCK-Sieg. Den Abstand bis auf einen Zähler verkürzen kann der 1. FC Köln am Montag zum Ende des 26. Spieltages. Nötig ist dafür allerdings ein Sieg der Rheinländer bei Dynamo Dresden.

Schwierig bleibt die Lage für die beiden Liga-Schlusslichter. Den Tabellenletzten Jahn Regensburg brachte das 1:1 gegen Erzgebirge Aue kaum voran. Immerhin glich der Spanier Koke (26.) die Gästeführung durch Kevin Schlitte (12.) noch aus und bescherte den Oberpfälzern den 18. Saisonzähler. Ebenfalls nur einen Punkt heimste der Vorletzte aus Sandhausen beim 2:2 in Aalen ein. Andrew Wooten (69.) und Juhu Mäkelä (82.) hatten die Führung der Gastgeber durch Robert Lechleiter (30.) zwar zunächst gedreht, Takuma Abe (90.) aber machte kurz vor Schluss alle Sieghoffnungen zunichte.

tis/DPA
 
 
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