5. November 2008, 12:48 Uhr

Bierhoff will Manager der Bayern werden

Oliver Bierhoff, Manager der deutschen Nationalmannschaft, sehnt sich offenbar nach einem neuen Job. Bei den Bayern könne er sich vorstellen, das Erbe von Uli Hoeneß anzutreten, äußerte Bierhoff. Ein mutiger Vorstoß, zumal Hoeneß' Zukunft noch nicht abschließend geklärt ist.

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Oliver Bierhoff denkt an neue Herausforderungen. Die Bayern reizen ihn©

Oliver Bierhoff und Jürgen Klinsmann werden in Zukunft womöglich wieder gemeinsame Wege gehen. Bei einer Diskussionsrunde am Dienstag an der Sportfakultät der Technischen Universität München brachte sich Bierhoff als Nachfolger von Uli Hoeneß beim deutschen Fußball-Rekordmeister ins Gespräch.

"Ich würde nicht ausschließen, irgendwann mal als Manager beim FC Bayern zu landen. Das hängt einfach von der Konstellation ab", sagte der Manager der deutschen Nationalmannschaft. Ende kommenden Jahres soll Hoeneß als Bayern-Manager aufhören und Präsident und Aufsichtsrats-Vorsitzender des Vereins werden.

Allerdings dementierte Bierhoff seine Aussagen umgehend: "Dies ist ein falsches Zitat", warf er dem ihn zitierenden "Münchner Merkur" vor.

Bierhoff, der nach Klinsmanns Amtsantritt als DFB-Cheftrainer im Juli 2004 den neu geschaffenen Managerposten übernahm, hat beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) noch einen Vertrag bis 2010. "Für die Zukunft kann ich mir alles vorstellen", zitierte der "Münchner Merkur" den 40-Jährigen, der bereits vor Jahren als Bayern-Manager gehandelt worden war.

Ob es schon im kommenden Jahr ein Erfolgs-Duo Klinsmann/Bierhoff in München geben wird, ließ der 70-malige Nationalspieler offen. "Im Moment ist die Nationalmannschaft der tollste Job für mich. Aber wenn eine Aufgabe irgendwann zur Routine und langweilig wird, dann will ich mich weiterentwickeln - fachlich wie menschlich." Aus seiner "Sympathie" zu Bayern-Trainer Klinsmann machte Bierhoff kein Geheimnis.

DPA
 
 
KOMMENTARE (9 von 9)
 
gsc777 (06.11.2008, 10:02 Uhr)
Klinsis Klüngel
Das fehlte noch! Klinsmann baut sich in München seinen Klüngel auf. Bisher im Trainerbereich und nun kommt die Vereinsspitze dran.
Hoffentlich hat Bierhof sich da richtig vertan. Dieser Event-Manager muss endlich mal entlarvt werden. Keiner weiß, was der eigentlich so macht. Der Sammer gehört auch mal unter die Lupe genommen.
Aber Bierhoff zum FCB, das wäre ein Grund, den Fan-Schal in den Kamin zu werfen.
Muschelschubser01 (05.11.2008, 15:31 Uhr)
Das ist wieder Dampf ....
für den Überdruckkessel von Hoeneß.
"Steaming Hoeneß" ;-)
arniston (05.11.2008, 14:26 Uhr)
@Aufraeumer
mein herr, bitte,
dies ist in der abteilung sozialkritik zu sehen, da hat neid keinen platz und man denkt fiktiv..
Aufraeumer (05.11.2008, 14:17 Uhr)
@arniston
Es zeugt von großem Charakter, wenn man jemandem etwas schlechtes wünscht, nur weil es ihm zumindest finanziell besser geht. Ich mag Herrn Bierhoff auch nicht, jedoch ist er seinen Weg gegangen und ist erfolgreich, sollten viele, die sich in Selbstmitleid ertränken so aktzeptieren. Das da natürlich Neid eine große Rolle spielt ist klar...
arniston (05.11.2008, 14:06 Uhr)
schulbücher !
deutschland steht mit sorge da,
mütter sparen für schulbücher, leiarbeiter isst sein geld auf.
ich wünsche jedem in deutschland, dass es ihm so gut geht wie diesen ,,managern,, und ich wünsche mir, dass es den ,,manager mal so schlecht geht wie einem leiharbeiter
mit kindern, die er zu versorgen hat.
ich glaube es währe sehr still an den so wichtigen pressekonferenzen...
vielleicht halten diese herren mal kurz die luft an, danke
jkt86 (05.11.2008, 14:01 Uhr)
Alleingänger
Ich finde, dass Bierhoff zu machtgeil ist, die zusammenarbeit mit dem Kaiser und Rummenigge würde garnicht klappen. Ich hoffe die Bayern überlegen sich anders. Meiner Meinung nach ist Kahn der bessere Nachfolger! Er lebt diese Sportart und liebt den FCB
SethusCalvisius (05.11.2008, 13:47 Uhr)
Wieder eine Schlagzeile!
Toll! Jeden Tag eine neue Sensation. Möchte mal wissen, wie das Gespräch wirklich abgelaufen ist. Vermutlich: "Könnten Sie sich vorstellen, irgendwann einmal als Manager bei Bayer zu arbeiten?" Wie fast jeder andere hat Bierhoff diese Frage wohl mit Ja beantwortet. Und schon haben wir eine neue Schlagzeile. So einfach geht das.
chinaski66 (05.11.2008, 13:33 Uhr)
auweia...
der erfinder des "11 ballermänner gesucht"-plakates und nike-verteter in deutschland plant höheres....ich lach mich schlapp.
waldi22 (05.11.2008, 13:22 Uhr)
Wie boote ich mich selbst aus?
Das Thema dürfte durch diese Rede für Bierhoff doch schon gegessen sein, oder?
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