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Lewandowski schießt Bayern gegen zehn Bochumer ins Halbfinale

Anfangs taten sich die Bayern gegen Bochum schwer, doch dann traf Lewandowski und Bochum kassierte eine rote Karte - der FC Bayern steht im Pokal-Halbfinale. Hertha BSC Berlin setzte sich gegen Heidenheim durch.

Robert Lewandowski feiert sein Tor gegen den VfL Bochum

Zwei Tore gegen Bochum: Bayerns Torjäger Robert Lewandowski

Mit einigen Anlaufschwierigkeiten hat der FC Bayern München zum 27. Mal das Pokal-Halbfinale erreicht und sein Triple-Ziel weiter fest im Blick. Die Mannschaft von Trainer Pep Guardiola löste am Mittwoch die unbequeme Viertelfinal-Aufgabe beim aufopferungsvoll kämpfenden Zweitligisten VfL Bochum mit einem 3:0 (1:0). Zweimal Robert Lewandowski (38. und 90. Minute) sowie Thiago (61.) bescherten dem Rekord-Pokalsieger zum siebten Mal in Serie die Halbfinal-Teilnahme. Dem VfL, der mehr als eine Halbzeit lang nach einer Roten Karte für Jan Simunek (43.) in Unterzahl agieren musste, blieb dagegen die ersehnte Sensation verwehrt.

Doch ein Spaziergang wurde es zunächst nicht. "Wir haben einen Plan und probieren auch Fußball zu spielen. Die Mannschaft muss an sich glauben, um ein richtig gutes Pokalspiel zu machen", hatte Bochums Trainer Gertjan Verbeek gefordert. Und so ging der VfL das Spiel vor 28.000 Zuschauern im ausverkauften Stadion auch an. Mit Leidenschaft und Aggressivität erwiesen sich die Westfalen als unangenehmer Gegner für die Über-Bayern, die sich bei strömendem Regen auf dem tiefen Boden sehr schwer taten.

Hertha erstmals seit 35 Jahren im Halbfinale

Erstmals seit 35 Jahren stehen die Fußball-Profis von Hertha BSC im Halbfinale des DFB-Pokals und sind dem Traum vom Heim-Endspiel so nah wie nie zuvor. "Wir wollen ganz klar ins Finale", kündigte Mitchell Weiser nach dem 3:2 beim 1. FC Heidenheim und zeigte vor der Sky-Kamera stolz das vorbereitete T-Shirt mit der Aufschrift: "DER NÄCHSTE BITTE"! Sein Trainer Pal Dardai wünschte sich "ein Heimspiel, ganz egal wer kommt, ein Heimspiel, dann kann alles passieren."

Letztendlich souverän löste der Bundesliga-Dritte am Mittwochabend die Viertelfinal-Pflichtaufgabe und setzte sich beim Zweitligisten souverän durch. Zwar hatte Arne Feick (10.) die Hausherren vor 11 900 Zuschauern in Führung geschossen, doch der Bosnier Vedad Ibisevic (14./21.) rückte mit einem Doppelschlag die Verhältnisse schnell wieder zurecht. Der Japaner Genki Haraguchi (58.) machte mit seinem Treffer alles klar. Das Anschlusstor von Kapitän Marc Schnatterer per Elfmeter in der 82. Minute kam zu spät.

Pal Dardei war zufrieden

Dardei fand die Darbietung seines Teams insgesamt gut, aber "wir machen nicht das vierte Tor, und dann kann so ein kontrolliertes Spiel auch noch schief gehen." Heidenheims Coach Frank Schmidt stellte fest: "Wir haben zu schnell den Ausgleich bekommen und auch ein dummes Tor zum 1:2 kassiert."

tis/DPA
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