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Wenn der Greenkeeper plaudert

Lothar Matthäus will aus "sicherer Quelle" erfahren haben, dass Robert Lewandowski zum FC Bayern wechselt. Uli Hoeneß reagiert gereizt - doch dementieren will man die Spekulationen in München nicht.

Von Maximilian Koch

  Angeblich im Besitz wichtiger Informationen im Fall Bayern/Lewandowski: Rekordnationalspieler Lothar Matthäus

Angeblich im Besitz wichtiger Informationen im Fall Bayern/Lewandowski: Rekordnationalspieler Lothar Matthäus

  • Maximilian Koch

Lothar Matthäus war am Sonntagabend mal wieder in Höchstform. In der Fußball-Debatte "Sky90" wurde der Rekordnationalspieler auf seine Aussage vom Samstag angesprochen, als er vor dem Topspiel Bayern gegen Schalke eine interessante Information zum Besten gegeben hatte: Ein "Insider" habe ihm verraten, dass Dortmund-Stürmer Robert Lewandowski zum FC Bayern wechselt.

Bei "Sky90" durfte sich Matthäus noch einmal genauer erklären - und in seiner typischen Art verwies er auf die "guten Konkakte", die er sich in 30 Jahren Profifußball erworben habe. Und die ihm nun in der Causa Lewandowski exklusive Einblicke ermöglicht hätten. Demnach habe er im Rahmen des Länderspiels in Paris vergangene Woche aus "sicherer Quelle" erfahren, dass Lewandowski nach München wechselt - entweder schon im Sommer, spätestens aber 2014, wenn der Vertrag des Polen ausläuft. "Es war einer, der es wissen muss", konkretisierte Matthäus.

Hoeneß macht sich über Matthäus lustig

Beim FC Bayern wurden die Äußerungen des ehemaligen Spielführers gereizt aufgenommen, besonders Uli Hoeneß giftete in Matthäus' Richtung: "Er hat sich in den letzten Monaten immer mit Frauen beschäftigt. Jetzt diskutiert er plötzlich über neue Spieler beim FC Bayern. Scheinbar hat er sein Jagdfeld etwas verändert", sagte der Bayern-Präsident am Sonntagmorgen im "Sport1-Doppelpass".

Das saß, und das wollte Matthäus natürlich nicht unkommentiert lassen. "Wenn Robert Lewandowski in diesem oder nächsten Sommer kommt, dann könnte er sich für seine Aussagen auch bei mir entschuldigen", sagte er. "Ich finde es überflüssig, dass man hier persönlich wird." Sollte Lewandowski nicht nach München wechseln, wolle er sich im Gegenzug bei Hoeneß entschuldigen.

Kein Dementi der Bayern-Bosse

Im ewigen Theater zwischen Matthäus und den Bayern, das sich nun schon seit dem Karriereende des 150-fachen Nationalspielers im Jahr 2000 hinzieht, war die Auseinandersetzung nur der nächste Akt. Einen Höhepunkt erreichte der Schlagabtausch bereits vor elf Jahren, als Hoeneß öffentlich spottete: "Lothar Matthäus wird beim FC Bayern nicht mal Greenkeeper im neuen Stadion."

Diese Aussage gilt auch heute noch, man kann davon ausgehen, dass Matthäus keinen Posten beim Rekordmeister übernehmen wird - zumindest so lange Hoeneß und Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge im aktiven Geschäft mitwirken. Dennoch: Es überraschte, mit welcher Vehemenz Hoeneß zum Angriff ansetzte. Zumal er den Kern der Matthäus-Aussage nicht dementierte.

Genauso wenig wie Rummenigge: "Die Gerüchte werden jetzt wahrscheinlich wöchentlich erscheinen", sagte der Bayern-Chef: "Wir tun gut daran, mit den ganzen Dingen souverän und entspannt umzugehen."

Gomez vermisst Rückendeckung

Brisanz nimmt man so aber nicht aus der Thematik. Und auch in der Mannschaft kommt diese Vorgehensweise offenbar nicht gut an. "Ein Bekenntnis im Moment sieht anders aus für die Stürmer, die da sind", beklagte Angreifer Mario Gomez, für den eine Verpflichtung Lewandowskis wohl das Aus bei den Bayern bedeuten würde. "Ich mache meinen Job und bin sehr gerne hier. Wenn das nicht mehr der Fall sein soll, muss man mir das sagen", erklärte Gomez deutlich - trotz seines Vertrages bis 2016. "Der Verein muss sich klar bekennen und sagen, was los ist", forderte der Nationalstürmer.

Das tun sie in München bislang nicht. Zu Spekulationen wollen sie sich nicht äußern - speziell wenn sie von Lothar Matthäus verbreitet werden. Ein Lewandowski-Transfer wird dadurch aber nicht unwahrscheinlicher.

mit DPA

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