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Warum Kevin Großkreutz der Gewinner des Spieltags ist

Drei Spiele, drei Siege – seit Kevin Großkreutz für den VfB Stuttgart aufläuft, hat der Verein immer gewonnen. Am Dienstag kommt der BVB, bei dem ein arbeitsloser Trainer für Wirbel sorgte. Der Spieltag im stern-Check.

Kevin Großkreutz

Drei Spiele, drei Siege: Seit Kevin Großkreutz für den VfB Stuttgart aufläuft, hat das Team jedes Spiel gewonnen.

So liefen die Spiele

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Dieses Tor sollten Sie (noch mal) sehen

Er trifft nicht oft. Aber wenn, dann knallt's gewaltig: Mit einem Fernschuss-Hammer aus mehr als 20 Metern brachte Konstantinos Stafylidis den FC Augsburg im Nachbarschaftsduell gegen den FC Ingolstadt in Front. Am Ende reichte es nicht - die Fuggerstädter verloren mit 2:1. Doch an seinen Treffer wird sich Stafylidis sicher noch lange erinnern.

Gewinner des Tages

Er wurde von Thomas Tuchel aussortiert, von Bundestrainer Jogi Löw abgeschrieben, wurde in Istanbul nicht glücklich und strandete beim Abstiegskandidaten VfB Stuttgart. Wer dachte, Kevin Großkreutz sei damit auf dem Abstellgleis gelandet, wurde jedoch eines Besseren belehrt: Der gebürtige Dortmunder hat nicht nur auf Anhieb einen Stammplatz erobert, vielmehr hat er sich sofort in die Mannschaft integriert. Seit er beim VfB aufläuft, hat das Team jedes Spiel gewonnen. Auch wenn er bislang noch nicht für die spielentscheidenden Momente sorgte, ist er zweifellos ein Gewinn. Und so hat er gute Chancen, am Dienstag wieder auf dem Platz zu stehen, wenn ein ganz besonderes Spiel ansteht: Stuttgart spielt im DFB-Pokal gegen Borussia Dortmund, die große Liebe des Kevin Großkreutz. Auch wenn er vermutlich bis an sein Lebensende BVB-Fan sein wird - an dem Tag wird er alles geben. Für den VfB.

Aufreger des Tages

José Mourinho in Berlin

An der Seite von BVB-Boss Hans-Joachim Watzke verfolgte der aktuell vereinslose Trainer José Mourinho die Bundesliga-Partie zwischen Herta BSC und Borussia Dortmund.

 Aufregung war gewaltig: Der große José Mourinho war in die deutsche Hauptstadt gekommen, um sich die Partie zwischen Hertha BSC Berlin und Borussia Dortmund anzuschauen. Und schon wucherten die Spekulationen: Scoutet der zurzeit vereinslose Coach etwa die so erfolgreichen BVB-Stars, darunter Topstürmer Pierre-Emerick Aubameyang? Womöglich schon im Auftrag von Manchester United, wo der Trainer - so sagt es die Gerüchteküche - demnächst Louis van Gaal beerben wird? Die "Sportschau" zeigte gefühlt öfter das Gesicht des Portugiesen als das Geschehen auf dem Grün. Die Erklärung war ganz banal: Mourinho war auf Einladung von BVB-Boss Aki Watzke gekommen. Der einzige, der bei dem Rummel seinen Humor bewahrte, war Thomas Tuchel. Auf die Frage, ob denn nun sein Trainerstuhl wackele, antwortete der BVB-Coach: "Bei einer Niederlage, denkbar."

Verlierer des Tages

Der Fernsehsender Sky. Der Sportsender brachte das Kunststück fertig, nach dem in der zweiten Hälfte hochklassigen 0:0 zwischen Bayer Leverkusen und Bayern München nicht über Fußball zu sprechen. Sondern ausschließlich über die harte, aber keinesfalls skandalöse Ampelkarte für Xabi Alonso. Aufgeregt debattierten die Reporter mit allen möglichen Gesprächspartnern über die vertretbare Entscheidung von Schiedsrichter Knut Kircher - als habe man es hier mit einer epochalen Fehlentscheidung von Wembley'schen Ausmaß zu tun. Wie man mit dieser Simulation von Sportjournalismus umgeht, zeigte Bayern-Verteidiger Holger Badstuber. Der wollte trotz mehrmaliger Nachfrage keine Kritik am Unparteiischen üben. Stattdessen sah er die Ursache für den verpassten Sieg vor allem in der mangelnden Chancenverwertung seiner eigenen Elf. Ein echter Sportsmann!

Bild des Tages

1. FC Köln beim HSV

Kölle Alaaf: Während das Geschehen auf dem Rasen nur wenige Leckerbissen bereithielt, feierten die Gästefans des 1. FC Köln beim Auswärtsspiel in Hamburg ihre eigene Party.

 Welcher echte Kölner verlässt schon freiwillig während der närrischen Tage die Domstadt? Die Fans des 1. FC Köln haben es getan - sie sind zu Tausenden am Sonntag in den Norden gereist, um ihren FC beim Auswärtsspiel gegen den HSV zu unterstützen. Damit sie aber auf nichts verzichten mussten, haben sie ihren Karneval einfach mitgebracht und während der recht tristen 90 Minuten im Gästeblock eine Party gefeiert. Das Bild der ausgelassenen Domstädter Fans - es ist sicher mehr Wert als der mickrige Punkt, den der Verein mit an den Rhein bringt.

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