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4. Mai 2002, 18:07 Uhr

Dortmund holt sich die Schale

Im Herzschlagfinale um die Meisterschaft haben die Profis von Borussia Dortmund gute Nerven bewiesen und den entscheidenden »Matchball« verwandelt.

Jan Koller streckte sich mit Erfolg© dpa

Im Herzschlagfinale um die Deutsche Fußball- Meisterschaft haben die Profis von Borussia Dortmund gute Nerven bewiesen und den entscheidenden »Matchball« verwandelt. Mit einem 2:1 (1:1)-Erfolg über Werder Bremen wehrte die Mannschaft von Trainer Matthias Sammer die Angriffe der Verfolger aus Leverkusen und München ab und sicherte sich damit am letzten Bundesliga-Spieltag den sechsten Meistertitel der Vereinsgeschichte. Nach den Toren durch Jan Koller (41.) und Henrique Ewerthon (75.) verwandelten 68 600 Zuschauer das ausverkaufte Westfalenstadion in ein Tollhaus. Den Gegentreffer der starken Gäste, die das Spiel nach der Gelb-Roten Karte für Mladen Krstajic (76.) mit neun Feldspielern beenden mussten, markierte Paul Stalteri.

Rückstand weggesteckt

Damit kehrte der Meister der Jahre 1956, 1957, 1963, 1995 und 1996 nach sechsjähriger Titelabstinenz wieder auf den Bundesligathron zurück. Im Stile einer Klassemannschaft steckte die Borussia selbst einen 0:1-Rückstand weg und kam mit einem Punkt Vorsprung vor Leverkusen ins Ziel.

BVB-Trainer Matthias Sammer wählte die offensivere Variante und verzichtete in der Anfangself auf Manndecker Koller, der vor seinem letzten Heimspiel von den Zuschauern mit Ovationen verabschiedet wurde. Doch dieser Schachzug machte sich zunächst nicht bezahlt.

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