So knapp war es in 46 Jahren Bundesliga noch nie: 13 Tage bis zur Vergabe der Schale - und noch kämpfen mit Wolfsburg, Bayern, Hertha und Stuttgart vier Teams um den Titel. Wie elektrisiert geht der Blick von Fans, Spielern und Trainern auf das Restprogramm. stern.de hat analysiert, wo Stolpergefahr besteht. Von Marius Koch und Klaus Bellstedt

Grund zum Jubeln wollen die Bayern auch am 34. Spieltag haben und die Meisterschale wieder nach München holen© Andreas Rentz/Bongarts/Getty Images
So spannend wie diese Saison war es in der 46-jährigen Geschichte der Bundesliga noch nie: Drei Spieltage vor dem Ende sind die ersten Vier lediglich durch zwei Zähler getrennt. Felix Magaths Wolfsburger schwächeln, der von Jupp Heynckes wieder in Form gebrachte FC Bayern zeigt wieder alte Stärke, die vermeintlich unscheinbare Hertha ist ebenfalls wieder auf Kurs, der VfB Stuttgart mischt dank des überragenden Mario Gomez mit. Hingegen verabschiedete sich der HSV mit einem 0:2 gegen Werder Bremen aus dem Titelrennen. Und auch Dortmund hat nur theoretische Chancen.
Trainer, Spieler und Fans schauen jetzt wie elektrisiert auf das Restprogramm. Das beinhaltet so manche Unbekannte. Wie präsentieren sich die Teams, die in der Tabelle jenseits von Gut und Böse liegen in den Spielen gegen die Meisterschaftskandidaten? Und was machen die Abstiegskandidaten, die zum Ende der Saison traditionell schwer zu spielen sind? Dann wäre da noch das möglicherweise alles entscheidende Duell am letzten Spieltag zwischen den Bayern und Stuttgart...
stern.de hat das Restprogramm der vier Meisterschaftsanwärter genauer untersucht und zeigt auf, wo für die Topteams Gefahren lauern. Noch drei Spieltage, ab sofort gilt: Wer jetzt stolpert, kann seine Meisterschaftshoffungen begraben.