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Alles auf Attacke - mit ganz viel Absicherung

So stolz die Schwaben auf den VfB sind, ein Haar in der Suppe findet sich immer. Derzeit ist das Trainer Bruno Labbadia. Dabei hat der Erfolg. Auch kommende Saison ist Stuttgart einiges zuzutrauen.

Von Dieter Hoß

  Große Erwartungen: Mo Abdellaoue, hier von den VfB-Fans euphorisch begrüßt, soll die Flaute im Stuttgarter Sturm beenden.

Große Erwartungen: Mo Abdellaoue, hier von den VfB-Fans euphorisch begrüßt, soll die Flaute im Stuttgarter Sturm beenden.

Dass der VfB Stuttgart fest zum Inventar der Bundesliga gehört, lässt sich nicht bestreiten. In 48 von 50 Ligajahren gehörten die Schwaben zum Teilnehmerfeld und feierten in dieser Zeit drei ihrer fünf Meistertitel; in der ewigen Bundesligatabelle findet sich der VfB auf dem vierten Platz. Und als wollte der Verein aller Welt seine große Tradition beweisen, beschloss die Mitgliederversammlung kürzlich die Rückkehr zur historischen Version des Vereinswappens. Nostalgie ganz im Sinne der Fans, das hebt vor dem Ligastart die Stimmung.

Was ist neu?

Abgesehen von dieser Rückbesinnung geht der Blick im Ländle nach vorn. Mit der Ablösung des ungeliebten Präsidenten Gerd Mäuser durch den früheren Adidas-Manager Bernd Wahler wurden Club und Umfeld beruhigt. Nach dem enttäuschenden 12. Platz der vergangenen Saison wurde die Mannschaft in allen Teilen verstärkt - und zwar durchweg mit bekannten Namen. Für die Defensive kommen Daniel Schwaab (aus Leverkusen), Konstantin Rausch (Hannover) und Sechser Moritz Leitner (Dortmund) - Letzterer für ein Jahr auf Leihbasis. Vorne sollen Mo Abdellaoue (Hannover) und Sercan Sararer (Fürth) für neuen Schwung sorgen.

Was ist gut?

Sportdirektor Fredi Bobic hat seine Hausaufgaben früh gemacht. Coach Bruno Labbadia konnte also von Anfang an mit dem kompletten Kader arbeiten; das Team sollte sich schon weitgehend gefunden haben. Mit Macht rücken die Schwaben ihrer Sturmschwäche (37 Saisontore bedeuteten Einstellung des Minusrekordes) zu Leibe: Abdellaoue macht den Angriff zugleich flexibler und stärker. Er kann den bisherigen Alleinunterhalter Sedad Ibisevic sowohl entlasten als auch ersetzen. Hinzu kommt Ex-Nationalstürmer Cacau, der nach langer Verletzung wieder fit ist. Winterzugang Alexandru Maxim machte im offensiven Mittelfeld schon in der Rückrunde von sich reden; und dann sind da ja noch Ibrahima Traoré, Tunay Torun und vor allem Martin Harnik - eine Offensivtruppe, die sich sehen lassen kann. Ähnlich sieht es in der Defensive aus: Die neuen Leitner, Schwaab und Rausch ergänzen die gestandenen Kräfte (Tasci, Niedermeier, Sakai, Gentner und Boka) gut. Ein Bollwerk, das nur schwer zu knacken sein sollte.

Was ist schlecht?

Wie bei so manchem Traditionsclub ist eine übersteigerte Erwartungshaltung in Verein und Umfeld auch in Stuttgart eine Last. Zu spüren bekommt dies derzeit vor allem Trainer Labbadia, der sich darüber auch schon öffentlich beschwerte. Obwohl er das Team in seiner Amtszeit vor dem Abstieg rettete, nach Europa und ins Pokalfinale führte, hat der 47-Jährige am Neckar wenig Kredit. Es sei keine Handschrift zu erkennen und er bringe die jungen Talente nicht nach vorne, heißt es. Die Nörgelei kann schnell zur Unruhe führen, sollte sich das Team eine Schwächephase nehmen. Und das ist - trotz aller Aufrüstung - wahrscheinlich, denn 1. gibt es die Zusatzbelastung durch die Europa League (dank des Erreichens des Pokalfinales) und 2. gehören längere Durchhänger in der Saison zu den vielen Traditionen des VfB.

Was ist möglich?

Trotzdem: Alle Mannschaftsteile wurden sinnvoll verstärkt. Der Kader ist jetzt auf etlichen Positionen gleichwertig doppelt besetzt, es gibt mehr Variationsmöglichkeiten als zuletzt. Damit sollten die Schwaben auch für die Europa League gerüstet sein. Finden alle Stars ihre Form und schafft es Labbadia - und die Voraussetzungen sind gut - eine schlagkräftige und konstant spielende Truppe zu formen, dann ist der VfB einer der heißesten Kandidaten für die Europa-Plätze.

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