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Hoeneß' Masterplan geht auf

Die Bayern haben mit sieben Siegen in sieben Spielen den Auftakt-Rekord in der Bundesliga eingestellt - sie dominieren die Liga nach Belieben. Auch Dortmund ist im Moment kein ernsthafter Konkurrent.

Von Tim Schulze

  In Höchstform: Ein prächtig aufgelegter Franck Ribéry (r.) führt die Bayern zum Sieg über Hoffenheim.

In Höchstform: Ein prächtig aufgelegter Franck Ribéry (r.) führt die Bayern zum Sieg über Hoffenheim.

  • Tim Schulze

Uli Hoeneß ist im Moment gut drauf. Am Samstag gewannen seine Bayern ohne Probleme gegen harmlose Hoffenheimer mit 2:0 und stellten den Startrekord in die Bundesliga mit sieben Siegen zum Auftakt ein. Das gelang in 50 Jahren erst vier Mannschaften, aber keine hatte ein so gutes Torverhältnis (21:2). Der Bayern-Präsident hat also allen Grund, zufrieden zu sein mit der Auftakt-Bilanz des Rekordmeisters. Die vergangene Saison mit den traumatischen Niederlagen ist abgehakt. "Jetzt, aus der Distanz fühlt sich die ganze vergangene Saison mit zwei Finalteilnahmen und der Vizemeisterschaft nicht mehr so schlecht an", bekannte Hoeneß in einem Interview mit dem "Spiegel".

Die Zufriedenheit hält Uli Hoeneß aber keineswegs davon ab, auch bissig zu sein wie eh und je. Nach dem Schlusspfiff am Samstag in der Allianz Arena blaffte er die Journalisten an: "Was nützt dir der beste Start der Geschichte, wenn du am Ende nicht Meister wirst? Also, hört's auf mit dem Käse", belehrte Hoeneß. "Wir haben 21 Punkte, das ist die wichtigste Statistik des Tages." Das bedeutet zu diesem Zeitpunkt nicht viel, ist aber eine klare Ansage an die Konkurrenz.

Hoeneß will die Spannung hochhalten

Trotz der Pleite unter der Woche in der Champions League gegen Bate Borisov (Hoeneß: "Das darf man nicht so hoch hängen") kann man behaupten: Der neue FC Bayern funktioniert aktuell, weil die Maßnahmen vor der Saison Früchte tragen. Der für 70 Millionen aufgerüstete Kader verschärft den Konkurrenzkampf auf produktive Weise. Der neue Sportdirektor Matthias Sammer bringt eine Menge frischen Wind in den Club, auch wenn er es in der vergangenen übertrieb, als er nach dem Spiel gegen Bremen erstmals verbal auf den Tisch haute. Prompt erntete Sammer den Widerspruch von Coach Jupp Heynckes. Darauf gab es eine interne Aussprache, womit ein sich andeutender Konflikt – vorerst - ausgeräumt ist.

Das war und ist so von Uli Hoeneß gewollt. Hoeneß will die Spannung in der Mannschaft wie im Umfeld hochhalten. Es soll brodeln, ohne überzukochen. Diese Balance zu halten, wird die große Aufgabe der Verantwortlichen sein. Eine Saison ohne Titel wollen sie sich mit allen Mitteln ersparen. Sollte Dortmund in der Meisterschaft der dritte Coup in Folge gelingen, wäre das die totale Katastrophe.

Dortmund hält aktuell nicht mit

Das Ergebnis: National dominieren die Bayern nach Belieben. Im Moment ist kein ernsthafter Konkurrent in Sicht, auch die Dortmunder nicht, die in Hannover nicht über ein Unentschieden hinauskamen. Der Rückstand auf den Tabellenführer beträgt bereits neun Punkte. Dortmund hat bewiesen, dass es in der Champions League mithält, doch in der Liga fehlt dem Team von Jürgen Klopp noch die Konstanz.

Der amtierende Meister ist dennoch das einzige Team, das in der Lage ist, den Bayern bis zum 34. Spieltag ernsthaft Konkurrenz zu machen, auch wenn sie das auf Schalke nicht gerne hören. Die Königsblauen von Huub Stevens sind gereift, das beweisen ihre bisherigen Auftritte in der Champions League. Doch auch ihr Abstand auf die Bayern beträgt sieben Punkte. Es ist nicht ausgeschlossen, dass der Rückstand schmilzt, doch niemand glaubt ernsthaft, dass Schalke an den Bayern vorbeizieht am Ende der Saison. Schalke ist, entsprechend dem aktuellen Tabellenstand, die dritte Kraft in der Liga und wird es wohl auch bleiben.

Die Konkurrenz nimmt sich gegenseitig die Punkte ab

Und der Rest? Die Rolle der Überraschungsmannschaft hat fürs erste Eintracht Frankfurt übernommen. Trainer Armin Veh lässt einen erfolgreichen Angriffsfußball spielen. Aber der Aufsteiger, der noch auf dem zweiten Tabellenplatz steht, wird kein ernsthafter Konkurrent für die Spitzenteams bleiben. Die Niederlage gegen Gladbach hat gezeigt, dass sich die Gegner auf das Spiel der Eintracht einstellen. Allerdings ist Frankfurt stark und stabil genug, um einen totalen Absturz zu verhindern.

Für die Bayern gilt: Sie können erst einmal entspannt aus einsamen Höhen die Konkurrenz verfolgen, wie sie sich gegenseitig Punkte abnimmt. Hauptsache, sie halten in München die Spannung hoch.

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